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Bundeswehr-Skandal: Von der Leyen entschuldigt sich bei ihren Generälen
DPA

Im Skandal um den rechtsextremen Soldaten Franco A. startet Ursula von der Leyen ein Entlastungsmanöver: Nach SPIEGEL-Informationen bedauerte die Ministerin vor Bundeswehr-Führungskräften ihre öffentliche Kritik an der Truppe.

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kleinbürger 05.05.2017, 11:22
1. gut gemacht

gut gemacht.

es ist wichtig der SPD und der links/grünen opposition den wind aus den segeln zu nehmen.

ein rücktritt wäre so kurz vor den wahlen fatal.

durchhalten, die lamettaträger beruhigen sich auch wieder wenn sich eine frau demütig zeigt.

einfach mitspielen, hauptsache den empörungs-hyperventilierenden opportunisten von der SPD das wasser abzugraben.

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spiejo 05.05.2017, 11:26
2. Konjunktiv

Im Spiegelinterview sagt Frau von der Leyen: " .... Fehler gemacht haben könnte.... ". Diese Frau gehört nicht an die Spitze der Bundeswehr. Warum sagt sie nicht: "Ich machte einen Fehler"? Frau von der Leyen windet sich und gibt auch heute noch keine Schuld zu.

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post.scriptum 05.05.2017, 11:31
3. Disqualifiziert

Entastungsmanöver, besser kann man das Rückrudern von V-Mini UvdL nicht bezeichnen. Sie hat sich mit ihrer Selbstinszenierung und ihren Umgang mit ihrer massiven Kritik an der Truppe selbst derart beschädigt, dass sie für weitere Ambitionen, nämlich der von ihr so sehnlich gewünschten Kanzlerschaft, schlicht disqualifiziert hat.

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thinkbeforeyouwrite 05.05.2017, 11:34
4. Rücktritt

Wenn man sich vergegenwärtigt, aus welchen Gründen frühere Minister der Verteidigung (Leber, Rücktrittsangebot Wörner, zu Guttenberg) zurück getreten sind, dann ist dieser Schritt jetzt unvermeidbar. Eine Ministerin, die der Truppe erst ihr Mißtrauen ausspricht und sich dann vor ihren Generälen entschuldigen muss, kann keinen Führungsanspruch mehr geltend machen. Es ist wohl nur die anstehende BT-Wahl, die ihren Job noch sichert. Bei der aktuellen Weltlage eine lame duck auf der Kommandobrücke zu haben, ist hochriskant.

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ftraven 05.05.2017, 11:46
5. Unangebrachte Demut

Ich hätte Frau von der Leyen mehr Standfestigkeit zugetraut. Sie hätte es durchziehen sollen, anstatt
vor den Lamettaträgern einzuknicken.
Die Probleme in der Bundeswehr mit der "Blindheit" auf dem rechten Auge sind hinreichend und schon lange bekannt. Viele, die noch "gedient" haben, können viel von Ehre, Opferbereitschaft bis zum Tod etc. und den
entsprechenden Riten berichten.
Und viele haben auch berichtet, dass es nicht schwer sei, Waffen und Munition abzuzweigen.
Insofern nichts Neues, wenn dies nun erfolgt sein sollte (und aufgefallen). Wie viele sind bisher nicht
aufgefallen?
Aber für mich ist immer noch der Skandal eigentlich, wie es zu den Anerkennung des deutschen Offiziers
als asylberechtigt kommen konnte. Dies müsste viel stärker in den Focus gerückt werden. Und damit der
Innenminister.

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rainer82 05.05.2017, 11:47
6. Wann bekommt Deutschland endlich wieder eine/n Verteidigungsminister/in mit anderer Parteizugehörigkeit?

Die Union zeigt seit Jahren, dass sie keine für dieses Amt geeignete Persönlichkeiten hat. vdL lag zwar mit ihrer Kritik völlig richtig, doch sie kommt zu spät damit. Auch sie hat die rechtsextremistischen Kader in der Truppe jahrelang entweder übersehen oder zumindest nichts dagegen unternommen. Ob es jetzt noch gelingen wird, diesen Augiasstall auszumisten, wage ich zu bezweifeln. Spätestens nach der Bundestagswahl wird aber vdL garantiert nicht mehr Verteidigungsministerin sein.

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spiejo 05.05.2017, 11:48
7. Schlecht gemacht!

Zitat von kleinbürger
gut gemacht. es ist wichtig der SPD und der links/grünen opposition den wind aus den segeln zu nehmen. ein rücktritt wäre so kurz vor den wahlen fatal. durchhalten, die lamettaträger beruhigen sich auch wieder wenn sich eine frau demütig zeigt. einfach mitspielen, hauptsache den empörungs-hyperventilierenden opportunisten von der SPD das wasser abzugraben.
Frau von der Leyen redet im Spiegelinterview im vagen Konjunktiv: " .... Fehler gemacht haben könnte ..." Sie hat Fehler gemacht und will diese nicht zugeben. Ihre Entschuldigung ist wertlos. Ein Rücktritt ist angebracht, erst recht vor der Wahl. Und weiter: Generäle und Admiräle sind keine "Lamettaträger".

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Mr.Meeks 05.05.2017, 11:54
8. Ok

mit einer Entschuldigung macht Sie nichts falsch ist ja nur höflich.
Sie ist die einzige die da nichts zu verlieren hat, der Gedanke an Rücktritt deswegen absurd da hatte Sie schon bessere Gelegenheiten. Sie trägt die falschen Schuhe für den Verein, ein Tritt mit dem Stiefel verschafft einem in der Bundeswehr mehr Respekt wie eine Entschuldigung. nicht vergessen die sind da alle freiwillig und wer sich über Material beschwert soll erst mal zeigen was er ohne kann.

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burgundy 05.05.2017, 11:57
9.

Ganz schwach. Sie hat der Truppe, möglicherweise zu Recht, Versagen in der Inneren Führung vorgeworfen, wobei sie allerdings die Letztverantwortliche ist. Sie hätte natürlich die Bundeswehr nicht öffentlich diskreditieren dürfen. Das hätte sich alles auf dem Dienstweg machen lassen. Sie sollte ihren Hut nehmen. VdL und die Bundeswehr, das hat schon seit vier Jahren nicht zusammengepasst.

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