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Bundesweite Solidaritätsaktion: Zehntausende Deutsche bilden Menschenketten gegen Ras
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Berlin, München, Leipzig, Hamburg: In diesen und vielen andere Städten haben am Sonntag Zehntausende Menschen ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt - kilometerlang.

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conocedor 19.06.2016, 22:02
1. vierzigtausend?

"Unter dem Motto "Hand in Hand gegen Rassismus - für Menschenrechte und Vielfalt" gingen bundesweit rund 40.000 Menschen auf die Straße, um zum morgigen Weltflüchtlingstag ein Zeichen für Zusammenhalt zu setzen."

Mit Vorsicht zu genießen sind wohl wie immer die genannten Teilnehmerzahlen.
Hier werden von den Agenturen gern und ungeprüft die Angaben der Organisatoren verwendet.
In Leipzig sprach man von über 2000 Demonstranten, beim MDR werden daraus 2500, die Forschungsgruppe „Durchgezählt“ kam auf gut die Hälfte.
In Hamburg rundeten die Veranstalter großzügig auf 7000 Personen auf, während die Polizei von 1500 ausging. Bochum lag zwischen zwischen einer auf 4000 von der Polizei geschätzten Teilnehmerzahl und 8500 bei den Organisatoren.
Osnabrück: 800 Teilnehmer lt. Polizei, Veranstalter zählten doppelt so viel.
München: Polizei 4000, Veranstalter 6000.
Unabhängig vom Anliegen- aber diese auch bei anderen Veranstaltungen (siehe "Still-Leben Ruhrschnellweg") seit Jahren um sich greifende Unsitte, Teilnehmerzahlen für gute Medien-Schlagzeilen künstlich aufzublasen, hinterlässt doch irgendwie einen schalen Beigeschmack.

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Turbo 19.06.2016, 22:11
2. Die Rolle der Medien

Die Medienberichterstattung hat es tatsächlich geschafft, Menschen in Deutschland das Gefühl zu geben, große Teile der Bevölkerung wären rassistisch und würden Menschen ausgrenzen. Bedenklich. Manchmal frage ich mich, wer eigentlich homophob ist. Oder ziehen viele Institutionen und Parteien schlichtweg Ihre Daseinsberechtigung durch Anklage hervor? In beiden Fällen keine gute Entwicklung. Wir sollten schleunigst anfangen, einen fairen Dialog zu führen. Der "vierten Gewalt" kommt hier eine Schlüsselrolle zu. Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben.

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ditor 19.06.2016, 22:12
3. Grenzen sind richtig und wichtig

Die Probleme durch die Flüchtlingsbewegungen für unser Land sind real und lassen sich nicht wegbeten. Gesellschaften und Solidarsysteme brauchen Grenzen um zu funktionieren. Vielleicht bildeten die Leute auf den Fotos deshalb symbolisch kilometerlange menschliche Grenzzäune.

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kaltwasser 19.06.2016, 22:12
4. Naja....

Alles in allem nur wieder die üblichen Verdächtigen dabei. Eine Sturm der Zivilgesellschaft ist das nicht. Man erkennt daran, dass die Mehrheit der Bevölkerung den Kurs der Teilnehmer nicht mitträgt.

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csuraftnichts 19.06.2016, 22:13
5. Einwanderungsland Deutschland...

Heutzutage gibt es nicht nur Deusche die Müller oder Schmidt heissen sondern auch deutsche die farbig sind wie zb. Boateng oder wie zb. Özil Islamischen glauben haben...
Viele Menschen in Ostdeutschland müssen sich entlich Integrieren in die Gesellschaft...

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RustinCohle 19.06.2016, 22:19
6. ...

Just heute wurden unmittelbar vor der libyschen Küste wieder rd. 600 Flüchtlinge von Schiffen europäischer Kriegsmarinen aufgesammelt und über hunderte von Seemeilen nach Sizilien befördert. Genauso viele, wie es gestern waren und vermutlich genauso viele, wie es auch morgen wieder sein werden. Darauf ist Verlass.

Wie man, wie der Mensch von "Pro Asyl" auf dieser Veranstaltung, angesichts dessen und mehr noch der Tatsache, dass Deutschland allein in den vergangenen 12 Monaten über 1,5 Mio. Flüchtlingen ein multi-milliardenschweres Full-Service-Paket nebst medizinischer und zahnmedizinischer Rundumversorgung bereitgestellt hat, gleichwohl von "Verrat an Menschenrechten" und ähnlichem schwadronieren kann, wird wohl auf immer sein Geheimnis bleiben, ist aber mit ideologischer Verbohrtheit allein nicht mehr erklärbar.

Im Übrigen bin ich davon überzeugt, dass diese unseligen Zettel-Aktionen, in deren Folge Flüchtlinge im Norden Griechenlands beim Versuch des Grenzübertritts nach Mazedonien ertrunken sind, aus dieser Ecke stammen ...

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tolate 19.06.2016, 22:22
7. Keine diskriminerung durch Schleusergebühren, freie Einreise für alle !

Diese Forderung fehlt noch zur Glaubwürdigkeit dieses Aufstandes gegen die Ausgrenzung, wie er wieder und wieder beschworen wird, so etwa von der bekannten Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne): "Wir werden niemals akzeptieren, dass etwa Muslime, Sinti und Roma oder Geflüchtete weniger Wert sein sollen als andere. Wir wenden uns gegen den Hass und jede Ausgrenzung." Also, ich erwarte eine Gesetzesvorlage mit dem Ziel, die unerträgliche Diskriminierung durch das Erheben der Schleusergebühren zu beenden und jeden Menschen, der das will, abzuholen, hilfsweise ihm die Reusekosten zu erstatten.

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Skyscanner 19.06.2016, 22:23
8. Kilometer lang?

Das war wohl mächtig übertrieben, letztendlich waren es in den genannten Städten nur einige Hunderte und die haben auch nur einige hunderte Metern erreicht, da kann man wohl von einen Flop sprechen. Daran kann man auch erkennen, das die Deutschen die Schnauze voll haben von der verblendeten Merkel Politik bzw. den ewigen Hochlobungen der Sozial Migranten, die einfach so nicht stimmen. Die ganzen regierungstreuen Medien verlieren immer mehr an Glaubwürdigkeit - immer mehr Menschen merken das die Berichterstattung die der einstigen DDR ähnelt –so langsam wachen die Deutschen auf und erkennen was Merkel uns auf gebürdet hat.

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knut_bernhard_heinz 19.06.2016, 22:24
9.

Es ist schon naiv genug, zu glauben, dass man durch öffentliches Händchenhalten irgendein Rassismus-Problem lösen kann. Wenn dann aber bundesweit gerade mal 0,05 % der Bevölkerung teilnehmen, geht der Schuss eher nach hinten los.

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