Forum: Politik
Bundeswehr: Studie empfiehlt, Rüstungskäufe an Privatfirma auszulagern
Bundeswehr/ Johannes Heyn

Bei der Beschaffung neuer Technik für die Bundeswehr hapert es - nun schlagen Wirtschaftsberater nach Informationen des SPIEGEL die Gründung eines neuen Unternehmens vor. Es soll bei großen Rüstungsprojekten helfen.

Seite 1 von 16
bierzelt 05.05.2018, 08:10
1. Der feuchte Traum der Transatlantiker

Waffen können jetzt direkt bei den Amerikanern unter Missachtung deutscher Gesetze und Regelwerke gekauft werden. Wenn man Heckler nicht durch Diskreditierung aus dem Rennen bekommt, dann eben durch sowas. Typisch VdL und Co.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
demiurg666 05.05.2018, 08:10
2.

Verstehe ich das richtig? Weil die CDU es seit Jahren nicht geschafft hat die Bundeswehr besser zu organisieren, wird jetzt von Steuergeldern eine private Firma bezahlt die die Arbeit von von der Leyen machen soll?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
squire0815 05.05.2018, 08:14
3. Und zufällig bietet EJ diese Dienste an...

Das wird jetzt aber langsam mehr als offensichtlich, dass die sogenannten Berater mehr ihre eigenen Interessen vertreten um noch mehr abzukassieren. Hat nicht über Jahre hinweg Roland Berger das Verteidigungsministerium bei der Umstrukturierung der Bundeswehr verraten, äh beraten? Mich würde es nicht wundern wenn bei den ganzen aktuellen Geschäften und Geschehnissen nicht auch schon Heerscharen von Exceljockeys in Nadelstreifen dabei waren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Velociped 05.05.2018, 08:16
4. Selbstbedienungsladen

Weniger Transparenz und weniger Bindung an das Ausschreibungsrecht. Hochdotierte Beratungsverträge für Suder und ihre Kolleg_innen sind da gesichert. Irgendwie müssen doch die 2% des Bruttoinlandsprodukt - was 20% des Bundeshaushalts sind - verprasst werden. Möglicherweise gar nicht so schlecht. Schließlich tötet Korruption bei der Beschaffung niemanden. Jeder bei der Beschaffung abgezweigte Euro ist aktive Friedenssicherung - man könnte das Geld natürlich aber auch gleich sinnvoll verwenden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mr.motto 05.05.2018, 08:19
5.

Warum immer alles auslagern. Warum kann man nicht das komplexe System etwas einfacher machen? Selbst bei der Wehrmacht lief die Materialbeschaffung besser. Mir scheint einfach man möchte sich aus der Kontrolle ziehen. Wie lange geht das Problem schon und wie lange ist Frau von der Leyen VM, sie ist für mich eine Dampfplauderin. Sollte sie auch abgeschafft werden und Leute Platz machen die was von Militär und Beschaffung verstehen. Wenn jetzt irgendwelche BWLer Zeugmeister werden, dann soll man Kriegsspiele gleich vergessen. Es ist überhaupt eine Schande, eine Armee welche in einen NATO Bündnis ist, mit so einer Schrottarmee auch nur im Ansatz als Nato Mitglied zu bezeichnen. Bitte haltet euch raus aus Konflikten und investiert lieber in eine Mutti Kind Krabbelgruppe bei der Bundeswehr. Wer zu der Bundeswehr noch heute geht dem ist nicht zu helfen. Ich kann mich noch erinnern als Soldaten in Afghanistan einen Geländewagen besser verstärken wollten, weil die BW damals keinen KFZ mit Schutz gegen Landminen und Sprengfallen hatte, nach einer Weile mussten die Platten wieder abgebaut werden, wegen der Garantiebestimmung, das war armselig, Menschen in Krieg zu senden und nicht für einigermaßen Schutz zu sorgen. Das Feld irgendwelchen Buchhaltern überlassen ist bestimmt nicht die Lösung. Besser gleich zuhause bleiben und kein Krieg führen, da geht es allen besser.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
captain_chaos 05.05.2018, 08:20
6. Was ist der Vorteil

Die Bundeswehr, weiss nicht was sie braucht und jetzt soll eine private GmbH große Rüstungsprojekte ankurbeiln mit natürlich 30% Rendite für sich?
Wäre es nicht möglich für die 300 Millionen, die Flintenushi ihren Beraterfirmen hinterherwirft fähige Leute bei der Bundeswehr einzustellen mit Erfahrung und Fachissen?
Es sollte auch keine Wirtschaftsförderung mehr sein, wenn man Großprojekte stemmen will. Da sollte die Fähigkeit und Leistung zählen und nicht eibnfach strukturschwachen Regionen Projekte zugeschanzt werden, die sie nicht stemmen können. es sollten auch mal realistische Anforderungen erstellt werden die nicht jährlich geändert werden müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon_2545532 05.05.2018, 08:23
7. "Alle Mittel sind erlaubt"

Man glaubt es ja kaum: "... komplexen Regeln des Beschaffungswesens zeitweise außer Kraft zu setzen ...". Wenn man das beim Amt für Beschagffungswesen auch machen würde, dann würde da auch was vorwärtsgehen.
Ist wohl eher so, dass da eine neue Firma mit zahlreichen Unterbringungsmöglichkeiten für Unternehmensberater geschaffen werden soll, die alles das darf, was das Amt ausbremst.
Ach ja, das Amt mit seinen 10.000 Mitarbeitern bleibt natürlich weiterhin bestehen. Was machen die denn dann?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
harzinger 05.05.2018, 08:28
8. Na klar

Damit man sich noch mehr die Taschen voll stopfen kann. Der schlechte Zustand der Bundeswehr hat wenig bis gar nichts mit dem Einkauf zu tun.
Es hapert an Grundsätzlichem. Dadurch z.B. das die Armee eine Berufsarmee geworden ist, wurden ja viele Arbeiten schon ausgelagert an die freie Wirtschaft. Reparierten in früheren Zeiten Angestellte der Bundeswehr oder Soldaten selbst ihre Ausrüstungen, erledigen dies nun externe Firmen. (die sich dies sicher auch vorzüglich bezahlen lassen)
An diese externen Firmen werden nun unter anderem auch Garantieforderungen gestellt. Diese können nicht immer so erfüllt werden. Tja und anstatt nun zu reparieren wie es früher der Fall war, bleibt es eben liegen und die Gerätschaften sind nicht einsatzbereit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Solid 05.05.2018, 08:35
9.

Geile Idee, eine Firma, die teuer dafür bezahlt wird, korrupt zu sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 16