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Bundeswehr-Jahresbericht: Wo der Mangel regiert
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U-Boote auf dem Trockenen, Jets am Boden, Soldaten ohne Ausrüstung: Der Bericht des Wehrbeauftragten Hans-Peter Bartels legt massive Defizite bei der Truppe offen. Häufige Klage der Soldaten: "Wir verwalten uns zu Tode."

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fiegmiede 29.01.2019, 14:53
1.

sehr schön. je schlechter es der bundeswehr geht, desto unwahrscheinlicher wird ein rechter scharfmacher sie nutzen um um damit dumme dinge anzustellen. am besten abschaffen und das geld in sinnvolle dinge stecken

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Ottokar 29.01.2019, 14:53
2. Ein dickes Lob für Ursula von der Leyen

denn Mangels Ausrüstung bleiben unserer Bundeswehr, grössere fragwürdige , Einsätze unserer Soldaten erspart. Die Eltern dieser Soldaten werden ihr dankbar sein.

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Freier.Buerger 29.01.2019, 14:54
3.

Wir haben 180.000 Soldaten/innen und Angestellte bei der Bundeswehr. Für 100.000 EUR p.a. und MA sind in jeder Firma die Grundfunktionen bezahlt, der Lohn, die Miete, einfache Reparaturen... Das wären bei der BW 18 Mrd. EUR bleiben vom derzeitigen Etat 25 Mrd. für Neuinvestition und größere Erhaltungsreparaturen und das jedes Jahr aufs Neue.
Liebe Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums, ihr lasst euch von der Rüstungsindustrie verarschen. Fragt mal die Wartung für den Leo II bei ATU an. Mit einem halben Jahr Vorlauf kriegen die das sicher auch hin. Garantie gibt es zwar nur bei Benutzung innerhalb Deutschlands, aber das sollte für eine Verteidigungsarmee kein Problem sein.

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eigener 29.01.2019, 14:56
4. Die Armee auf dem Zahnfleisch ...

und eine Selbstdarstellerin in der Führung. Pleiten, Pech und Pannen - das kennzeichnet die Amtsinhaberin von der Leyen. Eine Besetzung, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt war ... vdL hatte bereits in den vorherigen Ministerien wenig bewegt, im BMVG bestätigt sie allerdings klassisch das Peter-Prinzip. Es war durchaus mutig von. Merkel, eine Frau in das Amt zu hieven ... mittlerweile schütteln die Mitarbeiter des gewichtigen Resorts nur noch den Kopf über die Frau, die „sogar zu Guttenberg noch untertrifft ;)“

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hell53 29.01.2019, 14:57
5. Kompetenz ist teuer

Und eine solche Ministerin erstrecht. Die beratungsintensiven Verschlimmbesserungen werden nicht auf sich warten lassen...

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tatsachenentscheidung 29.01.2019, 15:03
6. Verteidigungsminister

Sollte jemand mit militärischem Hintergrund sein . Ganz klar oder ?

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merlin 2 29.01.2019, 15:05
7. Ja, so langsam sieht man es klar!

Ja, so langsam sieht man es klar und deutlich, daß auch mit dem zum-Fenster-Rausschmeißen-von-Unsummen an Geld für windige Beratungsgesellschaften keine Armee zu führen ist.
Vielleicht sollte der nächste Verteidigungsminister besser mal gedient haben, damit er weiß, worum es geht. Und dann spart man einfach ein paar der Millionen für die Amigo-Berater und steckt das Geld sinnstiftend in die Truppe an den Stellen, die jedem sofort auffallen!

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brathbrandt 29.01.2019, 15:05
8.

Wenn Politiker Berater, die teuer und dumm sind, benötigen, sagt das viel über diese Politiker.

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Newspeak 29.01.2019, 15:05
9. ...

Ich denke, als Erstes sollte man die teuren und sinnlosen Auslandseinsaetze streichen. Die Bundeswehr ist eine Verteidigungsarmee. Wir werden auch in hundert Jahren noch keinen Frieden nach Afghanistan gebracht haben, wenn die Afghanen nicht einsehen, dass sie sich selbst um ihre Probleme kuemmern muessten.

Dann sollte man, wenn die Briten endlich aus der EU draussen sind, zunaechst mit Frankreich zusammen die Bildung einer echten europaeischen Armee in Angriff nehmen. Es ist zutiefst ineffizient, dass jeder in Europa sein eigenes Sueppchen kocht. Selbst innerhalb der NATO gibt es zuwenig gemeinsame Standards. Wieso muss die Bundeswehr z.B. bei der Beschaffung eigenstaendig pruefen, wenn es sicher NATO Partner gibt, die Erfahrungen haben, welches Material man wirklich braucht?

Man sollte ausserdem irgendeine Form der persoenlichen Haftung einfuehren, fuer diejenigen, die fuer die Ausruestung zustaendig sind. Wer es verbockt, wird degradiert. Wer Millionenauftraege ohne korrekte Ausschreibung rausgibt, hat zu gehen. Die Kontroll- und Sanktionsmechanismen sind doch heute gar nicht vorhanden.

Es ist ja einerseits beruhigend, dass dieses Land inzwischen so weitgehend demilitarisiert ist, dass von deutschem Boden sicher auf absehbare Zeit keine Invasion Europas auszugehen droht, aber man muss doch zumindest militaerisch so viel darstellen, dass der russische Baer hinterm Ural bleibt.

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