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Cameron beim Brexit-Gipfel: EU-Partner zeigen Härte
DPA

Die EU-Regierungschefs bemühen sich in Brüssel um eine klare Botschaft an Großbritannien: Wer den Club verlässt, verliert Privilegien.

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Timöre 28.06.2016, 18:27
50.

Zitat von crawler
dass 4chan die bregret Petition massiv manipuliert hat?
Lächerlich. Wer 4chan kennt weiß dass sie wenn dann für den Brexit manipuliert hätten und nicht dagegen.

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epigone 28.06.2016, 18:28
51. Ich bin zwar für den Abtritt von Merkel, aber in Sachen GB hat sie Recht!

Nichts überstürzen, aber auch keinen "Vorschuss" auf Verhandlungen gewähren!

Holland hingegen ist gierig auf das Ausscheiden der Briten, denn nach dem nicht gelungenen Neutralisieren Deutschlands durch den Euro und der nicht zustande gekommenen Mittelmeerunion (Union der Weichwährungsfreunde) sind die Briten der einzige gewichtige Streiter an der Seite der marktwirtschaftlich orientierten Bundesrepublik (von den kleinen Staaten wären da noch NL, DK, Ö, FIN)

Ohne die Briten - so das Kalkül - könnte der seit ewigen Zeiten in Frankreich Staatsreason bildende Anspruch, Deutschland zu kontrollieren, doch wieder machbarer werden. Herr Renzi hilft sicherlich gern und auch Herr Tsipras hat ja bereits angekündigt, einen Plan für Europa in der Tasche zu haben ...

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jujo 28.06.2016, 18:28
52.

Es wird immer klarer, die englischen Politiker wollen die Pervilegien der Mitgliedschaft behalten, sich von den Pflichten aber entbinden (lassen).
Ich warte auf klare Ansagen ohne diplomatisches Geschwurbel, so das jeder "Limy" im Pub versteht was er bzw. die Jasager angerichtet haben.

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Heinzi Heinz 28.06.2016, 18:29
53. Schluß mit dem britischen Sonderweg!

Es darf keinen britischen Sonderwege mehr geben. Die gehen, stellen ihren Antrag und dann fallen ihre Privilegien, Arbeitsplätze und Reichtum weg. Dadurch wird Wachstum irgendwo anders in Europa generiert, die Arbeitsplätze werden nur verlagert.
Bloß jetzt keinen Rückzieher vom Brexit. Härte zeigen. Der britische Sonderweg ist ein Weg in die selbstgewählte Isolation statt Gemeinschaft.

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pom_muc 28.06.2016, 18:29
54.

Zitat von 1zelner
Man darf sich fragen, ob der Herr Johnson im Dienste des KGB steht. Erstaunlich der schnelle Kommentar des Herrn Putin, mit dem BREXIT nichts zu tun zu haben... Wer es glaubt wird selig.
In Russland hat man halt etwas mehr Erfahrung mit Kommissaren und Räten. Mit einer Zentralregierung die meint ein Vielvölkerreich schaffen zu müssen. Dort sehen realistisch denkende Politiker wie sich die EU zerlegt. Genau die gleiche Einschätzung wie bei den Amerikanern oder etwas zurückhaltender formuliert bei den Chinesen.
Deshalb kommt von Russland der Wunsch nach einer Freihandelszone während in Brüssel an der allwissenden Zentralregierung gearbeitet wird.

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yossariania 28.06.2016, 18:29
55. Nun,

Zitat von OskarVernon
Wie bei allen anderen Folgen eines Brexit: Nur, wenn das irgendjemand 1. will, 2. über die Macht verfügt, es durchzusetzen und diese 3. dahingehend ausübt. Ich bin einstweilen optimistisch, dass sich niemand selbst ins Knie schießen wird, nur um anderen eins auszuwischen - sollte ich mich irren, werden wir freilich ganz genau erfahren, wer so bescheu... Verzeihung... neben der Spur ist.
wollen tut Martin Schulz anscheinend schon, nur verfügt er Gottseidank nicht über die Macht, es zu tun.
Ich hätte nie gedacht mal darüber ganz froh zu sein, dass der Präsident de Europäischen Parlementes nur der Grüssaugust einer Quasselnide ist ...

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DerBlicker 28.06.2016, 18:29
56. Sie verdrehen die Tatsachen bewusst

Zitat von 7-zwerge
Es erstaunt doch sehr, dass alle Politiker einen Brexit nicht wirklich in Erwägung gezogen haben, ansonsten hätte man schon vor über 12 Monaten „was wäre, wenn..“ durchspielen können. Und das die britische Bevölkerung eine Entscheidung trifft, die nicht mit den Vorstellungen der politische Elite übereinstimmt, kommt wirklich niemandem in den Sinn. Stattdessen spielen jetzt alle Politiker „beleidigte Leberwurst“. Bei GR konnten es nicht genug Milliarden EURO sein, die „verbrannt“ wurden, auch in der Gewissheit, dass das Geld nie wieder zurückgezahlt werden kann. Bei GB hat man sich keine Mühe gegeben, diese zu halten. Sind ja „nur“ Nettozahler in der EU gewesen. Anstatt sich wie Erwachsene zu benehmen und vernünftige Verhandlungen zu führen, schließlich haben nicht nur die Briten, sondern auch wir Deutsche echte wirtschaftliche Interessen zu wahren, wird kräftig drauf los geprügelt.
Die Kinder sitzen in England. Man hat sich entschieden, eiert jetzt aber herum. Das EU Austrittsverfahren ist glasklar, UK muss den Austritt erklären, also sind sie auch jetzt dran, endlich zu handeln. Schottland will UK verlassen, in Nordirland rumort es. Die EU kann nichts dafür , dass den englischen Kindern jetzt die Muffe geht. Aber das passt zum englischen Fußball, einfach kindisch.

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SachDebattierer 28.06.2016, 18:32
57. GB Spitzenreiter bei EU Forschung

Zitat von Langkieler
Die EU finanziert ja auch sehr viele wissenschaftliche Kooperationsprojekte, in denen mindestens zwei, meist deutlich mehr Institutionen aus verschiedenen EU-Ländern an einem Thema arbeiten. Da dürfte mit dem Brexit nun nicht nur die Tür für viele oft seit Jahren vorbereitete Projekte zugefallen sein, auch die Fortschreibung laufender Zusammenarbeiten dürfte ein Ende finden - wobei die Leidtragenden dann alle Kooperationspartner sind. Wie dumm, wie dumm!
Gutes Thema. GB ist Spitzenreiter bei der Koordinierung europäischer Projekte. Und hier macht die EU, was man von vielen Bereichen nicht sagen kann, wirklich Sinn!!!

Zudem nehmen an den jeweiligen Programmen auch Länder wie Israel, Russland, die Schweiz, die Ukraine teil ... Drittländer zahlen mit ein und sind mit dabei. Im Großen und Ganzen wird sich hier nichts ändern. Wenn man das vernünftig anpackt.

Aber wenn Merkel & Co. die Briten auch hier einfach rausschmeißen und damit schlechter stellen wollen, als die Ukraine, Russland, Israel ... dann geh ich mit vielen Kollegen in Brüssel auf die Straße!!!

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DerBlicker 28.06.2016, 18:32
58. es gibt nur einen Irren

Zitat von rkinfo
Die EU Führer zeigen klar irrationale Züge. Dazu kommt, dass in Deutschland 80 ? Mrd. /a Exporte nach GB gehen und die Kanzlerin die Pflicht hat dies nicht zu sabotieren. Dazu kommt, dass GB wichtiger NATO Partner ist was die Tobenden der EU offensichtlich vergessen haben. Schande für Europa von solchen Fanatikern regiert zu werden.
Das ist der Brite, der für den Brexit gestimmt hat und jetzt nicht dazu steht.

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SachDebattierer 28.06.2016, 18:34
59.

Zitat von Rotauge
Reisende sollte man nicht aufhalten,sonst verpassen sie den Zug nach Nirgendwo,Gute Reise Tommys
" Reisende sollte man nicht aufhalten" ... den Satz hat man in den letzten Monaten so oft in Foren gelesen ... ist echt nicht mehr witzig!!!

Viel Spaß im Übrigen noch mit den Nettozahlern aus Portugal, Griechenland, Bulgarien, Polen, ....

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