Forum: Politik
Camerons Wahlsieg: Bad News für Europa
AFP

David Cameron wird weiter Großbritannien regieren. Doch trotz des überraschend klaren Wahlsiegs geht er geschwächt in die neue Legislaturperiode. Für Europa ist das fatal, das Referendum über den Brexit wird nun kommen.

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Diskutierender 08.05.2015, 09:18
1. Gute Nachricht - ein Grund zum Feiern

Für mich, der auch auf Grund der Nichtmitgliedschaft in der EU froh darüber ist, in der Schweiz zu leben, ist dies ein Grund zum Feiern. Evtl. bekommt die Schweiz damit einen mächtigen Verbündeten gegenüber diesem unsäglichen Bürokratie-Moloch aus Brüssel.

Was soll man denn an der EU gut finden. Das Beispiel Griechenland, wo ein Land seit nunmehr 5 Jahren die gesamte EU an der Nase herumführt, ist doch das beste Beispiel, wie Europäische Solidarität NICHT funktioniert.

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emigskarl 08.05.2015, 09:20
2. Was ist daran fatal?

Sowohl Brexit als auch Grexit würden diesem Land gut tun.

In der EU hat sich Britannien von Anfang an als Bremser hervorgetan, und in letzter Zeit vor allem, wenn es darum ging, Banken an die Leine zu nehmen.

Sollen sie doch mal versuchen, mit ihrer parasitären Finanzwirtschaft ohne Binnenmarkt auf dem Festland "Geschäfte" zu machen - dann werden sie sehen, dass man Geld nicht essen kann.

Es gibt (bis auf Jaguar) kein englisches Unternehmen, das etwas produziert, das irgend jemand gebrauchen kann. Die sind wie Griechenland, nur dass in Griechenland die Sonne scheint.

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mwroer 08.05.2015, 09:21
3. Warum wird eigentlich ...

... jede Abstimmung in der die Menschen befragt werden, speziell zum Thema Europa, von Spon als 'bad news' oder 'fatal' bezeichnet?

Hat man Angst davor dass die Menschen das von den Journalisten hochgejubelte Europa nicht wollen?

Ein Staatenbund aus 'Willigen' ist allemal besser als eine zusammengepresste Zwangsehe in der es nur Theater und Streit gibt.

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Jom_2011 08.05.2015, 09:21
4. Bad News für Europa

Good News for Europa. Laßt sie doch die Entscheidungsfrage stellen. Dann weiß man endlich was die Briten wirklich wollen. Auch wäre es nicht schlecht für Europa, vielleicht gibt es dann eine Chance aus diesem Eurokratenmonster eine demokratische Institution zu machen, die wirklich das macht was sie machen soll: für die Büger Europas zu agieren. Anmerkung: Europa besteht nicht nur aus den EU-Ländern.

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PublicTender 08.05.2015, 09:21
5.

Nein.

Das Referendum wird nicht kommen. Cameron ist nicht dumm. Er wird nicht als der Mann in die britische Geschichte eingehen wollen der das UK in die Pleite trieb.

Cameron wird sich einen "netten Spielverderber" suchen. Gerichte, politische Partner, was auch immer.

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jj2005 08.05.2015, 09:23
6. Good news

"Für Europa ist das fatal, das Referendum über den Brexit wird nun kommen."

Dem kann ich nicht folgen. Warum bitteschoen waere das fatal, wenn die Briten sich endlich zu ihren transatlantischen Verbuendeten bekennen, und dafuer Europa in Ruhe lassen? Vielleicht koennte man dann sogar den Finanzplatz London isolieren. Man darf ja die Hoffnung nie aufgeben.

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mamakind 08.05.2015, 09:24
7. Fatal für Europa

Das ist für Europa allerdings eine Katastrophe. Jetzt wollen die doch tatsächlich eine Abstimmung durchführen. Soviel Demokratie versucht das EU-Parlament schon immer zu bekämpfen. Was kommt als nächstes? Dass EU-Politiker auch noch Rechenschaft für Ihre Machenschaften abgeben müssen? Dass der gemeine Pöbel vielleicht etwa auch noch Mitspracherecht bekommt. Nein, das geht nicht. Der Politiker weiss schließlich am besten was gut für das Volk ist, und deswegen müssen solche fatalen Entwicklungen, mehr Demokratie zuzulassen, auch tunlichst unterbunden werden.

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Gegendenstrom 08.05.2015, 09:26
8. kein Drama für Europa

Wenn man die letzten 30 Jahre betrachtet, waren es stets die Engländer, die mit beiden Füßen auf dem Bremspedal standen, was ein wirklich geeinigtes Europa angeht. Auch wäre es überhaupt nicht schlimm, wenn Hedgefonds, Mediakraken und den gierigen Banken das Leben schwerer gemacht würde. England konnte sich ohnehin nie zum Euro durchringen, da Ihnen schon vor langer Zeit ihre gigantische Immobilienblase in London geplatzt wäre. Heute hat zwar Kontinentaleuropa keine starke Regierungen aufzuweisen und schlittert von einer Krise in die Nächste, was auch den korrupten europäischen Spitzenleuten zu verdanken ist, aber das kann sich ja wieder ändern. Der Ausstieg der Briten wäre absolut kein Verlust.

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standinside 08.05.2015, 09:27
9. Good news for Europe

Ein Referendum würde es sowieso irgendwann geben und da Cameron sicherlich keinen Brexit möchte, wird er für ein Bleiben in Europa pladieren und viele (nicht alle)in seiner Partei auch. Die EU-Befürwörter werden den Oberhand in einer Abstimmung gewinnen und die EU-Skeptiker endlich in die Schranken weisen und Murdoch Presse auch.

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