Forum: Politik
Bundeswehr: De Maizières Veteranentag sorgt für Wirbel
dapd

Deutschland soll seiner Soldaten gedenken. Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat dafür einen Ehrentag für Bundeswehr-Veteranen vorgeschlagen - vor allem das angedachte Datum sorgt für Irritationen.

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lrsone 17.02.2012, 12:29
190.

Zitat von fortion
Die Bundeswehr hat ja bisher noch nicht richtig gekämpft und ein Extra-Ehrentag für Brunnenbohren wirkt in meinen Augen unernst. Die Soldaten der Weltkriege, die ....
Auch wenn ich Ihnen in den ersten Teilen Ihrer Ausführungen durchaus zustimmen kann, aber
gelegentliche Spazierfahrten in Panzerfahrzeugen?
Zu gerne würde ich Sie mal dazu einladen, zu einer Situation in der Sie zum wahrscheinlich ersten Mal tatsächlich um Ihr Leben fürchten...

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L_P 17.02.2012, 15:22
191. Die "Soldaten sind Mörder"-Schiene

Zitat von heiko1977
Das heikolein hat den Verein live und in Farbe erlebt. ;)
Sie waren also Soldat und sind trotzdem der Meinung, daß Soldaten Mörder sind? In diesem Falle empfehle ich eine Selbstanzeige. Halten Sie mich auf dem Laufenden, ob irgend eine seriöse Instanz Ihre Rechtsauffassung teilt.

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ha19 17.02.2012, 18:59
192. Sehr witzig...

Zitat von loeweneule
Die Betroffenen sind aber tot.
Gemeint sind die lebenden Soldaten und ihre Familien und die Familien der Gefallenen.

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localpatriot 17.02.2012, 20:54
193. Keine ernste Debatte

Zitat von sysop
Deutschland soll seiner Soldaten gedenken. Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat dafür einen Ehrentag für Bundeswehr-Veteranen vorgeschlagen - vor allem das angedachte Datum sorgt für Irritationen.
Hier geht es um eine Propaganda Aktion um das Volk auf neue Einsaatze vorzubereiten.
Beitraege in diesem Forum scheinen schwer zensiert.
Man kann auch die heutigen Handlungen in Afghanistan nicht einfach als Heldentum darstellen ohne die Vergangenheit mitzutragen und zu dieser Debatte gehoern auch die nicht soo vergangenen Handlungen der Herr Oberst Klein.

Ein heikles Kapitel fuer das Deutschland zu dieser noch nicht mit Ehre und Ehrlichkeit Stellung nehmen darf.

Forum schliessen, und Debatte schliessen Herr Minisiter.

MfG

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Euclid 18.02.2012, 02:00
194. In welchem Krieg hat er gedient?

Herr de Maizière diente, soweit mir bekannt als Soldat. Die Frage ist in welchem Krieg? Ich erlebte in vollem Bewußtsein den Terror des zweiten Weltkriegs. Nur wenn Herr de Maizière ähnliche Erfahrung nachzuweisen hat, hat er die Qualifikation um mitzureden, ansonsten soll er schweigen, oder will er sich nur wichtigmachen.

Übrigens, über das, was er in seinem Interview mit dem US Verteitigungsminister in den USA von sich gab, kann man nur den Kopf schütteln. Es war das Erscheinen eines braven kleinen Jungen beim großen Onkel.

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heiko1977 18.02.2012, 09:33
195. Titel

Zitat von L_P
Sie waren also Soldat und sind trotzdem der Meinung, daß Soldaten Mörder sind? In diesem Falle empfehle ich eine Selbstanzeige. Halten Sie mich auf dem Laufenden, ob irgend eine seriöse Instanz Ihre Rechtsauffassung teilt.
Es gibt nichts höheres als die eigene moralische und ethische Auffassung da kann keine "seriöse" Instanz mithalten. Im übrigen der Spruch "Soldaten sind Mörder" stammt von einem Soldaten.

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biker-sn 18.02.2012, 13:28
196. Feigling oder Leistungsträger dieser Gesellschaft ?!

Zitat von heiko1977
Warum soll man bitte Mörder von Kindern und Frauen ehren?
Wenn die nächste Maschine mit Soldaten aus Afghanistan nach Deutschland kommt, können Sie gerne diesen Spruch vor den Soldaten noch mal wiederholen, mal schauen, was dann mit Ihnen passiert..., große Schmerzen werden Sie nicht haben !
Welchen Beitrag haben Sie als für Deutschland schon geleistet..., Bundeswehr, ehm. Zivildienst, Bundesfreiwilligendienst, THW, freiwillige Feuerwehr oder geniessen Sie lieber die Vorzüge der sozialen Hängematte in Deutschland ?
Mit dieser Einstellung haben Sie quasi schon versagt..., frage dich, was du für dein Land tun kannst und nicht, was das Land für dich tun kann.

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jolip 18.02.2012, 13:47
197. Komische Zitate

Was soll man denn von einem Haufen Politiker und Militärs halten, die unsere Soldaten schlecht vorbereitet und noch schlechter ausgerüstet in einen unsinnigen Krieg schicken und dann einen Veteranentag einführen wollen, an dem sie wahrscheinlich nichts besseres zu tun haben, als sich selbst zu feiern und die tatsächlichen "Veteranen" als Staffage zu benutzen?

Ich finde, dies ist eine Verhöhnung derjenigen, die in Afghanistan tatsächlich ihr Leben riskieren.
MFG
jolip

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jolip 18.02.2012, 13:50
198. Komische Zitate

Was soll man denn von einem Haufen Politiker und Militärs halten, die unsere Soldaten schlecht vorbereitet und noch schlechter ausgerüstet in einen unsinnigen Krieg schicken und dann einen Veteranentag einführen wollen, an dem sie wahrscheinlich nichts besseres zu tun haben, als sich selbst zu feiern und die tatsächlichen "Veteranen" als Staffage zu benutzen?

Ich finde, dies ist eine Verhöhnung derjenigen, die in Afghanistan tatsächlich ihr Leben riskieren.
MFG
jolip
PS: Bei uns wird jeder Mauertode, zu Recht beklagt, aber afghanische Hochzeitsgesellschaften etc. sind wohl einfach nur Kollateralschäden, die halt zum Schutze unseres sozialistischen, äh pardon, demokratischen Systemks unvermeidbar sind.

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Zephira 18.02.2012, 18:32
199.

Zitat von Hermes75
Ob Sie dafür oder dagegen sind, dass die Bundesrepublik eine Armee hat ist natürlich ihre Sache. Im Zweifel werden Sie aber froh sein, wenn es jemanden gibt der ihren Hintern verteidigt, wenn es mal notwendig ist. Risikovorsorge ist eine der zentralen Aufgabe des Staates und kein Wunschkonzert. Es steht ihnen allerdings frei sich in einem Land niederzulassen, welches keine Streitkräfte zum Schutze seine Bürger unterhält - Somalia vielleicht?
Och, zunächst einmal wäre Deutschland da nicht das erste Land: List of countries without armed forces - Wikipedia, the free encyclopedia . Wobei viele der Länder die Verteidigung schlichtweg an andere Länder "outgesourced" haben.

Zweitens kann man getrost bezweifeln, dass diese Situation in absehbarer Zeit zu erwarten ist. Wer sollte hier denn einmarschieren, Ihrer Ansicht nach? Welches Risiko bedroht Deutschland?

Drittens verteidige ich meinen Hintern im Zweifel immer noch selbst. Das aber ist in Deutschland gerade nicht gewollt, wenn man bedenkt, wie das weitverbreitete Verhältnis zu Waffenbesitz ist.

Und viertens war das gar keine Wertung meinerseits. Ich habe lediglich festgestellt, dass es unsinnig ist, von jemandem Dankbarkeit für eine Leistung zu verlangen, die er überhaupt nicht erwünscht hat oder die er gar aktiv abweist. Oder sind Sie da anderer Ansicht?

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