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Cameron-Besuch in Peking: Chinesische Staatszeitung brüskiert Großbritannien
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Großbritannien? Eine verblichene Großmacht "mit ein paar ordentlichen Fußballteams", sonst nur noch gut "zum Reisen oder Studieren". So begrüßte eine chinesische Staatszeitung den britischen Premier Cameron im Land. Und dann gab es auch noch Ärger um einen Reporter.

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R.Peter 03.12.2013, 15:33
10. optional

Wenn man sich so vom Europa ebgrenzt und einem Land wie China (mit hervorragener Bilanz über Menschenrechte und demokratischen Werten !!) so anbetend annähern will. muss man solche Erniedrigungen im Kauf nehmen. Gratuliere! Neue Hegemonie der neuen Art von Menschenrechten ist andere Frucht, die der Westen pflücken soll!

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kuac 03.12.2013, 15:33
11. Freiheit und Demokratie

Cemeron erkennt Tibet als Teil von China an. Anscheinend lohnt sich eine Besetzung, man muss nur hartnäckig bleien.
Demnächst wird er wahrscheinlich auch Taiwan als Teil von China anerkennen. Für Freiheit und Demokratie, versteht sich.

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chewbakka 03.12.2013, 15:38
12. Tschja ....

... wo sie Recht haben, da haben sie Recht, die Chinesen.
Und das, wo der Herr C. doch so gerne mit den großen (Überwachungs-) Hunden .... Na ja, Ihr wisst schon ....
Aber das Beinchen reicht halt nicht so hoch .......

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bombi_22 03.12.2013, 15:39
13. Und man darf auch nicht vergessen....,

dass Britain (zumindest zu Beginn) verantwortlich für Entwicklungen war, die die Chinesen als tiefste Schmach ihrer Geschichte empfinden (Opiumkrieg, ungleiche Verträge). Hätten die U.S.A. nicht ihr Veto eingelegt (Open Door), wäre China sang- und klanglos unter den Europäern in Kolonien aufgeteilt worden. Wen wundert es, dass man da in Beijing späte Genugtuung empfindet? Ist zudem gut, wenn das die Briten das mit der Ex-Großmacht mal klar gesagt bekommen. In Europa sind wir meist zu höflich dazu.

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An-On 03.12.2013, 15:45
14. Bloss weil es in einer

... muss es ja nicht undbedingt falsch sein.

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carahyba 03.12.2013, 15:46
15. Handelvertreter ...

Zitat von sysop
Großbritannien? Eine verblichene Großmacht "mit ein paar ordentlichen Fußballteams", sonst nur noch gut "zum Reisen oder Studieren". So begrüßte eine chinesische Staatszeitung den britischen Premier Cameron im Land. Und dann gab es auch noch Ärger um einen Reporter.
Handelsreisende muss man nicht mit Staatsehren empfangen.

Das letzte Mal als Handelsreisende beim Kaiser von China vorsprachen,
hatte das boese Folgen fuer die Chinesen.
Und diese erinnern sich noch sehr gut daran.

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limubei 03.12.2013, 15:47
16. Nordirland

Zitat von gandhiforever
versichert Beijing, dass die Zugehoerigkeit Nordirlands zum Vereinigten Koenigreich nicht in Frage gestellt werde.
Der war wirklich gut! Sie dürfen Gibraltar auch noch dazu tun!
Zeitgleich mit der Anektion Gibraltars hat England auch den lukrativen Sklavenhandel von Spanien "übernommen".
Cameron ist sich nicht dummdreist genug Kriegsschiffe vor Gibraltar in Stellung zu bringen. Da wünschte man sich doch geradezu eine spanische Blitzeinnahme mit Schiffe versenken.

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micromiller 03.12.2013, 15:47
17.

Zitat von R.Peter
Wenn man sich so vom Europa ebgrenzt und einem Land wie China (mit hervorragener Bilanz über Menschenrechte und demokratischen Werten !!) so anbetend annähern will. muss man solche Erniedrigungen im Kauf nehmen. Gratuliere! Neue Hegemonie der neuen Art von Menschenrechten ist andere Frucht, die der Westen pflücken soll!
sie haben recht, nur ist die britische menschrechtsgeschichte nicht besser als die von china und rueckblickend war china in seiner geschichte noch nie so frei wie heute . in 10 jahren werden wir mit grosser verwunderung feststellen, dass china nicht nur eine frei presse hat sondern in vielen bereichen wesentlich weniger reguliert wird als europa. alles ist im fluss, nichts ist von dauer.

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suppenkoch 03.12.2013, 15:53
18.

Zitat von kuac
Cemeron erkennt Tibet als Teil von China an. Anscheinend lohnt sich eine Besetzung, man muss nur hartnäckig bleien. Demnächst wird er wahrscheinlich auch Taiwan als Teil von China anerkennen. Für Freiheit und Demokratie, versteht sich.
Taiwan ist immerhin diskussionswürdig. Setzen Sie sich mit den Friedensverträgen von San Fransisco, der Potsdamer und der Kairoer Erklärung auseinander. In der Kairoer Erklärung wird Taiwan klar von Japan weg wieder an China gegeben. Darauf beruft sich China und darauf berufen sich auch die Teile der Bevölkerung Taiwans, die sich als Teil von Gesamtchina sehen. Die andere Bevölkerungshälfte will die Kairoer Erklärung nicht als echten Vertrag akzeptieren und beruft sich auf den Friedensvertrag von San Fransisco. Dort steht, dass Japan Taiwan zurückgeben muss. Es steht aber nicht drin, an wen. Somit könnte man das so interpretieren, dass Taiwan sich selbst verwalten kann.
Ignoriert wird dabei, dass Taiwan bis in die 70er Jahre Gesamtchina in der UNO vertreten hat.

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bla-bla-bla 03.12.2013, 15:54
19. in Hongkong kriegen die Amerikaner und Europäer

Zitat von sysop
Großbritannien? Eine verblichene Großmacht "mit ein paar ordentlichen Fußballteams", sonst nur noch gut "zum Reisen oder Studieren". So begrüßte eine chinesische Staatszeitung den britischen Premier Cameron im Land. Und dann gab es auch noch Ärger um einen Reporter.
vor Ort Einreisegenehmigung, die Chinesen müßen vor der Reiseeintritt Erlaubnis beantragen, Honkong war teils Großbritaniens.

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