Forum: Politik
Burschenschaftsball in Wien: Rechts tanzt, Links demonstriert
DPA/ FPÖ/ Robert Lizar

Die Burschenschaften tanzen in der Wiener Hofburg und feiern ihren alljährlichen Ball, drum herum demonstrieren Tausende Menschen. Die Nacht von Freitag auf Samstag zeigt, wie gespalten die Gesellschaft in Österreich ist.

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kevinschmied704 27.01.2018, 09:48
1. alarmglocken

wenn ich solche Menschen sehe, die rumlaufen wie aus dem letzten Jahrhundert geflohen. läuten sofort die Alarmglocken, den meistens ist ihre denke genauso... aus dem letzten Jahrhundert...

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justus65 27.01.2018, 11:11
2. Akademikerball

Es ist eigentlich der Ball der Wiener Korporationen, die Burschenschaften sind da nur eine Gruppe von vielen und auch die Burschenschaften sind nicht alle Rechtsextremisten. Aber der ganze Ball wird in Misskredit gebracht, weil alle über einen Kamm geschert werden. Hier wäre auch Raum für eine ausgewogene Berichterstattung statt jährlich sich wiederholender Meinungsmache.

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wahrsager26 27.01.2018, 11:12
3. Vorsicht!

Das sich gegenseitige Bekämpfen ist nichts anderes als ein Machtanspruch um an der Macht bleiben wollen.Niemand sollte glauben, egal wer die Macht in Händen hält,das auch nur irgendetwas 'unter dem Strich' besser wäre...Menschenwerk! Danke

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petruz 27.01.2018, 11:13
4.

Die FPÖ ist eine reine rechtsextreme Partei. Dort sind Kontakte und Äußerungen Alltag, die bei der AfD (noch) auf "Unvereinbarkeitslisten" stehen. Der "Gottkanzler" Kurz hat da ohne Übertreibung eine historische Schuld auf sich geladen.

Diese ganzen "Ausrutscher" sind passiert, als die Regierung gerade mal wenige Wochen am Werk ist und noch viel stärker beäugt wird, als vielleicht wenn eine gewisse Routine eingekehrt ist. Wie soll es erst dann werden?

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zodiamc 27.01.2018, 11:23
5. Mei...

Ganz ehrlich. Ich kenne Verbindungen & Menschen aus Verbindungen (sind ja nicht alle Burschenschaftler, vllt. sollte sich der Autor informieren). Und die Leute sind aus zwei Gründen dabei: Gratis Alkohol und fast Gratis Unterkunft. Das eine 1% das politisch Aktiv ist, ist in meinen Augen kaum relevant, schreit aber am lautesten. Ungefär so wie bei den Grünen. Knapp über 5% aber Glauben, man könnte dem Rest der Welt den Richter machen..

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stoffi 27.01.2018, 11:29
6. Und in Deutschland?

Da tragen verfeindete politische islamische Gruppen ihre Konflikte auf deutschen Boden, heute am Samstag den27.01.2018, mal wieder in Köln aus und der deutsche Steuerzahler darf das bezahlen und die Polizei muss dafür wieder ihren Kopf zwischen die Fronten halten.
Ist das etwa besser, als das was in Österreich passiert? lasst sie doch tanzen, sie schädigen niemanden damit

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noellechanhin 27.01.2018, 11:38
7. Da kommt noch eine Revolution

die Reichen tanzen. So wurde die ausbeutende Monarchie in Frankreich abgeschafft. Übertreiben Sie keine Ungerechtigkeit. Schön, dass soviele demonstrieren. Bravo.

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kajoter 27.01.2018, 11:41
8.

Eigentlich ist dieses ganze Burschenschaften-Gedöns lächerlich und entlarvt sich schon beim puren Betrachten der Rituale und Hören der Ansprachen und Liedeinlagen. Ja, es ist ein Spiegel der Gesellschaft - leider, aber Demos und sonstige Aktionen sind völlig überzogen. Tatsächlich können einem die Studenten leid tun, denn sie sind scheinbar schon alt geboren worden und an einem solchen Umstand kann man schlichtweg nichts ändern. Oder sie sind wie in früheren Zeiten daran interessiert, karrierefördernde Beziehungen zu knüpfen. Aber auch daran kann man nichts ändern, denn Dergleichen geschieht auf anderen Gebieten in weitaus größeren Maßen.
Es ist wahrscheinlich die aus der Zeit gefallene, operettenartige Optik, die einige Gesellschaftsschichten auf die Barrikaden treibt. Diese sollten damit so umgehen, wie es gute Operettenregisseure tun: Den Stoff nicht ernst nehmen und mit einer dahinter liegenden Ironie versehen.

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PeaceNow 27.01.2018, 11:43
9. Einigen österreichischen

Omas und anderen Demonstranten passt also die aktuelle Regierung nicht.
Diese wurde aber demokratisch mehrheitlich gewählt.
Passt ihnen somit Demokratie nicht oder nur dann wenns Ergebnis ins eigene Weltbild passt.
Und eine teils gewaltsame Demonstration wird mit einer friedlichen Kulturveranstaltung gleichgestellt?
Und als Strohhalm der Argumentation der "Kritiker" dient ein altes Liedbuch in einer einzigen Burschenschaft?
Und wenn die Lieder darin doch angeblich so schlimm und so dramatisch sind, wo bleibt der Journalismus und Auszüge daraus?

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