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Bundeswehr: Neue Probleme beim Pannenflieger A400M
DPA

Das Transportflugzeug A400M bleibt für díe Bundeswehr ein Problem, Hersteller Airbus hat offenbar Lieferprobleme. Fünf Maschinen sollten 2015 ausgeliefert werden - am Ende kommt womöglich gar keine.

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distel61 15.01.2015, 18:54
60.

Zitat von moeh1
Hört endlich damit auf die Förderung der deutschen Industrie auf Kosten der Bundeswehr und der Steuerzahler zu betreiben.
Das Ding kommt nicht aus Deutschland!

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mapalo 15.01.2015, 18:57
61. Schrottfabrik

Jahrzehntelang wurden "Milliarden" an Steuergeldern nur alleine in die Entwicklung von irgendwelchen Waffensystemen zum Fenster rausgeschmissen. Alles nur um die Rüstungsindustrie am Leben zu halten. Hu, Fluggeräte und Schiffe die geliefert wurden sind einfach eine Lachnummer, siehe auch die Handfeuerwaffen.Die Verantwortlichen laufen immer noch frei rum. Billiges und gutes Material kann man überall auf der Welt kaufen
Narrenfreiheit der Politiker?

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geotie 15.01.2015, 19:23
62.

Zitat von you_name_it
Transall wird noch ne Legende wie Tante Ju. Tante Ju hat es wenigstens gebracht...
Aber doch nicht vor ihrem ersten Einsatz.

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zyan 15.01.2015, 20:24
63. Fachkräfte, Fachkräfte und nochmals Fachkräfte

Es ist eine absolut nicht wegzudiskutierende Notwendigkeit, sehr gut ausgebildete Fachkräfte mit Spezialkenntnissen auf jedem Gebiet zur Verfügung zu haben, damit jedes Projekt und jedes Unternehmen ohne Probleme gut funktioniert. Dies müßte das A und das O, - das Credo -, eines jeden Mangements sein. Das beim Transportflieger A400M offenbar hinten und vorne nichts klappt ist nur ein ein Anzeichen für den desolaten Zustand der Bildung und Ausbildung in unserer Gesellschaft. Das fängt schon in der Schule an, wo die Kinder nicht mehr richtig lesen, schreiben und rechnen lernen. Das setzt sich weiter fort bei Lehre und Studium. Schnelle Schmalspurausbildungen werden favorisiert, die samt oder sonders gar nichts bringen. Was benötigt werden sind gute Arbeiter, Handwerker, Techniker, Organisatoren, Verwaltungsmitarbeiter und Spezialisten die auch das arbeiten können von der Pike auf. Und daran mangelt es hinten und vorne. Manchmal hat man den Eindruck, dass nur noch die "Alten" es richtig können. Aber die gehen bald oder jetzt in Rente. Und die wenigen Könner die übrig bleiben, werden von einem auf Karriere fixierten Mangement drangsaliert und gemobbt, dass ihnen hören und sehen vergeht. Der Grund: Sie stören mit ihren fachgerechten Analysen und Kritiken die Karrierekreise der Karrieristen, die nur alles mit dem großen Mund, geschönten Statistiken und raffinierten Intrigen machen. Zum Schuss haben die wenigen Könner dann keine Lust mehr, und streben dann woanders hin oder werfen desillusioniert den ganzen Kram irgendwann hin. So ist das - und nicht anders. Spezialisierte Fachkräfte, von denen so ziemlich alles abhängt, bekommt man nur durch kostenintensive Langzeitausbildung mit motivierten Menschen. Aber da nur noch alles, - nach neoliberalen Prinzipien -, auf schnellen Gewinn bei nur minimalen Investitionen ausgerichtet ist, wird das alles nichts. Fachkräfte mit Spezialkenntnissen müssen gehegt und gepflegt werden, aber dazu ist man offenbar nicht bereit in der heutigen Zeit.

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spon-facebook-10000085822 15.01.2015, 20:25
64. Stell dir vor es ist Friede und niemand will ihn...

"Damit kann der A400M wohl nicht zum Verlegen von Soldaten zum Beispiel nach Afghanistan oder für humanitäre Missionen in Krisengebieten wie in Afrika eingesetzt werden." - Für letztere Missionen reichen die Transall bis zum Ende der Kannibalisierungskette ca. 2020

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spdf 15.01.2015, 20:27
65. naja

Zitat von CancunMM
Ja aber wie schaffen die Briten und Franzosen ihre Auslandseinsätze ? Irgendwie müüsen die doch ihre Soldaten dort hinbekommen. Und die Franzosen scheinen ja auch auch Flugzeugträger zu bauen, die zu gebrauchen sind, sonst hätten die Russen, die ja nicht haben wollen.
Mit der Aussage wäre ich vorsichtig. Der französische Flugzeugträger hat schon viele Skandale gesehen ... . Die anderen europäischen Staaten fahren nicht unbedingt in allen Bereichen besser.
Das Kernproblem ist aber, dass Airbus die Entwicklung des A400M komplett unterschätzt hat.

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thorsten.brandt.et 15.01.2015, 21:53
66. @vulcan

1. nein - eine c17 kostet mehr als 160mio ...
2. eine c17 ist eben nicht dort einsetzbar, wo eine turbopropmaschine noch locker starten und landen kann - eben einer der unterschiede zwischen einem strategischen und einem taktischen transportflugzeug
3. nochmal - die c130 ist nicht in der lage lasten wie den gtk boxer oder den puma zu transportieren und kommt daher nicht in frage.
4. die bundeswehr versucht in vielen teilen die anzahl der eingesetzten modelle zu reduzieren - so auch beim a400m oder beim nh90 - damit deckt man vielleicht nicht jede nische ab - kann aber durch das relativ weite einsatzfeld der a400m als derzeit (abgesehen vom an70 - der nebenbei bisher - trotz russischer intention immer noch nicht in serie gebaut wird) grösster taktischer transporter mit teilfähigkeiten im strategischen bereich abgedeckt werden.
5. es macht eben durchaus sinn, entwicklungsleistungen als auch beschaffung in D bzw. in Europa zu erbringen - denn auch ingenieure sind steuerzahler und produktion im inland hat bei einer staatsquote von mehr als 40% durchaus eklatante rückflüsse
6. auch wenn man es nicht glaubt - entwicklung im militärischen bereich hat meist auch gewisse erkenntnisgewinne für den zivilen bereich zur folge - so möglicherweise auch hier - wenn man bspw. atr betrachtet oder die produktion der sektionen des a400m in den norddeutschen werken ...

ich sehe hier nicht im ansatz, dass die lösung dramatisch teurer ist - eher das gegenteil ist der fall, für den der die ausführungen oben versteht - eine c17 wäre mehr als doppelt so teuer geworden ...

was die verspätung angeht - so ist die völlig egal - die transall fliegen locker bis 2019 und D braucht zum ersatz der wirklich benötigten 40-60 transall vielleicht 20-30 a400m - insofern würde es reichen, wenn airbus ab 2017 oder erst 2018 12 maschinen pro jahr zuliefert und die pilotenausbildung der 12-24crews bis dahin auf der gelieferten maschine (bzw. den 5 die da noch kommen) im vorwege startet ...
ansonsten läuft der transport über die weiterhin nutzbaren an124 und die a310mrtt, die manche hier auch gerne vergessen ....

manche leute sollten mal langsam anfangen das notwendige von ihren persönlichen "vorlieben" zu unterscheiden ...

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thechamelion3 15.01.2015, 22:15
67.

Zitat von vulcan
Aha - die F-35 "kann nichts", aus der A400 wird aber ein guter Transporter werden. Wer da wohl von irgendwelchen Würsten träumt (und sich selbst gleich ad absurdum führt) Und selbstverständlich ist solide und erprobte US Technik günstiger - bestes Beispiel: F-16. Was glauben Sie wohl, wie günstig man diesen weltweit verkauften Flieger aufgrund der immensen Stückzahlen verkaufen kann. Sind ja auch genug Länder, die voll darauf setzen. Sicherlich wird irgendwann aus dem A400 ein guter Transporter werden, ich sehe dasselbe Ergebnis allerdings auch bei der F-35. Zu behaupten, dieses Flugzeug 'könne nichts', ist der reine Schwachsinn.
Natuerlich.

Die F35 bringt nicht die Leistung die man erwartet hat, sie schafft es nicht mal annaehernd an die Luftueberlegenheitswerte der F22, ist leider auch nicht wie erhofft deutlich billiger, so bleibt der einzige Vorteil die stealth Faehigkeit.

Das Problem: Die eierlegende Wollmilchsau.
Man wollte alles, und das zugleich.

Multi-Role Jagdbomber, radargetarnt, bester Luftueberlegenheitsjaeger, niedrige Kosten pro Flugstunde, traegergestuetzt, stovl Faehigkeiten.

Als Ersatz fuer die F15,16, F18, Harrier und die A10 war thog....

Was kam raus?

Ein Flieger der theoretisch alles kann, aber leider nix gescheid, von der Stealth- Eigenschaft mal abgesehen.

Der Flieger macht zahlreiche Probleme, ist ewig spaet und leider von den Eigenschaften nicht so wie erforderlich. Geht ja soweit, das Admiraele behaupten mit der F18 ist man besser dran.
Man kann halt einfach nicht alles in ein Flugzeug reinbauen, es ist immer ein Kompromiss.
Auch wenn die Idee, ein einziges Flugzeug fuer alle Teilstreitkraefte zu bauen nicht bloed war.

Was wollen sie denn mit einer F16? Wir koennen auch die Me109 wieder ausgraben.
Oder unsere Tornados und Phantoms laenger fliegen...

Bei aller liebe, aber die F16 ist ein Jet aus den spaeten 60gern.

Der A400m ist ein guter Kompromiss, der Eurofighter ein gutes Flugzeug. Der JSF ist dagegen momentan eine Katastrophe.

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eurorentner 16.01.2015, 07:23
68. Jedenfalls

wurden mit diesem einen ausgelieferten A300 schon schöne Fotos mit unserer Verteidigungsministerin gemacht.

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rainbow-warrior999 16.01.2015, 12:54
69. @eurorentner

Dann hat er ja schonmal seinen Zweck erfüllt und niemand wird gefährdet ;-)

Ansonsten wird es Flinten-Uschi gar nicht gefallen,
daß ihr "Spielzeug" nicht tut, weil, dann können "wir" ja
gar nicht so, wie geplant, mehr "Verantwortung" weltweit übernehmen...zu schade aber auch...

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