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Bundesumweltministerin: Ministerin fordert umweltfreundliche Algorithmen
Kay Nietfeld/DPA

Umweltministerin Svenja Schulze möchte bei der Digitalisierung auch den Umweltschutz berücksichtigen. Zudem stellte sie zehn Eckpunkte vor, aus denen sie eine umweltpolitische Digitalagenda erarbeiten will.

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Strai 07.05.2019, 16:45
1. Was für ein Wischwasch

„Jedem Algorithmus muss Umweltschutz eingepflanzt werden“, daran kann man schon erkennen, dass die Frau Ministerin überhaupt keine Ahnung hat, was so ein Algorithmus überhaupt ist. Ein Algorithmus beschreibt nur den Weg, etwas umzusetzen, bspw. wie man Werte sortiert. Aber was hat das Sortieren von Werten mit Umweltschutz zu tun? Es soll ja angeblich jeder Algorithmus betroffen sein. Was für ein sinnloses Gewäsch.

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Bibs1980 07.05.2019, 16:48
2. Bravo, bitte endlich anfangen.

Für's Klima wäre es super, wenn der Staat jedem Bürger endlich eine leicht zu handhabende digitale Unterschrift zur Verfügung stellen würde, mit dem man rechtsgültig digitale Dokumente unterschreiben kann. Eine dusselige Grafik irgendwo rein zu setzen ist KEINE digitale Signatur. Der Staat stellt einem ein aufwändiges, teures, physisches Ausweisdokument zur Verfügung. Warum nicht auch ein Digitales?

Konsequent wäre, endlich Lieferscheine, Rechnungen, Rezepte oder die völlig überflüssige Krankmeldung in vierfacher Ausführung in Papierform abzuschaffen. Viele Bereiche in der Logistik arbeiten schon so, warum nicht wir alle? Ich sehe es tagtäglich, wieviel Papiermüll bei Unternehmen eingeht, digitalisiert wird und dann direkt in der Tonne landet.

Anstatt irgendwas von KI zu quatschen wäre es angesagt, endlich bestehende Techniken verpflichtend zu machen.

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hermann_huber 07.05.2019, 16:49
3. Au weiha

hoffentlich erfährt niemand im Ausland von dieser Idee.

Lächerlicher geht's kaum noch

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53er 07.05.2019, 16:50
4. Weiß die Frau Ministerin

überhaupt, von was sie da redet? Den Begriff Algorithmus zu nennen ohne ihn wirklich begriffen zu haben, scheint in der deutschen Politiklandschaft langsam ein Trend zu sein und Digitalisierung das Allheilmittel für alle Probleme. Nur verfestigt sich der Eindruck, dass die nicht wirklich wissen von was sie reden. Liebe Politiker macht doch bitte wenigstens einen Crash-Kurs in Sachen IT, Elektromotor und autonomes Steuern eines Fahrzeugs! Dann nochmal länger drüber nachdenken und endlch erkennen, was hier falsch läuft. Vielelicht sind dann solche geistigen Ergüsse wie der aktuelle von Ministerin Schulze völlig überflüssig.

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siegfried_richard_albert 07.05.2019, 16:59
5. Traumtänzerin

Frau Schulze will eine Trendwende in der Digitalisierung. Wie naiv sind unsere Politiker, dass sie so einen Quatsch reden? Da lässt sich nichts mehr aufhalten und erst recht kein Rückwärtsgang einstellen. Und die Digitalisierung im Umweltschutz? Da wird das Kyotoprotokoll unterschrieben, nur haben die Politiker kein Problem, die Ziele nicht zu erfüllen. Sie können sich bis heute nicht mal auf effektive Maßnahmen einigen. Und nach dem Lesen der Kommentare zur grünen und schwarzen Null, gibt es sehr viele Bürger, die auch keine Eile sehen.
Ich lasse mich mit den 50 Projekten überraschen.

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j.vantast 07.05.2019, 17:08
6. Herzlich Willkommen im Neuland

"wie künstliche Intelligenz (KI) auf Umwelt- und Naturschutz programmiert werden kann"
Der Witz an der KI ist ja dass sie "sich selbst programmiert". Und was bitte sollen denn "umweltfreundliche Algorithmen" sein? Sollen das Algorithmen sein die von besonders Strom sparenden Rechnern stammen?

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Die linke Kobra 07.05.2019, 17:09
7. Sie weiss wovon sie redet

Zitat von Strai
„Jedem Algorithmus muss Umweltschutz eingepflanzt werden“, daran kann man schon erkennen, dass die Frau Ministerin überhaupt keine Ahnung hat, was so ein Algorithmus überhaupt ist. Ein Algorithmus beschreibt nur den Weg, etwas umzusetzen, bspw. wie man Werte sortiert. Aber was hat das Sortieren von Werten mit Umweltschutz zu tun? Es soll ja angeblich jeder Algorithmus betroffen sein. Was für ein sinnloses Gewäsch.
es gibt einen Algorithmus, wie Wählerstimmen in Bundestagsmandate umgerechnet werden. Da wird jetzt Umweltschutz eingepflanzt und jetzt ratet mal, welch Partei die meisten Mandate bekommt. Raffiniert oder ?

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quark2@mailinator.com 07.05.2019, 17:11
8.

Schmerz. Da ich auf dem Gebiet tätig bin, machte mich die Überschrift neugierig. Naja, leider wurde die Erwartung voll bestätigt. Nicht nur, daß das zwar von 10 Eckpunkten geschrieben wird und diese dann nicht aufgeführt, geschweige denn interpretiert werden ... Nein, es ist auch insgesamt so ein konzeptloses Stück Öffentlichkeitsarbeit. Wir leben in der Marktwirtschaft. Die Algorithmen werden vom Kunden des Programmierers auf seinem jeweiligen Gebiet verwendet. Der Kunde wägt ab, welche Prioritäten er setzt. Das wird von Gesetzen und von der Ökonomie bestimmt. Es ist Aufgabe des Umweltministeriums für die einzelnen Branchen Anforderungen aufzustellen und ggf. via Steuer in die Ökonomie einzugreifen. Die Firmen werden dann entsprechend ihrerseits die entsprechende Programmierleistung beauftragen. Das ist dann eine der Stellen, wo der Markt wirksam werden und die optimale Lösung herbeioptimieren kann. Es macht also eher wenig Sinn, wenn die Ministerin direkt in die Programmierung eingreifen will. Sie sollte statt dessen das Geschäftsfeld der Anwender regulieren. Das greift dann durch.

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noalk 07.05.2019, 17:11
9. Eines muss man Kevin Kühnert lassen

Bevor er geredet hat, hat er sich über das Thema Gedanken gemacht. Vielleicht wird deswegen die öffentliche Reaktion auf Schulzes Äußerungen nicht so rigoros ausfallen.

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