Forum: Politik
Bundeswehr in Afghanistan: Tod bei der Bombensuche

Schon wieder sind Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan Opfer eines Taliban-Angriffs geworden: Ein Mann starb, zwei wurden schwer verwundet, als ein Sprengsatz an einer Straße explodierte.

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nochmehrunsinn 02.06.2011, 17:10
20. Was will man da noch!

Die Taliban haben jetzt wohl schiss vor den Amis,
die würden den Hintermänner (oder die sie dafür halten) einfach nachts das licht aus knipsen.
Da nimmt man sich lieber die ungläubigen der Bundeswehr vor die dürfen ja ohne eingehende Rechtsberatung nicht zurück schießen oder gar angreifen.

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Gerixxx 02.06.2011, 17:11
21. Weiter so ! - Es sind...

...noch nicht genug arme Schweine von mutigen deutschen Soldaten dort verheizt worden !

Was soll der Sinn des Ganzen sein ???
- den Einfluss Russlands und Chinas im Auftrag der USA zurückdrängen ?
- das Öl ?
- Pakistan unter Kontrolle halten ?
- im Interesse der USA und Israels den Iran in die Zange (siehe Irak) nehmen ?
- Afghanistan den "westlichen" Fortschritt bringen (haha) ???
Wo sind die deutschen Interessen ?

Um etwas zu erreichen müsste Afghanistan überhaupt erst einmal regierbar gemacht werden. Das hieße ein Tabu zu brechen und die Grenzen neu zu ziehen: z.B. Paschtunistan als geeintes unabhängiges Land etc. (dieser nachzuholende Prozeß der Nationenbildung ist übrigens unvermeidlich: siehe Balkan und frühere SU, in Afrika steht das z.B. noch ganz bevor).

Auch danach gibt es lange keine Demokratie, da müssten die Leute erst mal Lesen und Schreiben lernen etc. - vom "westlichen Modell" zu exportieren gibt es erst einmal überhaupt nichts ...das müsste schon von Innen heraus gewollt und getragen werden - wird es aber wohl nicht....

PS:
Im SPON ist zur gleichen Zeit ein Artikel zur Bischöfin Kässmann erschienen. Darin wird behauptet, es sei billig, sich gegen den Krieg in Afghanistan zu stellen, weil es die Mehrheitsmeinung sei...
- no comment
Ausserdem wird dort gesagt, Afghanistan sei ein Erfolg, allein deshalb, weil es den Frauen jetzt dort besser ginge...
...

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Hubert Rudnick 02.06.2011, 17:11
22. Schwer verständlich?

Zitat von Lars Windhorst
warum sind die nach 50 Toten immer noch nicht abgezogen ? Warum kapituliert Herr de Maiziere nicht endlich und zieht "unsere Jungs" ab ?
So schwer zu verstehen ist das ganze doch wohl nicht, man hat sich in den Krieg au/s Mitleid wegen 11/09 hineinziehen lassen.
Aber unsere Militärs und viele Politiker hatten aber auch schon seit längerer Zeit vorher die Absicht sich in den Kriegen der Welt zu profilieren, man ist wieder wer und möchte das nun auch mit aller Macht zeigen, nur konnte man es sein eigenes Volk nie so richtig klarmachen und das von allen Parteien.
Nur weil es Tote auf der eigenen Seite gibt, kann man sich doch nicht zurückziehen, es sind doch keine Toten bei den Eliten zu beklagen und die anderen sind doch selbst schuld wenn sie freiwillig sich in den Krieg begeben.
Die Politik kann nicht einfach nur wegen paar Tote wieder nach hause ziehen, man würde das Gesicht verlieren, man braucht schon stärkere Gründe dafür und die müssen uns von der USA präsentiert werden.
Kein Soldat, auch kein General wurde gezwungen freiwillig einen Kriegsdients zu übernehmen.
Es wird nicht Deutschland am Hindukusch verteidigt, auch wenn es immer noch einige verlogene Politiker uns weiß machen wollen.
So schnell kommt man da nicht wieder heraus, man kann doch kein eigenes Vietnamdramer sich aufbauen wollen.
Man hätte es sich vorher überlegen sollen und das allerdings auch alle Soldaten.
HR

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mayer60 02.06.2011, 17:12
23. Marder

Zitat von dirk.kunkel.ronnenberg
Was ist denn mit der Formulierung "...Soldaten der in Afghanistan stets als Task Force Masar-e-Sharif bezeichneten und sehr robust ausgestatteten Einheit..." gemeint? Was darf ich mir denn unter einer "robust ausgestatteten Einheit" vorstellen? Ist bitte jemand einer der Anwesenden hier so nett und leistet Aufklärung? Danke!
Ein Marder ist robust.

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toskana2 02.06.2011, 17:12
24. für nichts!

Zitat von Panasonic
(...) Umkehrschluss: Enweder wir rüsten stark auf und setzen unsere Interessen massiv durch, oder wir fahren nach Hause und machen hinter uns das Gartentor zu. (...)

Dem möchte ich uneingeschränkt zustimmen,
alles andere ist Unfug.
Leider sieht es nicht danach aus,
also wird es weiterhin gestorben
- für nichts!

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Pepito_Sbazzagutti 02.06.2011, 17:13
25. ....

Zitat von Lars Windhorst
warum sind die nach 50 Toten immer noch nicht abgezogen ?
Dann bleiben Sie mal in der Diskussion. Sie werden hier "Argumente" FÜR den Bundeswehreinsatz in Afghanistan lesen, dass Sie denken, Sie seien in der Klapsmühle gelandet.
Einige davon habe ich jetzt schon auf der ersten Seite des Threads gelesen.

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vox veritas 02.06.2011, 17:14
26. ...

Zitat von Alvin
... warum gehen unsere Jungs da auch freiwillig hin? Ich würde es nicht tun, nicht mal unfreiwillig...
Die gehen da nicht freiwllig hin, sondern werden von der Regierung in die Einsatzländer entsandt. Und sie tuen es, weil sie gemäß Diensteid dazu verpflichtet sind.

Alles klar?

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mayer60 02.06.2011, 17:14
27. Mickrig

Zitat von firem
Sie sind für 90 € täglich Sold da,...
Wenn das stimmt, dann ist die Bezahlung eigentlich ziemlich mickrig.

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_muskote 02.06.2011, 17:15
28. .

Zitat von Panasonic
Das Problem ist der Islam, eine freiheitsfeindliche, von Gewalt geprägte, faschistische Ideologie, die in uns eine Beutegesellschaft sieht, lebensunwerte Schriftführer und Ungläubige, die es zu vernichten gilt. Je Schwächer wir werden, desto offener werden wir genau diesen Hass erleben. Umkehrschluss: Enweder wir rüsten stark auf uns setzen unsere Interessen massiv durch, oder wir fahren nach Hause und machen hinter uns das Gartentor zu. Davor muss aber erst das allgemeine Erwachen kommen. Und dan dem Punkt habe ich jede Hoffnung verloren.
gefährliches halbwissen und vermutlich bild-gestählt. keine gute mischung :)

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vox veritas 02.06.2011, 17:17
29. ...

Zitat von donlotis
Ich warte nur auf den Tag, an dem die ersten Headhunter bei uns an der Schule auftauchen um unsere Schüler für die "Truppe" zu begeistern. Ich werde sie hochkant rausschmeißen!
Dieser Beitrag ist ohne großes Hintergrundwissen gepostet worden. Es gibt keine Headhunter, die an Schulen rekrutieren!

Was sie meinen, sind wahrscheinlich die so genannten Jugendoffiziere, die auf Einladung der Schulleitung (!) zu Themen der Sicherheitspolitik vortragen.

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