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Bundeswehr in Afghanistan: Tod bei der Bombensuche

Schon wieder sind Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan Opfer eines Taliban-Angriffs geworden: Ein Mann starb, zwei wurden schwer verwundet, als ein Sprengsatz an einer Straße explodierte.

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biggerB 03.06.2011, 10:05
300. ?

Zitat von michlauslöneberga
um Leuten wie Ihnen es zu ermöglichen, die eigene Meinung frei sagen zu können. Oder meinen Sie, dies wäre in einem Gottesstaat talibanscher Prägung oder anderen demokratiefeindlichen Diktaturen so möglich.
Kennen Sie unter den weltweit verbliebenen 44 Diktaturen auch demokratiefreundliche?
Und warum werden unsere Werte dort nicht verteidigt?
Oder kommt das noch?

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reinhard_m 03.06.2011, 10:07
301. Nur Fakten zählen

Zitat von hugo1000
Frau Murksel, ähmmm Frau Merkel und die CDU/CSU sind auch nicht schlauer. Jedenfalls haben sie im Bundestag nicht gegen die Truppenentsendung nach Afghanistan gestimmt. Die waren sogar traurig, das sie in G.W.Bush juniors Irak Krieg nicht mitspielen durften.
Kleine Frage:

Wären die Bundeswehrsoldaten heute in Afghanistan, wenn sie nicht von Schröder und Fischer dorthin geschickt worden wären?

Was Andere in diesem Zusammenhang getan oder unterlassen hätten interessiert nicht die Bohne. Fakt ist, daß es ohne SPD und Grüne unmöglich gewesen wäre, unser Land in einen fremden Partisanenkrieg zu verstricken.

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hugo1000 03.06.2011, 10:25
302. klar

Zitat von reinhard_m
Kleine Frage: Wären die Bundeswehrsoldaten heute in Afghanistan, wenn sie nicht von Schröder und Fischer dorthin geschickt worden wären? Was Andere in diesem Zusammenhang getan oder unterlassen hätten interessiert nicht die Bohne. Fakt ist, daß es ohne SPD und Grüne unmöglich gewesen wäre, unser Land in einen fremden Partisanenkrieg zu verstricken.
dann hätte halt nicht Schröder, sondern Frau Murksel die BW nach Afghanistan, und zusätzlich noch in den Irakkrieg entsandt.

Außerdem weiss ich nicht, wozu diese Schuldzuweisungen a la Parteibuch nützlich sein sollen.

Oder stirbt es sich angenehmer, und fröhlicher im Einsatz in Afghanistan, nur weil man von Frau Murksel dahin beordert wird ?

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Hubert Rudnick 03.06.2011, 10:37
303. Irren ist menschlich

Zitat von reinhard_m
Kleine Frage: Wären die Bundeswehrsoldaten heute in Afghanistan, wenn sie nicht von Schröder und Fischer dorthin geschickt worden wären? Was Andere in diesem Zusammenhang getan oder unterlassen hätten interessiert nicht die Bohne. Fakt ist, daß es ohne SPD und Grüne unmöglich gewesen wäre, unser Land in einen fremden Partisanenkrieg zu verstricken.
Da irren sie sich aber ganz gewaltig, sie haben zwar recht, dass unter Schröder und Fischer, die deutschen Soldaten wieder in die Kriege ziehen mussten, aber sie scheinen schon vergessen zu haben, dass dafür die Konservativen ihre Zustimmung mit abgaben.
Und noch eines, die Frau CDU Vorsitzende Angela Merkel wollte doch sogar gerne deutsche Soldaten in Irak verheizen lassen, alles schon vergessen?
Dahin hat sich leider unsere Politik nach der Widervereinigung entwickelt und sie wird von fast allen Parteien mitgetragen, man ist wieder wer und das möchte man dann auch auf dem militärischem Gebiet zeigen.
Nur zu reinen Kampfhandlungen trauen sie sich noch nicht in aller Öffentlichkeit zu stehen.
HR

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vk64 03.06.2011, 10:38
304. Keine Fortschritte

Zitat von sysop
Schon wieder sind Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan Opfer eines Taliban-Angriffs geworden: Ein Mann starb, zwei wurden schwer verwundet, als ein Sprengsatz an einer Straße explodierte.
Man vermag auch bei günstiger Betrachtung keinerlei Fortschritte bei der Herstellung unserer Sicherheit am Hindukusch erkennen.

Der unsinnige Krieg wird- wenn das überhaupt geht- immer unsinniger.

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hugo1000 03.06.2011, 10:38
305. Die anderen Diktaturen

Zitat von biggerB
Kennen Sie unter den weltweit verbliebenen 44 Diktaturen auch demokratiefreundliche? Und warum werden unsere Werte dort nicht verteidigt? Oder kommt das noch?
haben halt, wenn auch nur wenige, Atomwaffen, da verlässt einem dann ganz schnell der Mut.

Oder sie liegen geostrategisch einfach ungünstig, weshalb es einem scheißegal ist, ob die Menschenrecht dort eingehalten werden, oder nicht

Wieder Andere haben einfach nur Pech, das es dort weder Gold, Diamanten, oder sonstige Rohstoffe zu holen gibt. Da lohnt sich dann der materielle, und personelle Aufwand nicht, um die Menschen von Diktatoren Willkür, und Unterdrückung zu befreien.

Manche Diktatoren sind ja auch ganz nützlich, also läßt man sie mal machen. Denn man weiss ja nie, ob eine demokratische Regierung so spuren würde wie der wehrte Herr Diktator.

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dayo 03.06.2011, 10:45
306. wohl wahr

Zitat von lupenrein
.. Das eigentliche Problem für unsere Soldaten aber sehe ich in ihrem Auftrag..
da gebe ich ihnen recht.unter fadenscheinigen gründen ein fremdes land zu überfallen ist ein sch..auftrag und so etwas ging und geht letztendlich immer schief.

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Bins 03.06.2011, 10:48
307.

Zitat von firem
und dann explodiert eine. Offensichtlich nicht gut ausgebildet. Und so was repräsentiert heute den deutschen Militarimus. Da waren die früher (unter Adolf) aber ganz anders auf Zack.
Tja, wer mußte damals Minen usw. räumen ? Strafbataillone. Man schaue sich die Verluste der eingesetzten Männer an. Da ist wohl kaum einer zurückgekommen.
Also nix mit besser ausgebildet.
Wollte man im heutigen Deutschland nicht die Kriegsdienstverweigerer solche Sachen räumen lassen ?
Ich vermeinte mal was in diese Richtung vor vielen Jahren gehört zu haben .....

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1203 03.06.2011, 10:54
308. ...

Zitat von sysop
Berlin/Kabul - Ein toter deutscher Soldat, fünf Verletzte - davon zwei schwer: Das ist die grausame Bilanz ...
Wie der Beitrag schon beginnt...
So viel Entsetzen und Anteilnahme wären auch bei den unzähligen Zivilisten angebracht, die durch BW-Soldaten ermordet wurden/werden. Wenn über sie berichtet wird, fällt die Berichterstattung erstaunlich "kühl und routiniert" aus.

Sind es aber Soldaten (die die Grenzen Deutschlands am Hindukusch verteidigen), tut man so geschockt, als wären sie Ärzte ohne Grenzen.

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blücher 03.06.2011, 10:55
309. Bundeswehr im EWinsatz - zahnloser Tiger ?

Zitat von sysop
Schon wieder sind Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan Opfer eines Taliban-Angriffs geworden: Ein Mann starb, zwei wurden schwer verwundet, als ein Sprengsatz an einer Straße explodierte.
Solange der Gegner weiß, daß neben jedem deutschen Soldaten der Staatsanwalt mitmarschiert, kann er gefahrlos Scheibenschießen machen auf die Bundeswehr. Die darf sich ja nicht "wehren", schon gar nicht, wenn der Feind in zivil auftritt. Wenn schon Krieg, dann ganz oder garnicht. Ein Glück, daß wir dieses Desaster nicht auch noch in Libyen erleben müssen. Die neudeutsche Weinerlichkeit ist es, die uns weltweit unerträglich macht. Wie machen es denn die "Siegermächte" und warum sind sie damit "erfolgreich" ?

Die deutsche Bundeswehr - eine Miezekatze ! Wer will da wohl noch hin, um Soldat zu sein ?

Grüße aus dem Jahre 1813 von Blücher.

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