Forum: Politik
Bundeswehr-Jahresbericht: "Ausrüstungsmisere in allen Teilen der Truppe"
DPA

Mieses Material, schleppende Reformen, falsche Prioritäten: Der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels stellt Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ein vernichtendes Zeugnis aus.

Seite 3 von 23
post.scriptum 20.02.2018, 12:48
20. Leyen trifft keine Schuld. Niemals.

Von der Leyen hält die verheerenden Berichte für übertrieben. Wären sie aus ihrer Sicht nicht übertrieben, würde schon längst jeMANd anderes dafür herhalten müssen. Ihr selbst unterlaufen nie Fehler. Bei all dem bisherigen Chaos, das Leyen während ihrer Dienstzeit als Verteidigungsministerin zu verantworten hat, ist es überhaupt nicht nachvollziehbar, dass Merkel weiter auf sie als Ministerin setzt. Seit bekannt ist, dass AKK im Anflug auf Berlin ist, dürfte wohl auch Leyen klar sein, dass sie ihre Kanzlerambitionen vergessen kann. Sie schaut sich offenbar schon mal nach einer weiteren Verwendung bei der NATO um. Dort würde man auch auch noch wundern, wen Deutschland so alles schickt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tomasl 20.02.2018, 12:52
21. War 1977 nicht besser

Die Hälfte der Fahrzeuge nicht einsatzfähig. Antiquiertes Gerät. Es gab pro Mann nur ein Paar schlechter Stiefel. Infanteriegefechtsübungen fanden kaum statt, weil Bedenken die Soldaten könnten sich verletzen und Rentenansprüche stellen. Also Herumsitzen & Saufen & Essen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
meri 20.02.2018, 12:55
22. Mir ist das...

...hin und her getausche der Jobs in der Politik sowieso ein Rätsel. Würde man in der freien Wirtschaft doch auch nicht machen: Den Personalleiter einfach mal auf den Posten des Entwicklungsleiters eines technischen Unternehmens versetzen. Eine entsprechende Ausbildung und ein wenig Erfahrung werden in dem arbeitenden Bereich dort schon vorausgesetzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
malüberlegen 20.02.2018, 12:59
23. Wo das Geld hin ist?

Das ist eine gute Frage. Ein Teil floß z.B. in Flachbildfernseher auf den Stuben; eine Maßnahme um die "Attraktivität" der Truppe zu erhöhen, vermute ich. Ein Sohn von mir ist bei der Bundeswehr. Auf den Bildschirm angesprochen, dass es doch super sei, wenn die Stuben wohnlicher werden, war seine lapidare Entgegnung: "Hubschrauber, die fliegen, wären mir lieber." Nur mal als Anregung, wie die Truppe attraktiver gestaltet werden könnte...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Wolfski 20.02.2018, 12:59
24. Will die Türkei.....

....nicht sogar unsere Panzer haben? Da fragt man sich doch: sind die alle vollkommen irre geworden? Wenn die Panzer schon bei uns nicht laufen, warum sollte man anehmen dass der Stolz der deutschen Rüstungsindustrie dann in der Türkei vernünftig funktioniert? Hoffentlich niemals.....bei dem Mist den die Türken dort veranstalten sollte man denen auf jeden Fall die Dinger verkaufen-wahrscheinlich die beste Möglichkeit dort Waffenruhe zu bekommen....denn kaputte Panzer schiessen nicht! Und von dem eingenommenen Geld könnte man dann prima Zelte kaufen....Auch cool: Airbus / EADS baut den fettesten Langstreckenflieger der Welt ( A380 ) , aber für ein Propellerflieger für die BW reicht es dann nicht....Was zum Teufel ist nur in Ihrem Saustall los, Frau von der Leyen? Jeder Unternehmer mit Ihren Skills wäre im Nu pleite, denn falsches / schlechtes Werkzeug kauft man nur einmal-bis einem der Kunde abspring. Aber der stetig sprudelnde Steuertopf sorgt schon dafür dass man eben alles 5 x kauft-auch wenn es immer noch nicht funktioniert! Bei all dieser Realsatire sollte man die Ernsthaftigkeit nicht vergessen: auch unsere Soldaten haben nur 1 Leben-und durch Ausrüstungsmängel kann das im Ernstfall ( wovon wir ja mittlerweile genug haben ) auch schnell verwirkt sein....einfach nur erbärmlich dieser Zustand!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
braindead0815 20.02.2018, 13:02
25. das gerät

Zitat von MisterD
dass Zelte, Winterklamotten und Schutzwesten fehlen... Noch viel skandalöser ist allerdings, dass das wenige schwere Material, was die Bundeswehr noch hat, nicht in Schuss gehalten wird. Nach dem Kalten Krieg hat man von über 2.000 Kampfpanzern auf mittlerweile unter 300 reduziert. Das war sinnvoll... Allerdings muss dann doch die Konsequenz sein, dass die noch vorhandenen Kampfpanzer (und Hubschrauber und Flugzeuge und Artilleriepanzer usw.) umso mehr gepflegt werden, damit die Einsatzbereitschaft hoch ist... Stattdessen hat die Bundeswehr offensichtlich das genaue Gegenteil gemacht. Das wenige Material was noch vorhanden ist, lässt man vergammeln. Seien wir froh, dass man in Afghanistan oder Mali kein schweres Gerät der Bundeswehr brauchte, denn dann wäre es sehr peinlich geworden... ich frage mich allerdings ernsthaft, was die Bundeswehr, die immerhin den zweitgrößten Posten im Bundeshaushalt darstellt (37 Milliarden EUR), mit dem ganzen Geld macht? Das sind alleine unter der "Führung" von Ursula stolze 150 Milliarden EUR. Wo ist das Geld denn hin?
wird so oft geprüft und gepflegt.
ihren beitrag kann man als unwissend und lächerlich bezeichnen.

die truppe prüft sich tot um das gerät am laufen zu halten.
mängel in der Versorgung / teile sind hauptgründe für stillegungen oder eingeschränkte Möglichkeiten das material instant zu halten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fthoe 20.02.2018, 13:05
26.

Aufgabe eines Verteidigungsministers ist das Unternehmen Bundeswehr zu managen UND dafür zu sorgen, dass genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Beide Aufgaben scheinen von den Letzten Verteidgungsministern nicht erledigt worden zu sein. Dabei hatte v.d. Leyen bei Amtsantrit die klare Aufgabe, Versäumnisse der Vergangenheit zu beseitigen. Offensichtlich wurde diese Aufgabe nicht erfüllt. Leigt es daran, dass Frau v.d. Leyen zu wenig Managemntkompetenz besitzt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tomasl 20.02.2018, 13:06
27. Die Führung gibt sich gerne Illusionen hin

In meinem Bataillon 112 in Delmenhorst waren 1977/78 fast alle höheren Offiziere schwere Trinker. Am Barbaratag und bei anderen Gelegenheiten wurden mehrere Soldaten abkommandiert um die voraussichtlich total betrunkenen Offiziere am Ende des Saufabends heimzufahren. Der Leiter der Ausbildungskopanie befahl dazu vier Soldaten, da er immer bis zur Bewusstlosigkeit trank. Die Soldaten erhielten wenig Training, sondern taten es ihren Vorgesetzten nach. n Jahre später las ich nicht ohne Vergnügen einen Leserbrief des Bataillonschefs, indem er fantasierte die Bundeswehr sei zu seiner Zeit eine scharf trainierte Armee gewesen, und nicht so ein schlapper Haufen wie heute

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mister Stone 20.02.2018, 13:06
28.

Man darf nicht vergessen, dass sie auch "viel Gutes" für die Bundeswehr gemacht hat. Z.B. ihr Foto-Shooting, wo sie mit wehenden Haaren und veredeltem Blick vor einem Kampfjet in der Abendsonne steht. Und dann hat sie auch Stuben der Soldaten renovieren lassen wollen, unter anderem mit Flat-Screens und Minikühlschränken. Und sie fliegt öfter in ferne Länder. Also: Wen interessieren da schon die Missbrauchsgeschichten und die Materialkatastrophen und die falschen Flüchtlinge im Offiziersrang...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ius 20.02.2018, 13:07
29.

Zitat von Bring-The-Stones-Rolling
Im Artikel heisst es: "Die Ministerin, die am Ende ihrer vierjährigen Amtszeit steht, und ihre Reformbemühungen griff Bartels in einer Stellungnahme scharf an." Herr Gebauer: Ist Ihnen klar, dass Sie damit aussagen, dass die Ministerin Bartels angegriffen hat und nicht umgekehrt? Korrekt wäre: "Bartels griff die Ministerin, die am Ende Ihrer vierjährigen Amtszeit steht, in einer Stellungsnahme scharf an"!
Der Satz ist zwar verschwurbelt, aber trotzdem verständlich und als Passiv erkennbar. Zumal die Ministerin nicht allein daherkam, sondern mit den Reformbemühungen im Gepäck, letztere haben Sie in Ihrem Verbesserungsvorschlag unterschlagen. ;) Mein Gehirn und mein Leseverständnis haben es sofort wie gedacht wahrgenommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 23