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Bundeswehr-Dienstleister: Von der Leyen will neues Millionenbudget für Berater
HAYOUNG JEON/EPA-EFE/REX

In der Berateraffäre droht ein Untersuchungsausschuss - doch Ursula von der Leyen will sich nach SPIEGEL-Informationen weitere 343 Millionen Euro für externe Experten genehmigen lassen. Der Rechnungshof übt scharfe Kritik.

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checkitoutple 11.12.2018, 18:15
1. VDL ist untragbar die Bundeswehr wird mit ihr im

Ministerium nur teurer nicht besser. Das Spiel hat sie ja auch schon im Familien Ministerium gemacht.
Es ist einfach unverantwortlich dieser Frau ein Butget zu geben. Die zig Milliarden welche sie verschleudert ohne Sinn und Zweck. Sind nicht mehr tragbar.
Jeder Euro der durch ihre Verantwortungsbereiche geht ist ja nur 2 Cent wert. Stopt diese Schwarze Loch fuer Steuermilliarden Endgueltig.

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kayakclc 11.12.2018, 18:16
2. Schwieriges Thema

Vielleicht wird manche Vergabepraxis zu Recht angeprangert und Geld verschwendet. Nur: die derzeitige Vergabepraxis im öffentlichen Dienst und seine Vorschrifte, sind zuoptimal, um das mal vorsichtig auszudrücken. Die öffentliche Hand kann kaum mehr Großaufträge abwicklen, Wir sehen dass beim BER, bei Stuttgart 21, bei der Deutschen Bahn, in den Ländern beim Brückenbau, und auch bei der Bundeswehr. Das Desaster beim A400m, die Diskussion um das G36, Airbus Machinen der Bundeswehr, die nicht flugtauglich sind, Flugzeuge, Hubschrauber... die Liste ist endlos. Das von der Leyern die Faxen dicke hat mit der Standardbeschaffung bei der Bundeswehr ist mehr als verständlich, weil sich da Strukturen gebildet haben, die die poltische Führung nicht mehr in den Griff bekommt. Externe Berater sind das, was jedes klug denkende Industrieunternehmen auch machen würde. Das bei der Vergabe dieser Beraterverträge die gleichen Mängel wie sonst auch offensichtlich werden, deutet auf ein massives Strukturprobem hin.

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velence 11.12.2018, 18:20
3. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus.

Frau von der Leyden scheint im Merkel-Kabinett Narrenfreiheit zu genießen. Der Staat selbst beschäftigt eine Unzahl an Spezialisten mit vermuteten Fachkenntnissen und dann müssen Unsummen für externe Berater ausgegeben werden. Hier wird deutlich, dass die Politiker jede Bodenhaftung und den Respekt vor den Steuerzahlern verloren haben. Er ist ja nicht ihr Geld was da verprasst wird und viele haben irgendwelche Freunde im Beratergewerbe, die auch versorgt werden wollen. Schön, dass der "Spiegel" recherchiert und Unruhe in den Laden bringt.

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corvette1952 11.12.2018, 18:20
4. Unglaublich....

...diese Dreistigkeit. Dieser Sumpf an Vetternwirtschaft muss trockengelegt werden! Diese Unsummen an Beraterhonoraren lassen ferner den Schluss zu, dass die Führung dieses Ministeriums an Unfähigkeit nicht zu überbieten ist.

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noalk 11.12.2018, 18:20
5. Schickt die Frau in die Wüste

Wer solche Berater braucht, hat keine Ahnung oder will Verantwortung abwälzen können. Das macht auf mich den Eindruck eines konzeptlosen Vor-sich-hin-Wurschtelns. Offenbar tragen diese Berater stark zum derzeit desolaten Zustand der Streitkräfte bei.

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Michael Jürgens 11.12.2018, 18:23
6. Das Spiel geht weiter

Das BMV ist ein perfektes Ziel für Berater, um öffentliche Gelder zu melken- ein Milliardengeschäft. Wenn man das nicht ordentlich kontrolliert, werden die Auswüchse immer krasser werden. Die Führung des Ministeriums versagt hier seit Jahren.

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bapu65 11.12.2018, 18:24
7. Also

Ich würde an Stelle von Frau v.d. L. Erstmal den Ball ganz flach halten (sprich gar keine Forderungen nach Erhöhungen von Budgets stellen), sondern erstmal alles aufklären: Wer mit wem und wieviel, denn dass ganze kostete ja Steuergelder die z.B. fuer sinnvollere Dinge ausgegeben werden koennt en (wie z.B die maroden Schulen zu renovieren etc etc etc etc etc). Ueberall fehlt Geld im sozialen Bereich aber fuer Testosteron (gibt s eigentlich weibliche Generäle bie der BW?) bedingte Kriegsspiele und sinnlose Berater / Spezi Verträge ist Geld da (da gabs doch mal was im Sueden der BRD was, mit irgendwelchen Amogis oder Amigos).

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fischblase 11.12.2018, 18:25
8. Erstmal analysieren

was die bisherigen Aufträge an nennenswertem Erfolg gebracht haben; wenn dieser ausreichend quantifizierbar ist, was ich nicht glaube, kann man es überhaupt in Erwägung ziehen, weitere Aufträge zu vergeben, sonst nicht.

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HolmWolln 11.12.2018, 18:29
9. Vorgeführt

Frau von der Leyen ist an Chuzpe nicht zu überbieten.
Ihr General versorgt Freunde mit Millionenaufträgen aus diesem Budget, VDL´s Sohn arbeitet bei eben dem Berater der die grössten Aufträge erhält, etc pp.
Wer sich als Bürger, Steuerzahler und Bürger ebenso vorgeführt fühlt, wie ich beim lesen dieses Artikels, der darf gerne bei der kommenden Landtags-, Bundestags- und Europawahl etwas anderes wählen als die CDU. Wenn es nicht gerade die Neubraunen sind.

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