Forum: Politik
Bundeswehr: Rechnungshof hält Truppenfriseure für überflüssig
DPA

Für eine halbe Million Euro leistet sich die Bundeswehr "Truppenfriseurstuben". Zu teuer, urteilen Deutschlandes oberste Kassenprüfer nach SPIEGEL-Informationen - und empfehlen: "Maschinenhaarschnitt des ortsansässigen Friseurs".

Seite 1 von 7
romeov 27.01.2018, 10:05
1. Entschuldigung

...aber mir hat noch nie ein Arbeitgeber meinen Haarschnitt bezahlt oder gar freigegeben, um den Friseur zu besuchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rkinfo 27.01.2018, 10:10
2. Der ortansässige Friseur muss erst aufgesucht werden ...

Je Haarschnitt außerhalb sind somit 1/2h Fahrtzeit (ca. 15€ Sold, ca. 2€ Fahrtkosten) plus Reisekosten anzusetzen.
Bei ca. 20 Haarschnitten/ Tag also etwa 300€ Sold plus 40€ Fahrtkosten extra.
Bei 1/3 Mio./a Haarschnitte also 1 Mio. Zusatzkosten ... heute 1/2 Mio. ... genial !!!

Das Argument 'dienstfreie Zeit' zieht nicht, denn dazu kann man (rechtlich) keinen Soldaten verpflichten ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thermo_pyle 27.01.2018, 10:13
3. Sorry: Blödsinn !

Es geht um eine halbe Million Euro !? Ehrlich ? Was würde denn eine Einsparung bei der Beleuchtung der Kasernen bringen ? Oder die Beschaffung von Billigst-Klopapier ? Da werden Abermillionen Euro für neue Waffen ausgegeben, aber für den Haarschnitt reicht es nicht mehr !? Armes Deutschland ! Hauptsache, es ist genug Geld für die Parlamentarier da ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kumi-ori 27.01.2018, 10:14
4.

Sicher kann man bei solchen Einrichtungen wie der Bunddeswehr auf den ersten Blick bei vielen Dingen eine Menge Geld sparen. Aber wie ist das, wenn es keinen hauptberuflichen Feldbarbier mehr gibt, und die Truppe beispielsweise nach Afghanistan in Marsch gesetzt wird? Wird dann die örtliche Friseuse aus dem Garnisonskaff für den Auslandseinsatz zwangsrekrutiert?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
geradsteller 27.01.2018, 10:18
5. Klar, bei der Truppe

muss gespart werden. Bei Anderem gilt, „wir schaffen das“. Entweder, ich muss beim Frisör sparen, dann darf ich nicht als Umwelt- Menschen- Retter protzen. Woher der Realitätsverlust?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Heinrichxxx 27.01.2018, 10:28
6. Milchmädchen...und -Männchen

Ich schätze den Rechnungshof sehr, aber dies ist skurril. Jede Friseurstube kostet pro Jahr also rund 7500 Euro. Spart der Besuch örtlicher Friseure tatsächlich Geld? Und falls es so sein möge, hätte die Expertise der Beamten des Rechnungshofs, die ja auch bezahlt werden sollen, diese Einsparung nicht wieder gekostet?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kleinsteminderheit 27.01.2018, 10:28
7. Na Donnerwetter!

Nun steht endlich fest, wo bei der Bundeswehr das ganze schöne Geld verschwendet wird. Ich vermute mal, dass die "Erhebungen" zu diesem Thema nicht ganz billig waren, aber was soll's.
Mal im Ernst: Hat der Bundesrechnungshof in der Vergangenheit irgendetwas dazu beigetragen, dass es bei der Bundeswehr besser läuft? Oder ist er mit seinen ständigen Hinweisen auf Kooperation mit der Privatwirtschaft mitverantwortlich für untaugliches Material, unqualifizierte Dienstleistungen und fehlende Ersatzteile?
Ich bezweifele, dass ein standortnahes Frisörsalon Mitarbeiter nach Mali entsendet, um den Jungs und Mädels vor Ort die Haare zu machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stef_ma 27.01.2018, 10:29
8. Ehrlich?

Also wenn das größte Einsparpotential der Bundeswehr die angestellten Friseure wären. Oh man....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ManRai 27.01.2018, 10:29
9. wohin ist die BW unter UVDL abgeglitten

wir haben uns vor dem Appell die Haare gegenseitig kurz geschnitten - ok sah entsprechend aus aber ging durch den Appell und heute - Stylisten mit Färben, Minipli :-) VokuHiLa - oops geht nicht VoLaHiKu
Jetzt sollten noch Nagelstudios, Tattoo Studios eingeführt werden - haben wir keine anderen Probleme

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7