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Bundeswehrgewehr G36: Heckler & Koch wirft von der Leyen gezielte Kampagne vor
DPA

Die Negativ-Meldungen über das Sturmgewehr G36 sorgen für heftigen Streit zwischen Hersteller und Bundeswehr. Die Waffenschmiede Heckler & Koch zeigt sich "erschüttert" über das Vorgehen von Ministerin von der Leyen.

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argonaut-10 31.03.2015, 18:21
1. Also zusammengefasst

wird der Bundeswehr eine Waffe verkauft, die zwar schnell feuern kann, dies aber nicht sollte, weil sie sonst ihr Ziel verfehlt.
Das kann doch nicht wirklich wahr sein, oder?

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yeyo 31.03.2015, 18:22
2. ...

schickt die leute von H&K auf nen betriebsausflug bzw. ein praktikum nach bagdad....ohne waffen. dann wollen wir mal sehen, wie erschüttert sie dann sind

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PowlPoods 31.03.2015, 18:22
3. Was

erlauben von der Leyen? Wenn ich H&K richtig verstehe, wollte die BW damals ein Gewehr, das im Prinzip einmal schiesst und dass man anschliessend als noch prima als Rückenkratzer verwenden kann. Genau das haben sie geliefert. Wenn das Ministerium und seine Frontfrau jetzt so tun, als ob die Waffe mehrmals schiessen muss, dann ist das eine eklatante Falschauslegung des damaligen Beschaffungstextes. Somit liegt der Fehler natürlich bei von der Leyen. Sie hätte ihre Verträge mal richtig lesen sollen. Wen man Waffen wünscht, die öfter schiessen, muss man das klar formulieren. Woher soll denn bitteschön ein Waffenhersteller das wissen? Die haben schliesslich keien Ahnung, wie und wo ihre Produkte zum Einsatz kommen. Aber kein Wunder, schon auf anderen Posten hat Frau von der Leyen immer nur dadurch geglänzt, gründlichst keine Ahnung von dem zu haben, für das sie verantwortlich war. Wäre ein Wunder, wenn das bei der BW anders wären.

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verdi49 31.03.2015, 18:23
4. Uschi hat zwar eine Sturmfrisur,...

aber kennt sie sich auch mit Sturmgewehren aus?

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battlebrille 31.03.2015, 18:26
5.

Plastik hin oder her das G36 erfüllt die Anforderungen, die in den 90er gestellt wurden und ein Sturmgewehr das nach mehreren Schuss im Dauerfeuer nicht gravierend an Präzision verliert ist mir nicht bekannt.
Tatsächlich ist Dauerfeuer nur geeignet um ein Feind niederzuhalten (Unterdrückungsfeuer) aber Feinde effektiv zu dezimieren kann man damit nicht.

Ich finde man sollte aufhören Politiker in das Verteidigungsministerium zu stecken die mit sowas keine Erfahrung haben, dass so viele Rüstungsprojekte in letzter seit in die Hose gehen ist nicht die Schuld der Firmen!

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helmut.alt 31.03.2015, 18:28
6.

So allmählich gewinnt man den Eindruck, dass so ziemlich alles an Ausrüstung bei der Bundeswehr kaputtgeredet wird. Waren denn die Beschaffer seinerzeit inkompetent? Ich glaube nicht daran!

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ladozs 31.03.2015, 18:30
7. Untauglichkeit gegen Kampagnie

Man weiß nicht was man davon halten soll.Fast 20 Jahre nach Indienststellung stellt sich die bedingte Tauglichkeit heraus? Viele Forenbeiträge ehemaliger BW-Soldaten berichten vom Gegenteil.Vielleicht will man auch H&K aus der Rolle des Hoflieferanten entlassen?Nur ein weiteres Durcheinander im Gefüge unserer Streitkräfte.

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c.PAF 31.03.2015, 18:31
8.

Wow, unsere Regierung. Einen Formel 1 Wagen bestellen und dann nach Jahren bemängeln, daß der Wagen im Gelände nicht taugt...

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äppler 31.03.2015, 18:32
9. Wie so oft schon

wollte die Bundeswehr eine eierlegende Wollmilchsau. Wenn man ein Gewehr für einzelne Schüsse einkauft, darf man sich nicht wundern das bei Dauerfeuer was nicht klappt.
Das erinnert sehr an die Starfighter Geschichte. In USA war das ein prima Fluggerät, nur wir habe durch unsere Umbauten eine ferngelenkte Unterhose daraus gemacht.

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