Forum: Politik
Cameron und die "Guardian"-Affäre: Im Land der schwarzen Helikopter
AFP

Die Schikanen gegen die NSA-Enthüller beim "Guardian" sind der Beweis, dass die britische Regierung im Kampf gegen den Terror jedes Maß verloren hat. Widerstand ist nicht zu erwarten - die Zeitung steht weitgehend allein.

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Top-Experte 20.08.2013, 17:03
1.

Zitat von sysop
Die Schikanen gegen die NSA-Enthüller beim "Guardian" sind der Beweis, dass die britische Regierung im Kampf gegen den Terror jedes Maß verloren hat. Widerstand ist nicht zu erwarten - die Zeitung steht weitgehend allein.
Frage:
Was soll die Aktion, das Vernichten der Daten beim "Guardian" gebracht haben? Es gibt doch von all diesen Daten genug Kopien bzw. Snowden (& seine Freunde) hat sie noch?

Mit dieser Aktion erreichte man rein negative PR, mehr nicht.
Was steckt also dahinter? So dumm wird der britische Geheimdienst ja nicht sein, dass er glaubt, das Vernichten der Daten beim "Guardian" würde die Daten wirklich aus der Welt schaffen?

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Oskar ist der Beste 20.08.2013, 17:09
2. stimmt zum Teil

das Problem hier in UK ist wohl eher, daß das Land und die Bürger einfach kein gebrochenes Verhältnis zu staatlichen Stellen haben bzw. sich nicht vorstellen können, daß staatliche Stellen einen Rechtsmißbrauch begehen können; hinzu kommt, daß die Briten wenig mit Polizei und ähnlichen zu tun haben wollen. Bei Verkehrsunfällen kommt in den wenigsten Fällen die Polizei, die meisten Strassenverkehrsvergehen werden so hingenommen (Ausnahme: Geschwindigkeitsübertretungen, da damit auch Geld gemacht werden kann durch die Behörden).
Ich hatte das heute schon einmal angesprochen: Ob die britische Armee seit Ende des 2. Weltkrieges fast ausschliesslich in fragwürdigen militärischen Unternehmnungen verwickelt gewesen ist (Tiefpunkt war wohl die Suezkrise, bei der die USA kurz davor waren, gegen Großbritannien militärisch aktiv zu werden), genießt die Armee ein (viel zu) hohes Ansehen.
Das ist eben der Nachteil von zu ausgeprägten Nationalbewußtsein: Man übersieht im Zweifel, wenn die eigenen Institutionen wirklich Mist bauen, weil man so etwas nicht gewohnt ist.

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tommit 20.08.2013, 17:12
3. Fragen werden nicht beantwortet

Zitat von sysop
Die Schikanen gegen die NSA-Enthüller beim "Guardian" sind der Beweis, dass die britische Regierung im Kampf gegen den Terror jedes Maß verloren hat. Widerstand ist nicht zu erwarten - die Zeitung steht weitgehend allein.
Die Politikelite schützt sich selbst und gegenseitig das wird immer offensichtlicher:

Eine kleine Möglichkeit dies zu hinterfragen:

https://www.change.org/de/Petitionen...sa-aff%C3%A4re

Alles ist freiwillig und jeder mache sich seine Gedanken dazu...

Denn das Attribut Angemessen sollten einige wieder in Ihr Vokabular aufnehmen. Vor allem angemessenen Respekt vor den Rechten anderer...wenn denen die das Gesetz ausführen es auch definieren und interpretieren, dann ist die Gewaltentrennung ad absurdum geführt...

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Stewie.119 20.08.2013, 17:12
4.

Wieso schreibt der Autor es nicht einfach: Die Briten müssen dumm und ungebildet sein aber zum Glück haben wir ja die Brains Europas und der Welt vorm Pc sitzen damit sie ihre Expertenmeinung hier loswerden können.

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hiwhatsup 20.08.2013, 17:13
5. Mit dem Zeitungssterben kommt die totale Gleichschaltung der Medien durch die Regierungen

Investigativer Journalismus? - War gestern!

In Zukunft wird es nur noch staatliche Medienkonzerne geben, bezahlt von den Bürgern - aber kontrolliert von den Parteien (BBC, ARD ZDF, etc).
Die privaten Medien werden gegen staatlich finanzierte staatliche Medienkonzerne nicht bestehen können.

Wir erleben eine Gleichschaltung!

Freie, unabhängige Berichterstattung wird es zukünftig nicht mehr geben - wir rutschen in eine moderne Internet-Diktatur!

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Third eye 20.08.2013, 17:13
6. Was soll man von den Briten schon erwarten

Historisch haben sie sich doch nie von ihren kolonial-imperialen Überheblichkeiten verabschieded. Ein wirtschaftlich kaputtes Land, beherrscht von Kleptokraten die ihre Bankster [Finanzterroristen] und ihre Geheimdienster [Terroristen im Namen ihrer Majestät] jedes Attentat verüben lassen, wenn es genau den alten Interessen dient. Die Briten sind undemokratisch weil monarchistisch, saufen zuviel und haben zuviel Nebel um klar in due Zukunft zu schauen !

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dirk van appeldorn 20.08.2013, 17:15
7. Da regt sich nichts mehr in GB...

...weil die schon weiter sind und somit schon viel mehr eingeschüchtert und zurechtgebogen sind.Schaut euch nur mal englische TV Nachrichten an (von Channel 4 vielleicht abgesehen). Kaum Aussenpolitik, alles nur Insel-bezogen... und politisch schon mal gar nicht. Ein Land ist glücklich mit seinem Königshaus, Manchester United und das wochenendliche Besäufnis. George Orwell war Brite...der hat es schon gewusst wohin es führen wird.

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althus 20.08.2013, 17:15
8. Anglo-amerikanische Logik

Zitat von sysop
Die Schikanen gegen die NSA-Enthüller beim "Guardian" sind der Beweis, dass die britische Regierung im Kampf gegen den Terror jedes Maß verloren hat. Widerstand ist nicht zu erwarten - die Zeitung steht weitgehend allein.
Da wollen die Anglo-Amerikaner die ganze Welt mit freedom & democracy beglücken und bezeichnen sich als die ,freie Welt' und dann wird ausgespäht, die freie Meinungsäußerung sabotiert....Man braucht keine Feinde wenn man diese Freunde hat!

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ixfüru 20.08.2013, 17:15
9. Was soll der der

Er kann sich aufregen - oder auch nicht - es wird sich nicht ändern. Auch, wenn sich viele aufregen nicht! Dann kann er wählen. Hat er eine Alternative? Ist wohl wie in D. Wann wir wählen dürfen, wissen wir, aber danach..............Snowden oder Griechenland - es wird wie bisher weiter gemauschelt.

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