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Bundeswehr: De Maizières Veteranentag sorgt für Wirbel
dapd

Deutschland soll seiner Soldaten gedenken. Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat dafür einen Ehrentag für Bundeswehr-Veteranen vorgeschlagen - vor allem das angedachte Datum sorgt für Irritationen.

Seite 11 von 22
viceman 16.02.2012, 19:25
100. sehr gute idee,

Zitat von angela_merkel
erst mal sollen Herr de Maiziere und Frau von der Leyen und der famose Baron von uns zu Guttenberg ihre Kinder für 2 Jahre nach Afghanistan schicken. Dann reden wir über die Wiedereinführung des "Heldengedenktags".
aber anscheinend wollen die, daß die unterschicht für sie und die interessen der deutschen wirtschaft die kastanien aus dem feuer holen.das ist dann einen gedanktag wert? wohl kaum - diese armee ist ein "milliardengrab", die "einsätze" im ausland mehr als zweifelhaft.also wozu das alles?

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mr.zoui 16.02.2012, 19:37
101.

Zitat von Mindbender
Das, mit Verlaub, ist wohl der dümmlichste Vergleich den ich jemals gelesen habe. Natürlich kann man "stolz" auf seine Nationalität sein. Auf das Kulturgutg, die Errungenschaften, die Geschichte, die Persönlichkeiten, die Landschaften, die Städte, was weiss ich nicht alles.
Ihre Nationalität ist Ihnen zugefallen und Sie haben nichts dazu beigetragen!
Sie können sich gern mit fremden Federn schmücken,
sollten darauf aber nicht stolz sein.

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Zwiebelritter 16.02.2012, 19:39
102. Realitätsfern...

Zitat von sheriff69
Besser kann man es wohl nicht ausdrücken. Wer nach Afghanistan geht, wollte und will dort vor allem viel Geld verdienen.
Völliger Unsinn, der nur beweist, dass Sie keine Ahnung haben.
Denken Sie denn, dass man jeden einzelnen Soldaten höflich fragt, ob er Lust hat, in den Krieg zu ziehen?! Blödsinn. Wenn ein Auslandseinsatz vom Parlament abgesegnet wird, hat die BW auszurücken.

Und was den finanziellen Aspekt angeht:
Die Besoldung unserer Soldaten ist z.Zt. einfach nur lächerlich niedrig, der Zuschlag für Auslandseinsätze auch, und Sie schwadronieren hier von "Geld verdienen"! Unsere Soldaten müssten eine Menge mehr verdienen, für das, was sie leisten.

Zitat von sheriff69
Schafft die Bundeswehr ab, wir brauchen sie nicht wirklich und es würde eine Menge Geld sparen.
Genau, lösen wir unsere Armee auf. Wenn das dann abgeschlossen und die Wehrlosigkeit unseres Landes perfekt ist , können wir Deutschland zu gleichen Teilen unter unseren Nachbarn aufteilen.
Wunderbar!
Das würden SIE doch sicherlich begrüßen, nicht wahr?

Ein Land von der Größe und der wirtschaftlichen Gestaltungskraft Deutschlands braucht eine funktionstüchtige, gut ausgerüstete Armee, und sei es nur zur Verteidigung der Grenzen.

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loeweneule 16.02.2012, 19:43
103.

Zitat von ha19
Schon lustig hier zu lesen, wie gründlich die Deutschen nach dem 2.WK zu Hardcorepazifisten erzogen worden. Typisch deutsch ist das wieder mal: wir waren mal ganz böse und wir sind alles Nachkommen von Verbrechern, Asche aufs Haupt und Blick gesenkt... Mal im Ernst:es kann doch hier niemand ernsthaft unsere Bundeswehr mit der Nazi-Wehrmacht vergleichen! Sollen sie doch einen Gedenktag einrichten, wenn das von den Betroffenen gewünscht wird.
Die Betroffenen sind aber tot.

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Xtasy178 16.02.2012, 19:43
104.

Scheint wohl als haetten die deutschen immer noch ein Problem mit ihrer Geschichte...

Wir haben in den USA einen Tag wo man allen Menschen im service dankt. Das geht von polizist ueber soldat , feuerwehrmann, sanitaeter usw.
Hier gehen Leute mit Kuchen zur Feuerwehr und bedanken sich fuer deren Einsatz. Polizisten kriegen etwa ein gratis sub usw.
Wo ist das Problem? Seit dankbar dass jemand ihren zugesoffenen Sohn von der Strasse aufkratzt und nach Hause bringt, Kriminelle festnimmt usw..

Jeder Tag ist vorbelastet, sicherlich ist irgendwas schreckliches am 1 April 14XX passiert.
Lasst die Vergangenheit ruhen, die Deutschen sind die einzigen die meinen ihre Vergangenheit mit politischer korrektheit ueberspielen zu muessen

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KTScholz 16.02.2012, 19:44
105. Unterstützung für eine gute Idee

Zitat von volkmar10
Warum? Ist Soldat sein eine besonders ehrenhafte Sache? Verglichen mit Polizisten, Feuerwehr etc.? Wieviele Soldaten gehen ihrem Beruf wohl nach, weil sie 24 Stunden am Tag an Ehre, Volk und Vaterland denken? Oder sind die Soldat geworden, weil sie Geld verdienen wollten, weil sie auf die Parolen der Anwerber reingefallen sind? Weil es sie gelüstete, mal ein wenig Panzer zu fahren, rumzuballern oder mit einem Jet durch die Lüfte zu kacheln? Ob die nicht eher an ihren Kontostand denken oder daran, dass ihre Familien versorgt sind? Genau wie jeder andere Berufstätige auch? Zeigen Sie mir den Soldaten, bei dem nur Ehre, Volk und Vaterland eine Rolle spielen bei der Berufsausübung, dann können wir über einen Gedenktag reden. Vielleicht wäre es besser, den Beruf des Soldaten endlich mal als das zu sehen, was er ist: Eine manchmal verdammt gefährliche Angelegenheit wie viele andere Berufe auch. Aber dann ohne falsches Pathos.
Um dies zu einem ernsthaften Tag zu machen schlage ich vor keinen arbeitsfreien zu kreieren und den 11.November zu wählen, weil dieser Tag sehr international den Opfern unter den Soldaten gedenkt, die nicht nur tot, sondern vielfach durch die Belastungen, denen sie sich gestellt haben, entstehen.
Soldaten sind eine staatlich legitimierte waffentragende Berufsgruppe mit dem größten Zerstörungspotential die in Deutschland keinerlei Waffeneinsatz für die innere Sicherheit leisten. Das wird von eigenen waffentragenden Berufsgruppen, der Bundes- und den Länderpolizeien durchgeführt. Diese Gruppe, die für die innere Sicherheit verantwortlich ist, hat in der Regel ständig personelle Verluste, während sie im militärischen Kontext periodisch extrem hoch sind.
Was genau mit unserer Bereitstellung der Fähigkeit zur äußeren Sicherheit, dem Militär, geschieht, ist Ausdruck unserer Bereitschaft den politischen Willen zu prägen. Sprich, dumme Kriege kann man abwählen, nur manch Weltverbesserer würde gerne auf die multiplen Interessenausgleiche in einer Demokratie pfeifen, weil seine Ideologie so richtig ist. Rate mal, wer noch so tickte?
Gerade in Hinblick auf das Dritte Reich wird das seltsame Bild propagiert, dass ein Führer und ein paar Fantasie-Uniformträger vom deutschen Volke nicht zu bremsen waren. Das ist natürlich Quatsch und der heutige Anti-Militärreflex hat viel mit der verlogenen Schuldleugnung an Taten und Untergang des 1000jährigen Reiches zu tun. Es gab reihenweise Profiteure dieses Systems das explizit auf immer weitgreifendere Aneignung fremden Eigentums (=Raubzug) ausgerichtet war und es sehr gut verstand die Beute an ihre Gefolgschaft, das deutsche Volk, zu verteilen. Dass dieser perfide Plan letztendlich scheiterte und die Zeche zu zahlen war, ist ein Ergebnis von Staaten die in der Lage waren mit Hilfe der bewaffneten Träger ihrer äußeren Sicherheit ihre staatliche Integrität und den Schutz vor den ausländischen (=deutschen) Beutegreifern und Vergewaltigern (leider sehr viele) wiederherzustellen. Natürlich ist jetzt Militär und ganz besonders deutsches Militär "scheiße", weil die den schönen Plan vermasselt haben und somit für alle schrecklichen Dinge verantwortlich waren und sind. Nur der Sepp Meier war und ist nicht schuld, weil er hat nur dem Polen seine Wurst gegessen, und ihn auf seinem Hof rackern lassen, aber der Sepp hat nie einen Menschen umgebracht.

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kasemattenbär 16.02.2012, 19:44
106.

Zitat von slider
- DeserteurTag - WiderstandskämperTag - SaboteurTag 1000mal besser als Veteranentag und ehrenwerter.
Aha.
Und die Bombadierung von Dresden dann ebenfalls sofort als offiziellen Festtag einführen: "Bomber Harris, do it again".
Derartig masochistisches Flagellantentum, wie es in Ihrem Post zum Ausdruck kommt, wird in seiner naiven Einseitigkeit wirklich nur noch durch die kritiklose Heldenverehrung der Braunen überboten.

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toskana2 16.02.2012, 19:46
107. linkes Denk-Ding

Zitat von slider
- DeserteurTag - WiderstandskämperTag - SaboteurTag 1000mal besser als Veteranentag und ehrenwerter.
Das ist so was zwischen Sadomaso
und nationaler Desorientierung
- auf jeden Fall ein "linkes Denk-Ding"!

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loeweneule 16.02.2012, 19:47
108.

Zitat von Zwiebelritter
Völliger Unsinn, der nur beweist, dass Sie keine Ahnung haben. Denken Sie denn, dass man jeden einzelnen Soldaten höflich fragt, ob er Lust hat, in den Krieg zu ziehen?! Blödsinn. Wenn ein Auslandseinsatz vom Parlament abgesegnet wird, hat die BW auszurücken. Und was den finanziellen Aspekt angeht: Die Besoldung unserer Soldaten ist z.Zt. einfach nur lächerlich niedrig, der Zuschlag für Auslandseinsätze auch, und Sie schwadronieren hier von "Geld verdienen"! Unsere Soldaten müssten eine Menge mehr verdienen, für das, was sie leisten. Genau, lösen wir unsere Armee auf. Wenn das dann abgeschlossen und die Wehrlosigkeit unseres Landes perfekt ist , können wir Deutschland zu gleichen Teilen unter unseren Nachbarn aufteilen. Wunderbar! Das würden SIE doch sicherlich begrüßen, nicht wahr? Ein Land von der Größe und der wirtschaftlichen Gestaltungskraft Deutschlands braucht eine funktionstüchtige, gut ausgerüstete Armee, und sei es nur zur Verteidigung der Grenzen.
Gegen wen denn bitte? Ach so, ohne Bundeswehr käme sofort der französische Erbfeind und annektierte das Saarland. Ausgerechnet.

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Ulfgard 16.02.2012, 19:53
109.

Zitat von Xtasy178
Scheint wohl als haetten die deutschen immer noch ein Problem mit ihrer Geschichte...
Die Amerikaner allerdings auch.
PC als Ersatz für Sklavenhaltung, Diskriminierung
von Schwarzen (war nie ein Problem in Deutschland, aber USA),
Reservate für Eingeborene usw.

Zitat von Xtasy178
.... Lasst die Vergangenheit ruhen, die Deutschen sind die einzigen die meinen ihre Vergangenheit mit politischer korrektheit ueberspielen zu muessen
Eigentlich ist dies aber genau die Stärke/Schwäche der Amerikaner,
die sie da nennen.
Seine Vergangenheit mit PC zu überdecken, kommt aus ihrer
Heimat und ist dem Deutschen eher fremd.

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