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Bundesweite Solidaritätsaktion: Zehntausende Deutsche bilden Menschenketten gegen Ras
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Berlin, München, Leipzig, Hamburg: In diesen und vielen andere Städten haben am Sonntag Zehntausende Menschen ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt - kilometerlang.

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messwert 19.06.2016, 23:33
40. Realistisch betrachtet,

waren bundesweit 40.000 Demonstranten, erkennbar ein Teil Einheimische, viele Flüchtlinge und Muslime und unterstützt von einschlägigen Organisationen, nicht gerade das erwartete, überzeugende Zeichen,(obiges Ausschnittbild täuscht).Zumal wenn man bedenkt, dass Pegida über Wochen auf Anhieb und begrenzt auf einen Bereich, für ihre krassen politischen Protestdemos auf bis zu 12.000 Beteiligte zählen konnte. Aus meiner Sicht sollten sich Politik, Kirchen und Medien schleunigst der realen Mehrheitseinstellung zuwenden und begreifen, dass dieser millionenfache Zuzug Fremdekultureller aus aller Welt in der Praxis, weder zu verkraften, geschweige zu integrieren ist. Es sind einfach ZU VIELE! Sinkendes Niveau in Bildung und sozialem Umgang, veritable Unruhen bei den Bürgern, sowie unter verfeindeten Fremden liegen auf der Hand und verheißen für unser Gesellschaftsleben keine erfreuliche Zukunft.

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der_unbekannte 19.06.2016, 23:50
41.

Zitat von ditor
Die Probleme durch die Flüchtlingsbewegungen für unser Land sind real und lassen sich nicht wegbeten. Gesellschaften und Solidarsysteme brauchen Grenzen um zu funktionieren. Vielleicht bildeten die Leute auf den Fotos deshalb symbolisch kilometerlange menschliche Grenzzäune.
Ich hoffe dass Grenzen eines Tages nur noch der Vergangenheit angehören werden. Aber dazu müssten wir erstmal die Grenzen in unseren Köpfen niederreißen.

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JKStiller 19.06.2016, 23:53
42. Rassismus? Verteilungskampf!

Nicht nur, aber zuerst, um Geld. Dann um die Scholle, auf der Menschen in ihrer gewachsenen Kultur leben und die sie nicht einfach so teilen wollen mit neuen Kulturen, die so gar nicht zu ihren alten Gewohnheiten und den Sicherheit gebenden Mechanismen in einer scheinbar durchdrehenden Welt passen. Viele Menschen hier sind einfach überfordert, insbesondere von der Geschwindigkeit. Ich glaube nicht an medienwirksam propagierten Rassismus, der Deutschland angeblich schleichend vergiftet. Ich selbst kann der arabischen Kultur und dem Islam zum Beispiel nicht viel abgewinnen. Ist meine Sache, wie ich denke. Habe aber auch eine Frau vom Balkan geheiratet und ihre Kinder in die BRD geholt. Hat funktioniert. Zwar geschieden, aber Kinder sind hier geprägt und Studium steht an. Bin ich ein Rassist? Nein, ich kann denken. Das ist der Unterschied zu all den Leuten mit ihren Parolen auf der Straße: Sie reden über Dinge, von denen sie oft keine Ahnung haben. Die Grünen sind die größten Schwätzer.

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Celestine 19.06.2016, 23:54
43.

Zitat von conocedor
"Unter dem Motto "Hand in Hand gegen Rassismus - für Menschenrechte und Vielfalt" gingen bundesweit rund 40.000 Menschen auf die Straße, um zum morgigen Weltflüchtlingstag ein Zeichen für Zusammenhalt zu setzen." Mit Vorsicht zu genießen sind wohl wie immer die genannten Teilnehmerzahlen. Hier werden von den Agenturen gern und ungeprüft die Angaben der Organisatoren verwendet. In Leipzig sprach man von über 2000 Demonstranten, beim MDR werden daraus 2500, die Forschungsgruppe „Durchgezählt“ kam auf gut die Hälfte. In Hamburg rundeten die Veranstalter großzügig auf 7000 Personen auf, während die Polizei von 1500 ausging. Bochum lag zwischen zwischen einer auf 4000 von der Polizei geschätzten Teilnehmerzahl und 8500 bei den Organisatoren. Osnabrück: 800 Teilnehmer lt. Polizei, Veranstalter zählten doppelt so viel. München: Polizei 4000, Veranstalter 6000. Unabhängig vom Anliegen- aber diese auch bei anderen Veranstaltungen (siehe "Still-Leben Ruhrschnellweg") seit Jahren um sich greifende Unsitte, Teilnehmerzahlen für gute Medien-Schlagzeilen künstlich aufzublasen, hinterlässt doch irgendwie einen schalen Beigeschmack.
Teilnehmerzahlen an Kundgebungen, die z.B. gegen das TTIP gerichtet sind, werden dagegen heruntergespielt, die Fotos werden aus einem Winkel gezeigt, in welchem keine dichte Menschenmenge zu sehen ist.

Zwei Demonstrationen gegen das TTIP, die größten in der Geschichte der Bundesrepublik, fanden nur geringe Beachtung in den Medien.

Von manchen kleineren Aktionen erfährt man eher in der ausländischen Presse.

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Afrojüdischer_Sozi-Sinti 19.06.2016, 23:57
44. glauben Sie mir...

Zitat von csuraftnichts
Heutzutage gibt es nicht nur Deusche die Müller oder Schmidt heissen sondern auch deutsche die farbig sind wie zb. Boateng oder wie zb. Özil Islamischen glauben haben... Viele Menschen in Ostdeutschland müssen sich entlich Integrieren in die Gesellschaft...
...im Osten erscheint das ganze zwar radikaler und Plumper, aber die Empfänglichkeit für rechte Ideologien ist im Westen genau so ausgeprägt. Siehe Landtagswahlen.

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christofkochanowski 20.06.2016, 00:07
45.

folgen insgesamt dem Aufruf von 40 Initiatoren, den Kirchen, Gewerkschaften, Muslimverbänden etc, ganze 40000? Das dürfte kaum Erwähnung finden, Politik und Gesellschaft sind doch schon auf einem ganz anderen Weg. Mit diesen Symbolveranstaltungen machen wir uns weltweit lächerlich, die Bevölkerung hat längst eine ganz andere Meinung.

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KarK 20.06.2016, 01:08
46. Irgendwie tut es mir leid für Sie ...

Zitat von csuraftnichts
Viele Menschen in Ostdeutschland müssen sich entlich Integrieren in die Gesellschaft...
… wie Sie sich haben manipulieren lassen, um zu dieser Ansicht zu kommen.
Das ist das schwierige an einfachen Erklärungen. Die sind so verlockend, weil man dann nicht mehr nachdenken muss. Bloß nichts hinterfragen. Das ist dann ein fester Standpunkt. Gilt für alle Seiten.

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ChrisQa 20.06.2016, 02:06
47.

Zitat von RustinCohle
... Deutschland allein in den vergangenen 12 Monaten über 1,5 Mio. Flüchtlingen ein multi-milliardenschweres Full-Service-Paket nebst medizinischer und zahnmedizinischer Rundumversorgung bereitgestellt hat...
Bilden Sie sich bitte, bevor Sie sowas posten. Asylanten bekommen in Deutschland leider gesetzlich bedingt nur eine Grundversorgung, die jeden Hartz IV-Empfänger wie einen Privatpatienten darstehen lässt. Zum Glück gibt es Ärzte, die auf eigene Kosten sowohl Flüchtlingen (und auch Hartz IV-Empfänger) besser behandeln als gesetzlich genehmigt. Unter anderem einer meiner Bekannten, den Sie mit solchen Posts wie Ihren geradezu beleidigen.
Ach ja, 1.5 Mio. Flüchtlinge gab es in den letzten 12 Monaten weder in Deutschland noch in der ganzen EU. Es waren wohl (Doubletten noch nicht einmal berücksichtigt) knapp eine Million in der ganzen EU.

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Kezman9 20.06.2016, 02:56
48. #4 @kaltwasser

Ist dann die Pegida repräsentativ?

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fire is born 20.06.2016, 03:20
49. Zehntausende

Im Fernsehen war ein Bericht darüber; alles sehr "bunt", ganz nach dem Geschmack unserer Blockparteien und natürlich von Publikationen a la SPON ... aber tatsächlich hatte es dort stark den Anschein, als ob nur eine Minderheit dort "Deutsche" waren.

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