Forum: Politik
Bundesumweltministerin: Ministerin fordert umweltfreundliche Algorithmen
Kay Nietfeld/DPA

Umweltministerin Svenja Schulze möchte bei der Digitalisierung auch den Umweltschutz berücksichtigen. Zudem stellte sie zehn Eckpunkte vor, aus denen sie eine umweltpolitische Digitalagenda erarbeiten will.

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glown1993 07.05.2019, 17:50
20. gruselig

Immer schön weiter Altparteien wählen.

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appendnix 07.05.2019, 17:52
21. Unglaublich

Wir sind, was digitale Infrastruktur angeht, inzwischen knapp über Entwicklungsland. Anstatt hier mal so richtig ranzuklotzen, fabuliert eine deutsche Ministerin über ökologische Algorithmen. Also ob jemand die Frage gestellt hätte: Gibt es ein gutes exemplarisches Beispiel für die Abgehobenheit und Realitätsfremdheit der deutschen Politikerkaste? Ja, die Antwort heißt (aktuell): Svenja Schulze.

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Mehrleser 07.05.2019, 18:01
22.

Liebe Frau Schulze, lassen Sie sich von Frau Bär erklären, wie man Bits und Bytes recycelt. Mülltrennung für den Desktop-Papierkorb!

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MichaelundNilma 07.05.2019, 18:10
23. Schon wieder mañana

Was wir tun können und tun müssen ist bekannt. Nur tun müssen wir es endlich. Es bleibt keine Zeit für ministerialen Unsinn. Die Wissenschaftler haben die unverzichtbaren Maßnahmen und den Zeitraum in dem diese umgesetzt werden müssen genau beschrieben und beziffert. Was wir brauchen ist eine Umweltministerin welche die zwingend von den Wissenschaftlern geforderten Maßnahmen endlich in Gang setzt.

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bartnelke 07.05.2019, 18:38
24. Das ist unser Untergang

wenn die KI auf Umweltschutz getrimmt wird werden die Menschheit nicht mehr lange zu leben haben.

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querulant_99 07.05.2019, 19:00
25. Nachhaltiger Algorithmus

Vor allen Dingen muss der nachhaltige Algorithmus als Ergebnis liefern, dass alle Umweltschutzziele exakt eingehalten wurden.

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shotaro_kaneda 07.05.2019, 19:02
26.

Frau Schulze scheint im Ankündigen von neuen Gesetzen, Richtlinien und Projekten ja ganz vorn dabei zu sein. Nur Gesetzentwürfe fehlen bis jetzt. Nebenbei hätte Sie ja mal ein paar Beispiele nennen können. Ob mir nun im Netz Diesel oder Elektroautos in Werbungen angepriesen werden, ist mir Wurst. Ich drück beides weg.

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Peer Pfeffer 07.05.2019, 19:02
27. Digitalisierung

Wenn irgendjemand aus der Union oder Groko sagt "Digitalisierung ist ganz wichtig und komme jetzt wirklich", bedeutet das, das Thema ist wieder mal erledigt. :-(

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querulant_99 07.05.2019, 20:14
28.

Zitat von nwz86
Ganz einfach: Statt dem umweltschädlichen Quicksort verwendet man den ökologischen Heapsort, der verwendet eine Baumstruktur.
Die Baumstruktur allein ist noch nicht ausreichend. Es müssen auch auch noch Chlorophyll-haltige Blätter dran sein, damit der Computer durch Phötosynthese betrieben werden kann und nebenbei auch noch CO2 aus der Luft entnommen wird.

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louis-xiv 07.05.2019, 20:39
29. Seltener ein neues Gerät kaufen ist praktische Umweltfreundlichkeit

Tatsächlich kann man Algorithmen so entwerfen, dass sie in Bezug auf ein bestimmtes Kriterium gut oder sogar optimal sind und das Kriterium könnte auch der Energieverbrauch sein. In manchen Bereichen (Handys) bringt das auch etwas, in anderen weniger. So allgemein, wie die Ministerin es sagt, macht es keinen Sinn. Mehr Sinn macht es, daran zu denken, dass ein großer Teil des Ressourcenverbrauchs auf die Herstellung entfällt. Bei häufigen Modellwechseln kann der Anteil leicht über 50% liegen. Damit kann man ganz einfach natürliche Ressourcen schonen, indem man seltener ein neues Gerät kauft. Den Geldbeutel schont es auch noch. Notwendig ist die Betrachtung des kompletten Lebenszyklus (engl. life cycle analysis). Beispiele finden sich viele: Autos (man betrachte die Gesamtenergiebilanz beim Ersatz eines alten Diesels durch einen neuen; ein e-Auto, welches nur auf eine geringe Gesamtfahrleistung kommt; LED-Lampen, die selten genutzt werden usw.). Natürlich passt den Herstellern diese Aussage nicht. Außerdem geht esnicht in D in den Ressourcenverbrauch ein, wenn das Gerät nicht in D hergestellt wird. Man muss also den Ressourcenverbrauch global betrachten.

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