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Cameron beim Brexit-Gipfel: EU-Partner zeigen Härte
DPA

Die EU-Regierungschefs bemühen sich in Brüssel um eine klare Botschaft an Großbritannien: Wer den Club verlässt, verliert Privilegien.

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Grorm 28.06.2016, 19:11
120. Wer nicht will, der hat schon!

Zitat von
[...] Zugleich will Farage aber das Prinzip der Freizügigkeit für EU-Bürger in Großbritannien abschaffen - bislang eine Bedingung für den Zugang zum Binnenmarkt [...]
Naja, dann werde ich halt nicht Professor für Orthopädie bei einer britischen distance learning university. Bin eigentlich eh zu krank dafür ...

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Justitia 28.06.2016, 19:12
121.

Zitat von Watschn
Beim sich nun abzeichnenden Austritt GB's aus der EU, kann man nicht einfach so mal die Daumenschrauben anziehen u. unverhohlen als dunkle Zuchtmeister wie zu kleinen Kindern drohen,...wie sich das diese Kleinluxemburger EU-Kerkerwärter Bettel, Junker, Asselworm & Co.. so ausdenken. Grossbritannien ist jährl. mit ca. 8 Mrd. Euro EU-Netto-Zahler. Mit diesem Pfund kann GB wuchern. Es ist kaum anzunehmen, das Grossbritannien einen schlechteren Bilateralen Deal mit der EU aushandelt, als die Schweiz. Eher im Gegenteil. Die globale, strateg. u. wirts. Bedeutung Grossbritanniens ist dafür einfach zu gross. GB wird seinen eigenen Weg als europ. Binnenmarktteilnehmer mit autonomer Kontrolle über ihre Einwanderung/Freizügigkeit mit dem Ausland bestens gehen können......
Das hätten Sie sich alles sparen können, denn GB wird gar keinen bilaterlen Deal wie die Schweiz erhalten. Heute würde die Schweiz das übrigens auch nicht mehr erhalten, denn zum Zeitpunkt des Abschlusses war die Schweiz Beitrittskandidat und nur unter dieser Vorraussetzung war die EU bereit die Bilateralen abzuschliessen. Es geht auch nicht um Daumenschrauben anziehen, sondern nur um eine saubere Scheidung, eben ganz raus oder ganz drinn, dazwischen kann es nichts geben, wenn man den EU-Laden zusammenhalten will.

Alles andere was Sie hier schreiben ist pure Spekulation ohne jeglichen Anhaltspunkt dafür, dass Ihre "Prophezeiungen" eintreten könnten.

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Renée Bürgler 28.06.2016, 19:12
122. Zum Thema Populismus.

Den EU-Kritikern und -Gegnern, auch gerade den Brexit-Befürwortern, wurde und wird von den EU-Ideologen "Populismus" vorgeworfen.

Es ist genau umgekehrt:

Die EU-Ideologen operieren mit Angst. Sie machen den Leuten Angst: Angst vor wirtschaftlichem Niedergang und, das ist wirklich einfach nur diabolisch: Angst vor Krieg. Sie sagten in der Auseinandersetzung in Großbritannien, dass es Krieg geben würde, wenn das UK aus der EU austreten würde. KRIEG!!!

Die EU-Ideologen sind gewissenlose, populistische Kriegshetzer. Nicht die Patrioten gefährden den Frieden. Die EU-Fanatiker gefährden den Frieden in Europa.

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muunoy 28.06.2016, 19:13
123. Das Lavieren geht schon los

Zitat von Knackeule
Die EU-Hoffnungsträger Juncker, Schulz, Merkel, Hollande und Tusk sprechen groß auf und zeigen große Härte gegen die Austritts-Briten. Beeindruckend. Doch was wird den großen Worten folgen ? Vermutlich das übliche: als Tiger abgesprungen und als Bettvorleger gelandet, wie immer halt.
Es geht doch schon los. Nun ist es auf einmal völlig o.k., wenn die Briten sich bis September Zeit lassen, ihren Antrag einzureichen. Absolut albern ist dies. Und eine Zumutung für jeden am Wirtschaftsleben Beteiligten. Und damit nicht nur Angeleger, die zumindest buchmäßig schon viel Geld verloren haben. Kein Unternehmen wird jetzt investieren oder irgendwelche langfristigen Pläne machen, sofern es irgendwas mit UK zu tun hat. Alleine das kostet schon einige Arbeitsplätze außerhalb von UK. Dort sind mir die Arbeitsplätze und Steuereinnahmen jetzt nun einmal egal. In meinem Depot befindet sich schon seit längerem nichts britisches mehr. Vorwerfen kann man der EU schon seit Jahrzehnten Konsequenz- und Prinzipienlosigkeit. Der britischen Regierung aber auch.
Vielleicht sollte man die EU gem. unserem Familienrecht reformieren. D. h., eine Scheidung erst nach einem Trennungsjahr.

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kraijjj 28.06.2016, 19:13
124. Tja

Zitat von Watschn
Es ist davon auszugehen, dass sich so GB mit ihren Kronkolonien u. Commonwealth-Staaten (Kanada, Australien/Neuseeland, Indien, Südafrika) zusammen mit Norwegen, Island, Schweiz/Liechtenstein über eine evtl. später asiat. Ausweitung (Ukraine, Russland, GUS-Staaten) in einer lockeren Freihandelszone zusammenschliessen u. ein Gegengewicht bilden, in der in Folge gar China, Korea u. Südostasien dazustossen könnten.
All das sind Prozesse die Jahre, wenn nicht Jahrzehnte benötigen. Aber die Spirale dreht sich jetzt für GB nach unten.

Die Schweizer und Norweger haben ihren Deal mit der EU. Diese als Gegenspieler zu gewinnen ist eher Wunschdenken. Genauso wenig sieht es mit ehem. Kolonien aus. Klar wollen die wirtschaftl. prosperieren aber ihrem ehemaligen Kolonialherren bei einem "Gegenschlag" beistehen... eher eine Phantasterei.

Dazu setzen die Briten über 50% ihrer Erzeugnisse in der EU ab - afaik - Das ist ein heftiges Pfund. Dazu die angekündigten Steuererhöhungen und Einschnitte bei staatl. Leistungen. Das schlägt kurzfristig derbe ein.

Unter diesen VOrraussetzungen ist die Verhandlungsposition denkbar schlecht. Vor allen wären zu großzüge Zugeständnisse an die Briten nicht nur ein Schlag ins Gesicht der Norweger sondern auch aller EU-Mitgliedsstaaten.

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jamguy 28.06.2016, 19:14
125.

Zitat von swissner
Wenn Europa jetzt nicht klarstellt, was die Konsequenzen eines Brexit sind, wird es Nachahmer geben; Europa könnte auseinander brechen. Also muss das Vereinigte Königreich leiden, die EU muss den Brexit hart durchziehen und das wäre neu für Brüssel.
Bei der EU Entwicklung wird die EU sehr froh sein die Britten als gute Freunde noch zu haben den es geht weiter abwärts.

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Vasilitsion 28.06.2016, 19:14
126.

Zitat von spon_3308703
jetzt schon Manschetten vor der eigenen Courage. Wie die Vögel den Krieg gewonnen haben ist mir schleierhaft? Kann ja nur die Materialüberlegenheit gewesen sein. Mit war es nicht. Der läßt sich nicht in 3 Generationen rausmendeln.
Was ist Mit?

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at.engel 28.06.2016, 19:14
127.

Das kommt bei Cameron anscheinend öfter vor - das Zitat ist vom April. Aber grundsâtzlich verstehe ich seine - und Johnsons - Reaktion dieses Mal nicht. Es kann doch auch nicht im Interesse GBs sein, hier noch herumzutrödeln, in der Hoffnung das irgendwie auszusitzen. GB ist heute schon nur noch "AA", und wenn die so weiter machen werden die noch ein bisschen weiter heruntergestuft. Auch an der Börse werden die das Pfund drücken bis den Briten die Tränen kommen. Und das gekoppelt ist eine wirtschaftliche Katastrophe. Und Unternehmen können sowieso nicht von heute auf morgen planen. Solange die nicht wissen, wo es lang geht, ziehen die wahrscheinlich einfach in ruhigere Gefilde ab.

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SachDebattierer 28.06.2016, 19:14
128.

Zitat von Rotauge
hat genauso Gültigkeit wie:der Krug geht zum Brunnen bis er bricht,host mi Bazi???
Die Frage ist nur, wer ist der Krug, wer ist der Brunnen?

P.S. "Host mi Bazi", ... wen soll ich "hosten"?

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Vasilitsion 28.06.2016, 19:14
129.

Zitat von spon_3308703
MUT heißen der sich nicht in 3 Generationen rausmendeln läßt
Ach so.

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