Forum: Politik
Bundeswehr: Die AfD und ihr Drei-Sterne-General
Joachim Sielski/ imago images

Offiziere a. D. gibt es in der AfD einige - aber nun will für sie sogar ein früherer Drei-Sterne-General als Oberbürgermeister-Kandidat antreten. Ist die Bundeswehr besonders attraktiv für die Rechtsaußenpartei?

Seite 9 von 21
Frieda Fröhlich 26.07.2019, 22:09
80. Mutiger Mann,

der General Wundrak. Nimmt er doch die Ausgrenzung und Ächtung der mediokren Günstlinge des Merkelregimes in Kauf. Hoffentlich gibt es noch einige Generale, die sich nicht länger demütigen lassen und mutig aufstehen und die für den beispiellosen Absturz des deutschen Militärs zu einer Comedytruppe Verantwortlichen offen beim Namen nennen.

Beitrag melden
conocedor 26.07.2019, 22:14
81. Wie man in den Wald hineinruft...

Zitat von garfield53
Noch irgend welche Fragen zur "Rechtslastigkeit" der Bundeswehr? ...
Ja, hätte ich:

Welche und wieviele "alte Faschisten in Bundeswehruniform" kennen Sie so, die den Herrn General "erzogen" haben?
Warum wählten und wählen bis zum heutigen Tag politisch links stehende junge Leute kaum den beruflichen Weg in die Sicherheitsorgane, obwohl dieser ihnen genauso offensteht?
Warum beschwert man sich im linken politischen Spektrum dann umso lauter über die vermeintliche oder tatsächliche Rechtslastigkeit der Bundeswehr, wenn man sich dieser eigenen Parlamentsarmee verweigert und zudem seit Jahrzehnten mehr oder minder unverblümt zu verstehen gibt, dass man sie bestenfalls duldet und als Notlagehelfer für gut befindet, im Grunde aber -siehe öffentliche Gelöbnisse, Bundeswehr an Schulen, Militärforschung an Universitäten, Verweigerung auskömmlicher Finanzierung- nur verachtet?

Es reicht im Grunde ja auch ein Blick in die Landespolitik, zum Beispiel nach Berlin:
Wer dort als Polizeibeamter die unvermeidlichen, meist getwitterten Stellungnahmen bestimmter Grünen-, Linken- und SPD-Politiker nach Demonstrationen oder anderen Polizeieinsätzen liest, muss irgendwann konstatieren, dass sich diese Leute wohl eher als Gegner denn Vertreter ihrer eigenen Sicherheitsbehörden begreifen.

Dass viele Bundeswehr- oder Polizeiangehörige politisch halt eher mit solchen Parteien sympathisieren, die ihnen die gebührende Wertschätzung entgegenbringen oder zumindest so tun, kann eigentlich nur für schlichte Gemüter eine Überraschung sein.

Beitrag melden
xxgreenkeeperxx 26.07.2019, 22:15
82. Problemfälle

Ich denke bei der Polizei liegt es wohl an den Erfahrungen mit UvdL und bei der Polizei an den Erfahrungen mit der täglichen Arbeit. Es würde mich jedenfalls nicht wundern. Das wird noch genau so zum Problem werden wie einst in der Weimarer Republik, jedenfalls habe ich diese Befürchtung.

Beitrag melden
transmission-zukunft 26.07.2019, 22:16
83. Das Problem liegt in den Anfängen der Bundeswehr

Gerichten, Polizei ... oder möchte einer behaupten das sich dort nach dem Krieg sich nicht wieder einige zusammengefunden haben die auch schon vorher in Amt und Würden tätig waren und bis heute ihre Fäden ziehen. In Ost wie West. Wie heisst der Vogel? ....hals;-)

Beitrag melden
tclaussnitzer 26.07.2019, 22:16
84.

Es ist nicht wirklich verwunderlich, wenn ich bedenke das seit 2015 die Sicherheit in Deutschland nicht mehr gewährleistet werden kann. Siehe zB die Vorkommnisse in Saarland vor einigen Tagen.

Beitrag melden
claus7447 26.07.2019, 22:18
85. Entspannen Sie sich...

Zitat von Frieda Fröhlich
der General Wundrak. Nimmt er doch die Ausgrenzung und Ächtung der mediokren Günstlinge des Merkelregimes in Kauf. Hoffentlich gibt es noch einige Generale, die sich nicht länger demütigen lassen und mutig aufstehen und die für den beispiellosen Absturz des deutschen Militärs zu einer Comedytruppe Verantwortlichen offen beim Namen nennen.
... Mut spreche ich diesem parteiwechsel nicht zu. Eher überzogene Ego. Bei der SPD nix geworden, bei der CDU ging es auch nicht, da peppen wird die AfD auf. Vielleicht ein wenig Licht am dunklen Christbaum.

Aber wetten: der tritt in 2 Jahren wieder aus!

Beitrag melden
Mondmann 26.07.2019, 22:23
86. Unter "Vertraulichkeit"

kann man jede Luege unter die Leute bringen. Das Wort "Luegenpresse" ist das Ergebnis des Misstrauens in diese Art Berichterstattung. Nachvollziehbar ist, dass die AFD fuer Soldaten der Bundeswehr waehlbarer ist, als eine Partei vom linken Spektrum. Die DDR hat versucht. die Wehrmacht zu kopieren und hatte damit keinen Erfolg. Rot ist eben nicht Braun, auch wenn man versucht, so auszusehen.

Beitrag melden
caliper 26.07.2019, 22:23
87. So klar sind die Karten nicht verteilt.

Zitat von Stereo_MCs
Hören sie doch bitte mit ihren AFD Historiker und Pegida Wahrheiten auf. Der EuGH hat entschieden, dass Merkels Auslegung des Rechts korrekt ist.
Der juristische Dienst des Bundestags hat ebenfalls schwere Bedenken am Übergehen des Parlaments geäußert. Mit welcher Begründung übergeht man das Parlament, wenn man damit doch die Bedenken locker hätte ausräumen können?

Beitrag melden
zeisig 26.07.2019, 22:23
88. Mangelnder Respekt?

Deutschland ist so viel ich weiß das einzige Land auf der Welt, das seine Soldaten, egal ob gefallen oder überlebend, nach dem Krieg nicht ehrt, sondern die Wehrmacht eher pauschal wie Kriegsverbrecher behandelt mit der Begründung, man habe für den Nationalsozialismus gekämpft. Die Einzelschicksale der deutschen Soldaten fallen da irgendwie durch den Rost.
Schuld daran sind vor allem die Grünen, die Linken und Teile der SPD.
Deshalb muß man sich nicht wundern, wenn Berufssoldaten zur AfD tendieren. Dort wird man als Soldat wenigstens respektiert.

Beitrag melden
Elektricman 26.07.2019, 22:24
89. Die Frage ist doch warum es so viele enttäuschte Soldaten gibt?

Das liegt in erster Linie an der Politik. Erst wird die Wehrpflicht abgeschafft, dann sehr viele Standorte geschlossen, nach dem Motto: "Lieber einen mehr, wie einen zu wenig." Als Krönung eine Ministerin, die alle Kasernen mit dem "Eisenbesen" auskehrt. Man erinnere sich an Reliquien aus dem 2. Weltkrieg, die in Vitrinen in den Kasernen gefunden wurden, wo doch "alle" aufgeschreckt waren. Und Kitaplätze ??? Fernsehen, WLAN und Stuben, die an Since Fiktion erinnern sollen oder besser gesagt:" Besser als Zuhause" eingerichtet sind. Doch der absolute Hammer kommt noch, denn die Krönung ist, das der Soldateneid geändert wurde. Der Schock ist bei altgedienten so groß, das immer mehr Soldaten es für nötig halten das sich etwas verändern muß. Und jetzt noch eine Ministerin, die noch nie eine Kaserne von innen gesehen hatte und nun einen Crashkurs bekommt, damit sie auch nicht die Waffengattungen verwechselt ??? Man erinnere sich daran, das sie der Meinung war: "Deutschland braucht einen Flugzeugträger!" Wie? Was? Den Floh hatte doch ihr der Franzose ins Ohr gesetzt. Da kann man sehr gut verstehen, das sich ein General verpflichtet fühlt "aktiv" etwas zu tun, weil es völlig klar ist, das es SO nicht mit Deutschland weitergehen kann!

Beitrag melden
Seite 9 von 21
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!