Forum: Politik
Burma-Flüchtlinge in Thailand: Im Boden lauert der Tod
Till Mayer

Der Krieg in Burma hat Tausende über die Grenze nach Thailand getrieben. Dort leben sie weitgehend rechtlos in Lagern. Der Weg nach Hause wäre frei - doch Minen machen die Rückkehr lebensgefährlich.

blob123y 15.06.2015, 11:54
1. In den letzten 10 Jahren haben fast immer die Karen

mit dem Troublemaking angefangen. Das geht so (u.a) zwei Militaers fahren mit dem Moped durch ein Dorf und verschwinden. Natuerlich fangen die anderen Uniformierten an zu suchen die Leute im Dorf sagen wir wissen nichts. Die Militaers glauben das nicht, nun holen die den Dorfvosteher (alles Karen) und fangen an den Mann oeffentlich zu foltern. Es braucht keine 5 Minuten dann wissen die wo ihre Kameraden unter der Erde liegen. Nun treiben die die Leute zusammen und befehlen denen abzuhauen, anschliessend wird das Dorf niedergebrannt. Die Militaers in der Hauptstadt wollen schon seit langen Frieden machen aber die Karen wollen nicht, warum? Weil deren Bosse von dem Geld das die von den Amis bekommen gut leben. Das Geld fliesst aber nur wenn Trouble nachgewiesen wird. Wer hat Schuld daran? Ja tatsaechlich, die Englaender die damals den Karen (wie auch den Chin) einen eigenen Staat verprachen dann hauten die und die Amis ab, wie ueblich, kennt man ja, so was nun? Die Karen warten immer noch.

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ofelas 15.06.2015, 12:42
2. man soll sie daran erkennen

wie sie mit den Minderheiten umgehen, ob Karen oder Rohingya und auch andere Burma/Myanmar scheint von den Militaers und den Buddhistischen Priestern her nicht im weitesten Tolerant zu sein.

PS blob123y es waren die Briten, und mit Frankreich hat man auch anderswo die gleichen Versprechen nicht eingehalten (Kurden, diverse Inseln, Algerien etc etc)

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transsib_reisen 15.06.2015, 13:03
3. Hilfe ist angezeigt!

Bevor wir noch mehr Trillionen EUR 56-jaehrigen griechischen Rentnern hinterherwerfen, ist Myanmar dasjenige Land, dessen Bewohner nun gar nichts koennen fuer all das Elend......

In Myanmar ist umfassende humanitaere Hilfe angesagt, es geht um das nackte Ueberleben.

Aber diese armen Menschen bekommen nicht einmal Visa fuer EU und schon gar nicht fuer Deutschland!

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blob123y 15.06.2015, 13:41
4. Das mit dem Visa stimmt absolut nicht

Zitat von transsib_reisen
Bevor wir noch mehr Trillionen EUR 56-jaehrigen griechischen Rentnern hinterherwerfen, ist Myanmar dasjenige Land, dessen Bewohner nun gar nichts koennen fuer all das Elend...... In Myanmar ist umfassende humanitaere Hilfe angesagt, es geht um das nackte Ueberleben. Aber diese armen Menschen bekommen nicht einmal Visa fuer EU und schon gar nicht fuer Deutschland!
jeder der die Parameter erfuellt kann Reisen. Ein Freund von mir reist alle zwei Jahre ohne Probleme nach Frankfurt etc. Der ist Publisher und produziert jedes Jahr ueber 200 Buecher, ein Magazin und eine Zeitung. Also nicht pauschalieren. Uebrigens es sind viele Deutsche vor Ort die helfen z.B. die Hans Seidel Stiftung (Iniya Lake) die machen was und quatschen nicht nur.

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wecan 15.06.2015, 13:54
5. @transsib_reisen

Sie schreiben: "Aber diese armen Menschen bekommen nicht einmal Visa fuer EU und schon gar nicht fuer Deutschland!"
Die Probleme der Welt lassen sich nicht dadurch lösen, dass wir jeden Menschen, dem es schlechter geht als uns, herholen.
(In Bezug auf Griechenland gebe ich Ihnen allerdings Recht. Da könnte man tatsächlich etwas von diesen Unsummen verwenden, um Flüchtlingen vor Ort zu helfen.)

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jogola 15.06.2015, 13:59
6.

Und das soll ich lesen ?

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hehnsascha 15.06.2015, 14:34
7. das mit den minen....

kann an hautnah in den grenzstaedten sehen, viele minenopfer fristen ihr dasein als bettler.
das erwaehnte camp habe ich selbst besucht thailand hat den bewohnern im letzten jahr die rationen gekuerzt, um sie so zum gehen aufzufordern. nur wohin? nahezu alle juengeren sind im camp geboren, kennen nichts anderes. burma ist fuer sie ein fremdes land.
die karen national union hat im januar 2012 waffenstillstand mit dem staat geschlossen, der weitgehend eingehalten wird, davor gab es jede nacht erbitterte kaempfe in der grenzregion. man sieht die kaempfer auch heute noch zuweilen, an der strasse ins land erheben sie mautgebuehren. die ganze region profitiert von dem boomfieber, der an der entstehenden strasse von mae sot nach yangoon herrscht, insbesondere die regelungen von asean, nachdem alle buerger der mitgliedsstaaten freizuegigkeit erhalten, befluegelt die fantasie der unternehmer. riesig der warenstrom nach burma, bislang ueber eine einspurige gebirgsstrasse, jetzt ueber eine ausgebaute autoroute, die die fahrzeit erheblich verkuerzt.
zum minenproblem: darunter leiden ebenso, wenn nicht noch mehr laos (blindgaenger) und kambodscha.

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blob123y 15.06.2015, 15:15
8. Stimmt auch nicht

Zitat von hehnsascha
kann an hautnah in den grenzstaedten sehen, viele minenopfer fristen ihr dasein als bettler. das erwaehnte camp habe ich selbst besucht thailand hat den bewohnern im letzten jahr die rationen gekuerzt, um sie so zum gehen aufzufordern. nur wohin? nahezu alle juengeren sind im camp geboren, kennen nichts anderes. burma ist fuer sie ein fremdes land. die karen national union hat im januar 2012 waffenstillstand mit dem staat geschlossen, der weitgehend eingehalten wird, davor gab es jede nacht erbitterte kaempfe in der grenzregion. man sieht die kaempfer auch heute noch zuweilen, an der strasse ins land erheben sie mautgebuehren. die ganze region profitiert von dem boomfieber, der an der entstehenden strasse von mae sot nach yangoon herrscht, insbesondere die regelungen von asean, nachdem alle buerger der mitgliedsstaaten freizuegigkeit erhalten, befluegelt die fantasie der unternehmer. riesig der warenstrom nach burma, bislang ueber eine einspurige gebirgsstrasse, jetzt ueber eine ausgebaute autoroute, die die fahrzeit erheblich verkuerzt. zum minenproblem: darunter leiden ebenso, wenn nicht noch mehr laos (blindgaenger) und kambodscha.
Ich bin desoefteren in Mae Sot und der Region bis hinunter nach Umphang wo die meisten Karen aus Myanmar wohnen. Ich habe noch NIE jemanden mit Gliedmassenproblemen gesehen. Fakt is weiter das es den Myanmar Karen die total mit den Thai Karen gleich sind effektiv besser als den dortigen Thais geht denn die Myanmars haben, Dank der EU, eine freie Gesundheitsversorgung und werden, wiederum Dank der EU mit den Vans der EU sogar ins KH gebracht wenn es noetig ist. Die brauchen auch nichts dafuer zu zahlen ebenso wird der Basislebensunterhalt von der EU finanziert. Das fuehrt zur Neidsituation das sich viele Thai Karen als Myanmar ausgeben weil dann das Leben besser ist. Wie kann man das Aendern? Die EU sollte zwei Doerfer finanzieren von der Groesse von Mae La (momentan das groesste "Camp") die Leute umseideln und fuer Arbeit sorgen, ist genug vorhanden. All dies kostet einen "Klacks" von dem was die jeden Tag im Mittelmeer verpulvern usw. Wie das Alles so ausschaut habe ich hier gefunden: thailandmagic.com/search/label/umphang
Da ist auch ein Foto von Mae La

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hevopi 15.06.2015, 15:40
9. Es ist nun mal leider so,

die einzige Chance in einem Land in Frieden zu leben, ist die Heimat. Nicht nur Burma, auch Kambodscha ist noch verseucht mit Minen. Die Afrikaner können nur nach Europa flüchten (werden es uns aber nicht danken), weil wir so viele Gutdoofmenschen haben, die augenscheinlich bei diesem Spiel nicht durchblicken. In 10 Jahren, wenn wir dann langsam in Europa mindestens 10 Mio Afrikaner aufgenommen haben, bekommen wir die Quittung.

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