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Bundeswehr: Neues Maschinengewehr MG5 passt nicht auf Panzer
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Auch das neue Maschinengewehr der Bundeswehr bereitet Probleme: Laut Informationen des SPIEGEL passt das MG5 nicht auf die Lafetten von Panzern und Geländefahrzeugen. Die Umrüstung kostet rund 50 Millionen Euro extra.

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jhea 14.09.2015, 18:29
270.

http://www.heckler-koch.com/de/produkte/militaer/maschinengewehre/mg5/mg5/produktbeschreibung.html

"Unter anderem verfügt das MG5 in Serie über eine Schnittstelle zur Nutzung bereits eingeführter MG3-Lafetten."

Hauptsache ne Schlagzeile produziert, ja SPON?!

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steffen.ganzmann 14.09.2015, 21:18
271.

Zitat von fakeraol
1) .. Kalaschnikows sind bis heute weltweit gefragt, und man munkelt, die Deutschen hätten manchmal ihre deutschen Waffen weggeworfen, wenn sie ne Kalaschnikow gefunden haben [...] 2) Ebenso wurde der russische T34 nach dem Krieg auch in viele Länder außerhalb des Warschauer Vertrags exportiert. 3) Für den deutschen Schrott begeistern sich heute nur noch nostalgisch veranlagte Revisionisten.
Zu 1): Was nutzt einem eine AK-47, wenn man nicht die Munition dafür hat?

Zu 2): Überschüssige M-4 "Sherman" Panzer wurden einfach vor Ort verkauft, war billiger, als sie zurückzuholen. Und M18 "Hellcats" wurde noch im jugoslawischen Bürgerkrieg benutzt.

Zu 3): Der "deutsche" Schrott"?
Ihre geliebten "Kalaschnikows" stammen technisch vom "Sturmgewehr 44" ab. Dazu noch die V-1, V-2, die Me 262 als erster einsatzfähiger Düsenjäger und die Me 135, das erste und bisher einzige in Serie gebaute Raketenjagdflugzeug der Welt. Diese Liste liesse sich beliebig Verlängern!

Soviel zu "deutschem Schrott ...

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steffen.ganzmann 14.09.2015, 21:37
272. Lustigerweise gab es auch SU-Soldaten, ...

Zitat von teacher20
[...] Die einzige russische Waffe des 2. Weltkrieges, der die Landser den Vorzug vor den eigenen gaben (nachdem die Wintererfahrungen 1941/42 zu Verbesserungen und Vereinfachungen der Maschinengewehre geführt hatten), war die PPSh-Maschinenpistole, die zum einen mit ihrem Trommelmagazin eine wesentlich höhere Magazinkapazität hatte als die MP 38/40 (32-Schuss-Stangenmagazin) und zum anderen weniger empfindlich gegenüber Schmutz war [...}
... ihre PPSch wegwarfen und lieber die MP 38 sowie 40 benutzten, da präziser produziert! Übrigens gab es für diese Waffen auch Doppelmagazine.

Denn die 9 mm Para ist ja wohl bis heute die an leichtesten zu beschaffene, häufigste Patrone der Welt ...

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teacher20 15.09.2015, 18:38
273. Teilweise richtig.

Zitat von steffen.ganzmann
... ihre PPSch wegwarfen und lieber die MP 38 sowie 40 benutzten, da präziser produziert! Übrigens gab es für diese Waffen auch Doppelmagazine. Denn die 9 mm Para ist ja wohl bis heute die an leichtesten zu beschaffene, häufigste Patrone der Welt ...
MP40 Doppelmagazin, mit breiter Magazinaufnahme, in der nach Verschuss eines Magazins das zweite, volle nachgeschoben wurde, gab es, war aber relativ selten.

Sorgfältiger produziert - auf alle Fälle. Allerdings war die MP38 und die zur Massenherstellung vereinfachte MP40 (fälschlicherweise als "Schmeißer/Schmeisser" bezeichnet) viel störanfälliger als die primitive "Schpagin" (Holzschulterstütze, Trommelmagazin) und die die "Sudajew" (abklappbare Metallschulterstütze, gebogenes Stangenmagazin).
Meist warfen die Rotarmisten ihre MPs nicht weg zugunsten der MP38/40, sondern verwendeten sie ZUSÄTZLICH.

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teacher20 15.09.2015, 18:48
274. Ergänzung

Zitat von teacher20
MP40 Doppelmagazin, mit breiter Magazinaufnahme, in der nach Verschuss eines Magazins das zweite, volle nachgeschoben wurde, gab es, war aber relativ selten. Sorgfältiger produziert - auf alle Fälle. Allerdings war die MP38 und die zur Massenherstellung vereinfachte MP40 (fälschlicherweise als "Schmeißer/Schmeisser" bezeichnet) viel störanfälliger als die primitive "Schpagin" (Holzschulterstütze, Trommelmagazin) und die die "Sudajew" (abklappbare Metallschulterstütze, gebogenes Stangenmagazin). Meist warfen die Rotarmisten ihre MPs nicht weg zugunsten der MP38/40, sondern verwendeten sie ZUSÄTZLICH.
Einem Handfeuerwaffenverzeichnis entnehme ich bezüglich der MP40 mit Doppelmagazinaufnahme folgendes:

"In modifizierter Ausführung wurde die deutsche Standard-MP (...) Modell 40/1 genannt. (...). Über die Stückzahl dieser Sonderausführung ist nichts bekannt, wohl aber darüber, dass der VERSUCH KEINEN ERFOLG (Hervorhebung von mir) brachte".

Quelle: Lidschun/Wollert, Infanteriewaffen 1918-1945, Berlin 1998, S. 146

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bill_dauterive 15.09.2015, 19:17
275.

Zitat von wolly21
(...) Das beschaffungsamt ließ sich damals von Philips "Spezial-Röhren" fertigen und liefern, zum stolzen Stückpreis von DM 745,- Eine identische Röhre war im Radiofachhandel für DM 4,50 erhältlich.
Eine "mil-spec"- Röhre gab es niemals für 4,50DM.

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bill_dauterive 15.09.2015, 19:26
276.

Zitat von nurmeinemeinung
Ich befürchte sie haben noch nie beide Waffen geschossen. Das G36 ist ein modernes und sehr gutes Gewehr. Kein Vergleich zum G3.
Ich habe beide geschossen und wenn es "ernst wird" würde ich mich niemals auf das G36 verlassen. Mit 100% iger Sicherheit nähme ich ein G3 mit. Das G36 ist einfach Spielzeug mit dem man auf 300meter noch nicht mal durch eine Autotür kommt. Im Ernstfall einfach unbrauchbar.

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bill_dauterive 15.09.2015, 19:31
277.

Zitat von tpro
Zusätzlich wiegt die kleinere Patrone weniger als die Hälfte der 7,62X51. Ich habe im Ernstfall mehr als das doppelte an Munition am Mann.
Ich frage mich was mir das bringt wenn ich damit nicht mal durch eine Trockenbauwand komme.

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Setit 16.09.2015, 09:46
278. ?

Die Bundeswehr sollte komplett abgeschafft werden. Mit der vorhandenen Schrottausrüstung könnte sie uns eh allenfalls gegen einen Angriff seitens Luxemburgs verteidigen, und exterritoriale Einsätze waren ohnehin nicht vorgesehen - darum auch BundesWEHR, nicht BundesSTURM. Das Geld könnte man dann in die personelle und technische Aufwertung der Polizei stecken, wo es dringend benötigt wird.

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