Forum: Politik
Cameron in Davos: "Großbritannien wird dem Euro nie beitreten"
DPA

Die EU muss flexibler, moderner, besser werden: Der britische Premier David Cameron bekräftigt beim Weltwirtschaftsforum seine scharfe Kritik an Europa. Doch selbst wenn sich die Gemeinschaft reformiert - an einem Beitritt zur Euro-Zone hat London kein Interesse.

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olafh 24.01.2013, 12:23
50. Ich hoffe, dass diese Abstimmung stattfindet...

...und dass als deren Folge Grossbritannien aus der EU austreten wird. Diese Inselnation war schon immer ein Quertreiber zu der europaeischen Idee. Das war auch der Grund warum DeGaulle England's Beitritt urspruenglich abgelehnt hat. Europa ist beweglicher ohne diesen 'Klotz am Bein'. - Nur die Mainung eines Kanadischen Aussenseiters.

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droogy 24.01.2013, 12:23
51. Quark

Zitat von HaPeGe
Also hat Mario Monti völlig Recht, wenn er sagt: Da die Briten ja offensichtlich keine Europäer sein wollen, sollen sie doch bitte draußen bleiben.
Die Briten leben auf dem europäischen Kontinent, oder nicht? Also sind sie Europäer! Leider wird der Begriff "Europäer" allzuoft in der Politik und in den gleichgeschalteten Medien ideologisch verengt auf die eu-gefügigen Staaten reduziert. Soviel Toleranz sollten alle EU-Gläubigen leisten, daß sie Staaten und Politiker, die nicht der EU-Kirche angehören wollen, nicht ausgrenzen!

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younghawk 24.01.2013, 12:23
52.

Zitat von intenso1
Wie war der Wechselkurs zum Dollar bei Einführung des EURO und wie ist er heute?
Aha, und wie war der Wechselkurs des SFr bei Einführung des Euro und wie ist er heute? Wobei noch zu berücksichtigen ist, dass die Schweizer Notenbank den Franken künstlich niedrig hält. Der freie Kurs zur Zeit wäre etwa 1:1. Diesselbe Frage können Sie auch mal mit der schwedischen Krone versuchen. Und wieso wollen die eigentlich nicht in den Euro? Wo doch der Euro gegen den Dollar steigt. Na sowas.

Vor allem: was hat Ihre komische Frage mit der Tatsache zu tun, dass sich die Euro-Zone in einer massiven Schuldenkrise befindet und GB richtigerweise nicht beitreten will? Das wäre ja mit sofortigem Abfluß britischer Steuergelder in die ESMs, nach Griechenland etc. verbunden. Warum sollte ein freies Land so blöd sein, diesem Steuervernichtungsverein, der sich Euro-Zone nennt, beizutreten?

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Sportler. 24.01.2013, 12:24
53.

Zitat von sysop
Die EU muss flexibler, moderner, besser werden: Der britische Premier David Cameron bekräftigt beim Weltwirtschaftsforum seine scharfe Kritik an Europa. Doch selbst wenn sich die Gemeinschaft reformiert - an einem Beitritt zur Euro-Zone hat London kein Interesse.
England liegt näher an Pakistan und Australien denn an Europa. Darum lasst sie weiterhin viel Cricket spielen, aber bitte keine EU Gelder mehr in diese Regionen weiterleiten.

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gldek 24.01.2013, 12:24
54. Wahnidee Politische Union

Den "Euro-Besoffenen" mangelt es an Demokratieverständnis. Es ist doch eigentlich selbstverständlich, daß ein Volk über Zugehörigkeit zu EU und Euro-Zone abstimmen darf. Offensichtlich halten sie den Bürger dafür nicht mündig genug. Ein Fernseh-Interview gestern mit Joschka Fischer machte das wieder mehr als deutlich. Man kann die Briten nur beneiden um ihr souveränes Staatsverständnis und ihr klares nein zur Euro-Schuldenunion. Warum gibt es bei uns keine Partei, die eindeutig den Austritt aus dem Euro fordert ?

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soalbei 24.01.2013, 12:25
55. Wenn sie raus wollen

sollen sie doch. Ich würde mittlerweile auch gerne raus und hätte die D-Mark wieder. Denn ich finde die Politik der kleinsten gemeinsamen Nenner auf Europaebene unerträglich. Das schlimme an den Briten ist nur, dass sie alle Vorteile für sich gezogen haben aber keinen einzigen Nachteil. Da aber das einzige was die Briten wirtschaftlich gut können Geldgeschäfte sind ist sind sie eh besser dran wenn sie künftig am Dollar bewertet werden. Ist auch für uns besser. Hach was wäre die D-Mark doch wieder schön

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larsmach 24.01.2013, 12:26
56. Euro-Staaten = stärkster Wirtschaftsraum der Erde

Viel Gequatsche - wie üblich. Schlichte Zahlen (Bruttoinlandsprodukte, Durchschnittsverschuldung, mittleres Wachstum einer Währungsgemeinschaft) scheinen da irrelevant... - Es wäre indes zu begrüßen, wenn Großbritannien seine Neuverschuldung (griechisches Niveau bei Abwesenheit produktiver britischer Industrien) und den Schuldenstand in den Griff bekäme. Ansonsten wird es teuer für uns: Ob die Insulaner den Euro haben oder nicht, wenn wieder Straßenzüge brennen und Massenplünderungen beginnen, werden wir sie retten müssen... - es ist fraglich, ob selbst das manche Arroganz schmälern würde.

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pdp 24.01.2013, 12:27
57. Durchreisende soll man nicht aufhalten...

Im Grundsatz hat Cameron recht. Das Vertrauen der Bürger in eine aufgeblähte Verwaltung mit tausenden Politkern, Experten und Institutionen sinkt stetig. Zu undurchsichtig, zu teuer und teilweise weit von der Realität entfernt, was sich die Herren dort ausdenken. Das gehört reformiert und zwar schnell. Trotzdem sollte man auch die positiven Aspekte nicht vergessen (freier Waren- und Personenhandel, einheitliche Ladegeräte (Ausnahme: Apple), Stromtransfer, ...). Das sind schon gewaltige Fortschritte, wenn man soviele Staaten unter einen Hut nehmen muss. Fehlt nur noch die Anpassung der Stromstecker in ganz Europa.
Das die Briten über den Verbleib in der Union abstimmen dürfen ist doch demokratisch! Das fordern wir doch immer und überall. Nur weil uns das Ergebnis vielleicht nicht passt, können wir ihnen dieses Recht nicht absprechen. Ausserdem wird der Austritt mehr den Engländern schaden als der EU, sofern die EU dann auch wieder Zölle, Personenkontrollen, etc. einführt. Da werden sich einige Briten dann umschauen und denken, vorher war es irgendwie besser.
Die Frage lautet nämlich NICHT: Kann Europa ohne England, SONDERN kann England ohne Europa.

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volker_morales 24.01.2013, 12:28
58. in or out

Die Briten sind keine Europäer, sie halten sich immer noch für kulturell überlegen. Ich plädiere für ein klares out mit allen Konsequenzen, insbesondere dem Ausschluss vom Binnenmarkt.

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Oskar ist der Beste 24.01.2013, 12:29
59.

cameron und die Naitonalisten hier im Forum, die bis heute begriffen haben, was Europa eigentlich sein soll und sich wie Wadenbeisser an irgendwelchen unerheblichen Irrtümern festbeißen anstatt einmal zu begreifen, welchen Wohlstand die EU Europa gebracht hat.
Und wenn es den Briten tatsächlich um niedrigere Unternehmenssteuern gehen sollte (warum eigentlich, was hat das mit Wohlstand und Zukunft für alle zu tun?), dann können sie doch munter senken bis sie so pleite sind wie Irland.
Cameron ist viel zu doof, um zu begreifen, welchen Schaden seine EU Ablehnung dem eigenen Land bringt.
Die Briten können schon jetzt ihr eigenes Land nicht in Ordnung halten, wo sie EU Mitglied sind, wie soll das erst werden, wenn sie nicht mehr dabei sind.

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