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Bundeswehrreform: Guttenberg-Vertrauter verteidigt seinen Ex-Chef

Für seine Bundeswehrreform heimst Verteidigungsminister de Maizière Lob ein - Vorgänger Guttenberg dagegen erntet heftige Kritik. Hat er tatsächlich eine Reformruine hinterlassen? Sein geschasster früherer Staatssekretär widerspricht entschieden.

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shine31 20.05.2011, 10:12
1. Otremba, Staatssekretär und Chefplaner der Neuausrichtung

Zitat von
Im März wurde Walther Otremba, Staatssekretär und der Neuausrichtung
Ist ja klar, daß er "seine" Planung verteidigen muß. Sonst steht nicht nur Guttenberg, sondern eigentlich auch er selbst als unfähig da...

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smilesuomi 20.05.2011, 10:50
2. Ich sehe da anders...

Zitat von ecua
Der Staatssekretär hat ja Mitschuld, also verteidigt der den Dr. AD Minister AD von und zu. Da braucht man dem Mann nun wirklich keine neue Plattform zu bieten.
...da scheint aj dann noch jemand abgeschrieben zu haben ;-D
Wie nennt man jemanden, der von nem Abschreiber abschreibt?

Ansonsten zu dem Thema. Was einen nur noch ankotzt ist, dass egal bei welcher Reform es immer 100 Politiker (vorwiegend aus der Opposition, egal welcher; manchmal sogar "Parteifreunde") daherkommen und alles schlechtreden...(egal ob der Nachfolger über den Vorgänger oder der Assitent des Vorgänger über den Nachfolger oder oder oder)
Die Opposition sollte mal aufhören, einfach nur zu kritisieren, sondern einfach mal Gegenentwürfe (zumindest ansatzweise ausgearbeitet (haben ja fast alle irgendwo zumindest Landesminsiterien an der Hand)) präsentieren. Schlechtreden allein langt net...


Michael

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wibo2 20.05.2011, 10:50
3. de Maziere masst sich Autorenschaft über zu Guttenbergs Pläne an

Kanzlerin Merkel ist immer wieder damit aufgefallen,
dass sie Ideen, Konzepte und Pläne von anderen
Politikern übernimmt.
Das kann man auch als Diebstahl geistigen Eigentums
ansehen.
Auf diese Art kann sie sich ein paar Jahre an
der Macht halten, aber sie macht ihre Partei damit
geistig und moralisch kaputt.
de Maziere ist ein Korintenkacker und Erbsenzähler
ohne Visionen.
Ein Glück, dass zu Guttenberg mit der Abschaffung
der Wehrpflicht Nägel mit Köpfen gemacht hat!

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fatherted98 20.05.2011, 11:07
4. Sie glauben doch wohl nicht ernsthaft....

Zitat von wibo2
Kanzlerin Merkel ist immer wieder damit aufgefallen, dass sie Ideen, Konzepte und Pläne von anderen Politikern übernimmt. Das kann man auch als Diebstahl .....
...das der Plan die Wehrpflicht abzuschaffen auf Guttenbergs Mist gewachsen ist? Der Mann hat das getan was Mutti im aufgetragen hat...die mediale Vermittlung eines bislang undenkbaren Vorgangs...und zumindest das hat er gut hinbekommen.

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Lichtgestalt1503 20.05.2011, 11:13
5. Woran

Zitat von ecua
Der Staatssekretär hat ja Mitschuld, also verteidigt der den Dr. AD Minister AD von und zu. Da braucht man dem Mann nun wirklich keine neue Plattform zu bieten.
hat der Staatssekretär denn Mitschuld? Gibt es einen Schuldigen in dieser Sache?

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ok-info 20.05.2011, 11:20
6. Was bitte soll der Mann

in der kurzen Zeit denn erfolgreich reformiert haben ?
Waren allenfalls Ansätze ohne Chance zur Korrektur...
ist doch lächerlich, über sowas zu diskutieren,
oh Goldenes Blatt.

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Nimbus-4 20.05.2011, 11:22
7. Oppositionspflicht

Zitat von smilesuomi
Ansonsten zu dem Thema. Was einen nur noch ankotzt ist, dass egal bei welcher Reform es immer 100 Politiker (vorwiegend aus der Opposition, egal welcher; manchmal sogar "Parteifreunde") daherkommen und alles schlechtreden...(egal ob der Nachfolger über den Vorgänger oder der Assitent des Vorgänger über den Nachfolger oder oder oder) Die Opposition sollte mal aufhören, einfach nur zu kritisieren, sondern einfach mal Gegenentwürfe (zumindest ansatzweise ausgearbeitet (haben ja fast alle irgendwo zumindest Landesminsiterien an der Hand)) präsentieren. Schlechtreden allein langt net...
Dass Sie die Opposition dafür angreifen, ihre Pflicht in einem Parlamentarischen System zu tun, und die Regierung auf Fehler und Unzulänglichkeiten in deren Gesetzesinitiativen hinzuweisen, kann ich, allerdings nur wegen ihrer Forderung nach akzeptablen Gegenentwürfen, im Prinzip nachvollziehen.
Kritik aus den eigenen Reihen jedoch ist für mich ein Beleg für tatsächlich vorhandene Mängel. Herr DeMaiziere ist, anders als seine restlichen Parteikomplizen, bisher immerhin nicht als Populist in Erscheinung getreten. Wenn ich auch seine Ansichten nicht teile, so halte ich ihn doch für ein letztes Überbleibsel von Geradlinigkeit und belastbare Grundwerte in der Union.
Zur Bundeswehrreform an sich und wie gut oder schlecht sie vorbereitet war, werden wir dummes Wählervieh, wohl nie abschließend informiert sein. Fakt ist jedoch, dass eine chaotisch und oberflächlich vorbereitete Reform eher zur aktuellen, und vom ihm selbst so beschriebenen, Arbeitsweise des Guttenberg passen würde.
Ich halte das Bild vom unbestellten Haus, welches der erwähnte DeMaiziere zeichnete, deshalb für realistisch.
Wenn sich der ehemalige und geschasste Staatssekretär des Betrügers Guttenberg, im nachhinein durch seine Äußerungen wieder in ein vorteilhafteres Licht zu setzen versucht, kann ich das menschlich verstehen, sachlich jedoch nur verurteilen. Das mediengenerierte Bild des strahlenden Polithelden spukt wohl noch in seinem Kopf und verhindert eine auf Fakten basierende Realisierung der Wirklichkeit.
Mir drängt sich dabei das Bild eines getretenen Hundes auf, welcher emsig das Bein seines Herrchens rammelt.

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MutzurLücke 20.05.2011, 11:23
8. Deja Vu

Zitat von sysop
Für seine Bundeswehrreform heimst Verteidigungsminister de Maizière Lob ein - Vorgänger Guttenberg dagegen erntet heftige Kritik. Hat er tatsächlich eine Reformruine hinterlassen? Sein geschasster früherer Staatssekretär widerspricht entschieden.
Als Breschnew 1964 die Herrschaft in der Sowjetunion vom geschassten Chruschtschow übernahm, soll er auf seinem Schreibtisch zwei Briefe vorgefunden haben, mit dem Hinweis von Chruschtschow, in der ersten Situation in der er sich nicht nicht mehr zu helfen wüsste, den ersten Brief zu öffnen, und den zweiten, wenn das nochmal vorkäme. Beide enthielten Instruktionen zum perfekten Umgang mit der jeweiligen Krise.

Wie nicht anders zu erwarten, fand Breschnew sich nach einigen Jahren in einer ausweglosen Situation wieder und öffnete den ersten Brief. Darin stand:
.
"Schiebe alle Schuld auf mich."
.
Breschnew folgte dem Rat, hatte Erfolg damit und konnte einige Jahre problemlos regieren. Allerdings nicht endlos, und es kam die zweite Krise für den alten Leonid. Hoffnungsfroh öffnete er das zweite geniale Chruschtschow-Werk und fand darin den zweiten Ratschlag:
.
"Schreib zwei Briefe."
.
Könnte es sein, dass de Maizière seinen ersten Brief etwas vorschnell aufgemacht hat?

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fleischwurstfachvorleger 20.05.2011, 11:27
9. Leben Sie in Deutschland?

Zitat von smilesuomi
...da scheint aj dann noch jemand abgeschrieben zu haben ;-D Wie nennt man jemanden, der von nem Abschreiber abschreibt? Ansonsten zu dem Thema. Was einen nur noch ankotzt ist, dass egal bei welcher Reform es immer 100 Politiker....
...oder auf einem anderen Planeten?
CDU = Schwesterpartei von CSU. Nix Opposition! Gleiches Lager! Deswegen neutral?!
Otremba ist natürlich Experte und Experten irren sich nie. Wissen wir spätestens seit der Finanzkrise und Fukushima.

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