Forum: Politik
Cameron zu EU-Nachzahlung: "Wir werden nicht plötzlich unser Scheckbuch rausholen"
AP

David Cameron platzt vor Wut: Die Forderung aus Brüssel, mehr als zwei Milliarden Euro an die EU nachzuzahlen, wird er im eigenen Land niemals durchsetzen können. Seinem Ärger machte er jetzt vor Journalisten Luft.

Seite 5 von 25
view3000 24.10.2014, 17:46
40. keine Stilfrage

Keine Frage dieser Stil ist grottenschlecht, aber so geht es dem kleinen Mann nunmal auch, wenn er vom Finanzamt plötzlich einen Steuerbescheid mit dem Hinweis bekommt, seine Steuerschuld binnen der nächsten 14 Tage zu bezahlen. Da fragt doch auch keiner, ob man das Geld hat oder geben möchte. Die Frage ist doch, ob die Forderung durch bestehende Gesetze und Verträge gedeckt ist. Vielleicht wäre auch einmal interessant zu erfahren, wieviel Geld der EU-Nettozahler in Form von Subventionen von der EU wieder zurückbekommt. Dann könnte man erst sehen, ob jemand draufzahlt oder nicht. So ist das Ganze ziemlich undurchsichtig. Ich würde mir wünschen, dass der Spiegel diese Frage noch etwas intensiver beleuchtet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
t.wallace 24.10.2014, 17:47
41.

Und, koennen wir die Briten jetzt langsam mal aus der EU werfen? Das jammern auf hohem Niveau kann man nicht mehr ertragen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kl1678 24.10.2014, 17:49
42. planierung

"Etwa 70 Prozent des EU-Budgets werden aus den Hauptstädten in einer Art Mitgliedsbeitrag nach Brüssel überwiesen. Er richtet sich nach der Wirtschaftsleistung der Länder." (Spon)

Das System ist ja auch hirnrissig, wenn man nicht unbedingt die gesamte EU auf Bulgarien-Level planieren will. Der Mitgliedsbeitrag sollte für jedes Land der gleiche und die Mitgliedschaft stets mit Kosten verbunden sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
doofnuss 24.10.2014, 17:49
43. ist das so?

Zitat von spiegelgugga
Recht hat er, der Herr Cameron.
wenn sich brüssel verrechnet hat - dann hat er recht!
wenn nicht, dann eben nicht!

es ist aber auch sau-unpassend - zumindest ungeschickt - von brüssel, vor den nächsten unterhauswahlen cameron in die anti-eu-ecke zu treiben - dabei will der mann doch eigentlich drin bleiben.
vielleicht sind ja agents provocateurs in brüssel tätig, die insgeheim eine eu ohne den ewigen bremser großbritannien anstreben und cameron zu-hause schwächen wollen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Erwin Lottemann 24.10.2014, 17:51
44. Verstehe....

Mittels des Betrügerparadieses "City of London" massenhaft die Erträge fremder Wirtschaftsleistungen (außerhab des Finanzsektors ist das Land ja klinisch tot) nach GB umzulenken, ist also ok. Aber seinen EU-Beitrag dann auch an dieser abgeschöpften Wirtschaftskraft gemessen zu bezahlen, nicht.

Muß man das verstehen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lampenschirm73 24.10.2014, 17:52
45.

Zitat:
"Der Zeitpunkt ist nicht ideal", sagte ein Sprecher der EU. "Aber es gibt Regeln, die wir befolgen müssen."

Der ist gut. Seit wann sind Regeln der EU verbindlich und müssen eingehalten werden? Das wäre ja was ganz neues. Gilt das auch für andere "Regeln"?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Elgato2013 24.10.2014, 17:52
46. wieso....

...waren die Engländer nochmal in der EU?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
habmeinemeinung 24.10.2014, 17:52
47. Nachzahlung verrechnen

wo ist das Problem die Nachzahlung mir den Subventionen zu verrechnen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spmc-122226439819235 24.10.2014, 17:54
48. Verwechslung nach Brüsseler - Art !

Die Rechnung sollte bestimmt nach Deutschland,denn die zahlen immer und alles , ohne viel nachzufragen.GB zahlte ? eine Mrd. wegen Ebola wohin,bei dieser Großzügigkeit können wir die Kasse schließen,aber es ist nur die britische Großmäuligkeit,die nehmen nur und leisten NICHTS,außer Kriegsgründe !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
teacher20 24.10.2014, 17:55
49. Ganz klar

Zitat von pauschaltourist
"David Cameron platzt vor Wut: Die Forderung aus Brüssel, mehr als zwei Milliarden Euro an die EU nachzuzahlen, wird er im eigenen Land niemals durchsetzen können." Was eigentlich machen Britische Wähler anders als Deutsche?
Die EU-kritische Meinung britischer Wähler hat innenpolitisches Gewicht bei Entscheidungen, die die "europäische Einigung" und die Abtretung von Hoheitsrechten nach Brüssel zum Ziel haben, die EU-kritische Haltung vieler Deutscher interessiert niemanden in der Riege der Altparteien - solange sie darauf bauen können, dass sie doch immer wieder gewählt werden und die Verteufelung und Dämonisierung der AfD parteienübergreifender Konsens ist und bleibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 25