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Bundeswehr: Geheimdienst entdeckt mehr islamistische Soldaten
DPA

Der Bundeswehr-Geheimdienst hat 2012 rund 400 Extremisten unter den Soldaten aufgespürt. Die meisten seien rechtsextrem, sagte MAD-Chef Birkenheier im Deutschlandfunk. Zuletz sei aber vor allem die Zahl der enttarnten Islamisten "spürbar" gestiegen.

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dissidenz 14.07.2013, 17:43
1. Peinlich...

... wie der MAD hier versucht seine Existenz zu rechtfertigen. Islamisten/Rechte... hu hu, große Gefahr. Man braucht uns.

1.300 Mitarbeiter des MAD entarnen 400 bekannte/vorbestrafte (größtenteils Bewerber bei der Bundeswehr) Extremisten und stellen diese somit nicht ein... etwas das 10 Angestellte bei der Landespolizei oder stinknormale kritische Personalbewirtschafter genauso hätten erledigen können. Lachhaft.
Aber die Presse jubelt ja mit.

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ikarus47 14.07.2013, 17:49
2. Bei der Bundeswehr kann man sich sowas ja

vorsstellen.
Was aber manche Vorstellungen der Oberen der Bundespolizei und auch der Polizeigewerkschaft vertreten,die stehen dem in nichts nach.
So Vorstellungen einer Partei,deren Verbot man hier schon des öfteren verlangt hat.

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manschu 14.07.2013, 18:01
3. Ganz einfach

Man könnte den MAD wahrscheinlich auf die Hälfte verkleinern.
Dazu müsste man nur ein Bewerbungsgespräch führen und den dafür Zuständigen etwas schulen. Sind die aktuell überhaupt angehalten auf extremistische Zeichen zu achten und die Bewerber dann abzulehnen?

Was macht man eigentlich mit Extremisten, die zwar entdeckt werden aber (noch) nicht rausgeworfen werden können? Werden die weiter an der Waffe ausgebildet?

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Federal-States-Of-Europe 14.07.2013, 18:05
4. Rosarote Brille endlich absetzen!

Wenn man denken kann, so sollte es einem klar sein, dass sich der Extremismus immer Stellen suchen wird, bei denen ein gewisser Einfluss der eigenen Ideologie geltend zu machen ist. Deshalb ist es für den Demokraten unklug, mit rosaroter Brille durch die Lande zu marschieren.

Sehr beliebte Gebiete für alle Extremisten jeglicher Couleur sind Bundeswehr, Polizei, Justiz und Politik, wobei sich Extremisten auch gern in Parteien "verstecken", die gemeinhin als demokratische Volksparteien gelten.

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cafe_kehse 14.07.2013, 18:11
5. Köstlich

Die Bundeswehr wird also unterwandert von bösen Mächten.

Ich bezweifle, dass irgendjemand auch nur einen Funken Aufwand investiert, diesen harmlosen Haufen, der überall den kürzeren zieht (aktuell gegen die Talibans), zu unterwandern.

Es lohnte sich schlicht nicht.

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LDaniel 14.07.2013, 18:15
6. Oh je

Zitat von dissidenz
... wie der MAD hier versucht seine Existenz zu rechtfertigen. Islamisten/Rechte... hu hu, große Gefahr. Man braucht uns. 1.300 Mitarbeiter des MAD entarnen 400 bekannte/vorbestrafte (größtenteils Bewerber bei der Bundeswehr) Extremisten und stellen diese somit nicht ein... etwas das 10 Angestellte bei der Landespolizei oder stinknormale kritische Personalbewirtschafter genauso hätten erledigen können. Lachhaft. Aber die Presse jubelt ja mit.
Das einzige, was peinlich ist, ist Ihr Kommentar. Der MAD hat noch ein paar mehr Aufgaben, als Extremisten in den eigenen Reihen zu finden.
Aber Sie wissen das ja alles besser... .

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Donac 14.07.2013, 18:18
7. Alfred E. Neumann

Zitat von sysop
Der Bundeswehr-Geheimdienst hat 2012 rund 400 Extremisten unter den Soldaten aufgespürt. Die meisten seien rechtsextrem, sagte MAD-Chef Birkenheier im Deutschlandfunk. Zuletz sei aber vor allem die Zahl der enttarnten Islamisten "spürbar" gestiegen.
"Spürbar" gestiegen ist nur eines, Herr Birkenheier. Das Misstrauen der Bürger gegenüber solcher Äusserungen und den Tätigkeiten der Geheimdienste generell.
Welch ein plumper Versuch der Rechtfertigung.

MAD...dieses Acronym erinnert mich auch irgendwie in diesem Zusammenhang an die Satirezeitschrift. Ist Ihr Name nicht doch eher
Alfred E. Neumann?

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würg 14.07.2013, 18:20
8.

Zitat von manschu
Man könnte den MAD wahrscheinlich auf die Hälfte verkleinern. Dazu müsste man nur ein Bewerbungsgespräch führen und den dafür Zuständigen etwas schulen. Sind die aktuell überhaupt angehalten auf extremistische Zeichen zu achten und die Bewerber dann abzulehnen
Höchstwahrscheinlich nicht, ansonsten würde man wohl über Personalmangel klagen.

Seien wir mal ehrlich, wer geht heute noch freiwillig zur Bundeswehr und ähnlichen Organisationen, und verpflichtet sich "im Notfall" auf befehl zu töten - auch dann, wenn man selbst nicht von der Sache überzeugt ist. M. E. hat dies viel mit mangelder Bildung zu tun, oder zu mindest mit zu starker negativer Beeinflussung in jungen Jahren. Die sind alle nicht ganz sauber, wenn man mich fragt - egal, in welche Richtung sie extremistisch sind.

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karend 14.07.2013, 18:21
9. Da wurde gesucht und gefunden

Das Timing des Bundeswehrgeheimdienstes ist natürlich rein zufällig. Friedrichs Äußerung des "edlen Zweckes" kann doch nicht unbegründet so stehenbleiben.

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