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Bundeswehr-Operation Narfurah: Riskante Rettungsmission hinter feindlichen Linien

In einer geheimen Mission retteten Bundeswehr und britische Royal Air Force 132 Europäer aus Libyen, darunter 22 Deutsche. Im Rahmen der "Operation Narfurah" landeten die Transall-Maschinen mitten im Krisengebiet. Trotz des hohen Risikos*sah*die Bundesregierung keine Alternative.

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Robert Hut 28.02.2011, 06:47
1. Gaga?

"Riskante Rettungsmission hinter feindlichen Linien" Sind wir im Krieg mit Libyen?

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SolJou 28.02.2011, 06:58
2. Vielen Dank

Da können wir unseren kameraden wohl nur danken und uns freuen so fähige Streitkräfte zu haben. Dass auch solche Einsätze zum Aufgabenbereich der Bundeswehr gehören, vergessen viele Leute wohl leider. Denn mit noch weniger Geld und vor allem Soldaten ist sowas bald bestimmt nicht mehr ohne weiteres möglich. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es solche Einsätze immer geben wird.

Wenn wir nicht einfach nur zugucken wollen wie in Lybien oder ähnlichen Ländern unschuldige ermordert und festgehalten werden, brauchen wir einsatzbereite und vor allem einsatzfähige Streitkräfte!

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Pancho Villa 28.02.2011, 07:00
3. Vielleicht...

Zitat von sysop
In einer geheimen Mission retteten Bundeswehr und britische Royal Air Force 132 Europäer aus Libyen, darunter 22 Deutsche. Im Rahmen der "Operation Narfurah" landeten die Transall-Maschinen mitten im Krisengebiet. Trotz des hohen Risikos*sah*die Bundesregierung keine Alternative.
..., nur vielleicht, gibt das ja mal die Gelegenheit, abseits des Gezänks um geschummelte Doktorarbeiten und den alltäglichen Parteienhader, unseren Soldaten vorbehaltlos für ihren Einsatz zu danken?
Die Geretteten und ihre Angehörigen tun dies vermutlich ohnehin.
Schon klar: Die Deutschen waren "nur zum Ausbeuten der Ölvorkommen dort unten", und "warum rettet man nur Europäer, wo doch viele andere zurückbleiben".

Aber es bleibt die (vage) Hoffnung, daß selbst die ach so Gerechten des SPON-Forums sich hier einfach mal auf die simple Formel verstehen: Gut gemacht, Jungs, a great job, Dankeschön!

Zuviel verlangt?

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Altesocke 28.02.2011, 07:04
4. Selbst wenn es da drunter und drueber geht, in Lybien:

Sieht also tatsaechlich so aus, als ob wir ohne Genehmigungen in den Luftraum eines souverainer Staates eingedrungen sind, und das auch noch mit bewaffneten Militaermaschinen.
Das die Amis und die Brits das tun, ist ja nix neues, aber das wir nun auch dies Cowboy Mentalitaet an den Tag legen, damit unsere Regierung positive Presse bekommt??
Sind auch auf einmal nur noch 22 deutsche, statt 50.
Na, mal sehen, wer die Rechnung bekommt, die Oelfirmen, eventuell?? Oder der Bundeshaushalt?

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threadneedle 28.02.2011, 07:14
5. Einsatz am Bürger

Gratulation an die Soldaten die hier sehr direkt spürbar etwas für dier Bürger unseres, und befreundeter Länder getan haben!
Im Anbetracht der Technischen Ausstattung frage ich mich allerdings was hinter der Nachricht steckt. Die Transall war vor mehreren Jahrzehnten mal ein brauchbares Flugzeug, aber um heute damit Seite an Seite mit den Briten einen Einsatz durchzuziehen? Da haben die uns doch wohl eher mitmachen lassen, kleine Ego-hilfe für den schwächelnden Verteidigungsminister wie?

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edgarzander 28.02.2011, 07:15
6. Routineeinsatz

Zitat von sysop
In einer geheimen Mission retteten Bundeswehr und britische Royal Air Force 132 Europäer aus Libyen, darunter 22 Deutsche. Im Rahmen der "Operation Narfurah" landeten die Transall-Maschinen mitten im Krisengebiet. Trotz des hohen Risikos*sah*die Bundesregierung keine Alternative.
Grins! Heikler Mission - schon klar....
Meiner Meinung nach wird hier ein Routineeinsatz künstlich aufgebauscht. Die BW ist wohl im friedlichsten Teil von Libyen gelandet. Sieht man sich Bilder auf googe-earth an, dann Folgendes: viele gut ausgebaute und geteerte Pisten bei diversen Ölförderstationen. Dazu keine Bevölkerung, sondern viel Sand.
Ein weiterer Hinweis: Wäre es zu gefährlich, würde man nur unter massiver Luftunterstützung landen. Bzw. würde man mittels Fallschirmjägern das Territorium vorab sichern. Beides ist nicht geschehen.
Die BW ist zu unerfahren? Von wegen - auch in der Vergangenheit hat man auf die Schnelle, ohne irgend welche Spezialkräfte, Rettungseinsätze organisiert.
Beispiel Operation Libelle, 1997 in Albanien:
http://www.youtube.com/watch?v=ECpYvxx2Vug

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zeitmax 28.02.2011, 07:25
7. Na also, es geht auch ohne Doktortitel!

Wobei wahrscheinlich die Briten die Luftsicherung für unsere lahmen Transalls übernommen haben und jetzt großzügig die Lorbeeren als Gutti-Bonus selbigem überlassen...

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tmpsec 28.02.2011, 07:41
8. Glückwunsch ...

... zu der gelungenen Operation. Schön, dass gehandelt und nicht alles nur zerredet wurde. Obgleich zu befürchten steht, dass die ganzen Bedenkenträger und selbsternannten Rechtsgelehrten noch aus ihren Löchern kommen werden.

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perspicientia1 28.02.2011, 07:52
9. Danke!

Gut gemacht und vielen Dank dafür!
Scheinbar taugen Streitkräfte doch noch zu anderem, als zum Prügelknaben...

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