Forum: Politik
Bundeswehr: "Wir sind absolut im roten Bereich"
REUTERS

Einsätze gegen den "Islamischen Staat", im Mittelmeer, für Flüchtlinge in Deutschland: Deutsche Soldaten übernehmen immer mehr Aufgaben, aber laut Bundeswehrverband ist in manchen Einheiten nur jede zweite Stelle besetzt.

Seite 1 von 19
windpillow 27.12.2015, 11:33
1. am Limit sind auch andere

Anstatt die Anreize zu erhöhen, damit mehr Leute zur Bundeswhr gehen, sollten wohl eher die Anreize -Geld usw.- für Menschen in Sozialberufen -Krankenhäusern, Altenheimen, Kitas usw.- erhöht werden, damit dort mehr Leute arbeiten.

Beitrag melden
donpedro59 27.12.2015, 11:37
2. Eigentor

Meiner Ansicht nach haben wir einen Fehler gemacht indem wir den Grundwehrdienst abgeschafft haben. Es wäre eine Möglichkeit gewesen in die Strukturen der Bundeswehr hineinzuschnuppern und als Ersatzdienst war der Zivildienst auch sehr wichtig für die Gesellschaft

Beitrag melden
kobra21 27.12.2015, 11:43
3. Wehrpflicht

Die Bundesregierung sollte als Sofortmaßnahme die ausgesetzte Wehrpflicht wieder aktivieren.

Wehrpflicht, ein hergehend mit einem Sozialdienst für alle, die den Wehrdienst verweigern, wäre ein deutliches Signal, dass die Bundeswehr mitten in der Bevölkerung steht.

Auf der anderen Seite würden Sozialdienste durch mehr Personal ebenfalls entlastet.

Beitrag melden
minando 27.12.2015, 11:46
4. Es setzt bereits ein Umdenken ein...

...in der Bevölkerung, eine Aufstockung der Mittel dürfte heute problemlos machbar sein. Wen man auch fragt, die Leute fangen an die gefährliche militärische Schwäche Europas zu erkennen. Ich denke, die Zeiten, in denen wir alles den Amerikanern überlassen können sind vorbei, spätestens wenn ein isolationistisch gesinnter Republikaner die nächsten Wahlen dort gewinnen sollte.
Friede, Freude, Eierkuchen geht leider nur wenn alle anderen mitmachen.

Beitrag melden
frank.huebner 27.12.2015, 11:51
5. Politisches Versagen

Die Situation in der Bundeswehr ist ein Beweis für das komplette politische Versagen bezüglich der Sicherheitspolitik in den letzten 15 Jahren.

Die Politik muss den Rahmen des Auftrages vorgeben, die Budneswehr muss sagen, was sie bracuht, die Politik muss sagen, was sie gibt, die Budneswehr muss die möglichen, erreichbaren Vorgaben definieren. Pinkt.
Und eben dieses wird nciht gemacht. Man hat an der Spitze nach einer Reihe von politischen Vollversagern jetzt eine Ministerin sitzen, die den Posten als Sprungbrett zur Kanzerlschaft sieht. Was Frau vdL bisher egschafft hat. Nichts. Die Rüstungsprojekte sind immer noch Chaos, die Bundeswehr unattraktiver als je zuvor. Materialmängel überall, und von dem, was okay ist gibt es zuwenig oder keine Ersatzteiole. Hier wurden die Schwerpunkte durch die Ministerin falsch gesetzt. Anstelle Kühlschränke und WLAN auf den Stuben hätte man vielleicht mit der Ausrüstung beginnen sollen. Kernaufgabe der Bundeswehr ist Landes- und Bündnisverteidigung. Zu keinem dieser Punkte ist die Budneswehr in der Lage. Aber in einen neuen Krieg ziehen, das geht. Ich hoffe für die Bundeswehr, dass die Doktorarbeit von der Ministerin kassiert wird, denn aus freien Stücken wird die Selbstverteidigungsministerin nicht zurücktreten, obwohl es nötig wäre, um mal einen Neuanfang zu ermöglichen. Ministerium und Beschaffungsamt müssen aufgeräumt werden, rücksichtslos. Versager müssen entlassen, die Schuldigen an der Misere benannt werden. Die Bundeswehr ist kein Spielplatz für Ego-Bashing und Sparziele, Verteidung kostet immer Geld und wird nie wirtschaftlich arbeiten. Schwachsinnskonstrukte, wie der Fuhrparkservice Bw etc kosten mehr Geld, als man einspart, und schaffen nur hochdotierte Arbeitsplätze, aber keinen Nutzen. Und die Herren Generäle versagen hier auch völlig, denn die sind in der Position, der Politik eindeutig zu sagen, dass es so nicht weietrgehen kann. Aber da sind wieder die eigenen Stellungen wichtiger als der Eid...

Beitrag melden
Nabob 27.12.2015, 11:52
6. 34 MILLIARDEN!!!! jährlich reichen nicht

Könnte es eventuell zutreffen, dass im Zentrum unsere Rüstungsindustrie und deren Umsatzsteigerung stehen?

Wir verteilen Waffen wie die Irren weltweit, verursachen damit Krisenherde, die immer weiter zunehmen und verkaufen diesen Umstand der deutschen Bevölkerung dann als Notwendigkeit für humane Aufträge der Bundeswehr, um somit nochmals die Waffenindustrie anzukurbeln.

Die ganze Beauftragung der Bundeswehr in der Welt sind hausgemachte Probleme, man muss hierzulande umdenken, anderweitig kommen immer neue Völkerwanderungen nach Europa und der Turbokapitalismus läuft sich heiß, aber menschenwürdig ist das alles nicht mehr.

Beitrag melden
rosskal 27.12.2015, 11:54
7. Falsche Prioritäten - falsche Politik

Wir sollten unsere Soldaten aus dem Ausland zurückbeordern. Mit dem eingesparten Geld ließe sich in vielen Regionen der Welt Frieden schaffen - ohne Waffen

Beitrag melden
Malto Cortese 27.12.2015, 11:54
8.

Wir brauchen keine Bundeswehr für rund ein Dutzend Auslandseinsätze, wir brauchen eine Bundeswehr zur Landesverteidigung. Wer glaubt, Deutschland mit dem siebtgrößten Rüstungsetat der Welt nicht im Rahmen des Verfassungsauftrags verteidigen zu können, sollte umgehend zurücktreten und nie wieder nach politischen Ämtern streben.

Beitrag melden
kampfgnom555 27.12.2015, 11:54
9.

So kann es gehen wenn der Politische Wille auf die Realität trifft. Wir sind zwar von Freunden umgeben, aber nicht alle unsere Freunde haben auch freundliche Nachbarn. Solidarität geht halt in beide Richtungen. Es reicht nicht andere die Drecksarbeit machen zu lassen und dann den Moralischen Zeigefinger zu heben. Organisationen wie der sogenannte IS lassen sich halt nicht nur mit guten Worten beseitigen. PS Sinnfreie Aussagen wie "der Ami iss an allem Schuld" helfen übrigens auch nicht.

Beitrag melden
Seite 1 von 19
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!