Forum: Politik
Castor-Transport vor letzter Etappe: Noch 20 Kilometer bis Gorleben

Noch nie brauchte ein Castor-Transport aus Frankreich so lange: Nach 109 Stunden hat der Zug den Umladebahnhof in Dannenberg erreicht. Dort wird die hochradioaktive Fracht auf Tieflader gehoben. Für die letzte Etappe auf der Straße kündigen die Gegner massiven Protest an.

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Leser161 28.11.2011, 07:59
1. Von den Schwaben lernen

Wie wäre es mal mit einer Volksabstimmung zu Gorleben? Vielleicht kommt da wie bei Stuttgart21 was überraschendes raus?

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DrHibbert 28.11.2011, 08:14
2. gäähn

Ritualisierter Protest-Popanz!
Wenigstens nervt dieser Bahnhof jetzt nicht mehr ...

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grana 28.11.2011, 08:21
3. ausgeschlossen

Zitat von Leser161
Wie wäre es mal mit einer Volksabstimmung zu Gorleben? Vielleicht kommt da wie bei Stuttgart21 was überraschendes raus?
Die sind tatsächlich alle gegen das Endlager. Selbst eine steinreiche Familie aus der Region hat sich, entgegen den Erwartungen der Befürworter, klar dagegen ausgesprochen.
So wie man in Bayern kein Deutsch spricht, so will man im Wendland keinen Atommüll ;-)

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komparse 28.11.2011, 08:24
4. Nur mel eine Frage.

Zitat von sysop
Noch nie brauchte ein Castor-Transport aus Frankreich so lange: Nach 109 Stunden hat der Zug den Umladebahnhof in Dannenberg erreicht. Dort wird die hochradioaktive Fracht auf Tieflader gehoben. Für die letzte Etappe auf der Straße kündigen die Gegner massiven Protest an.
Wer kann mir von den Atomgegner sagen, wer denn den deutschen Atommüll ihrer Meinung nach nehmen soll?

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Epaminaidos 28.11.2011, 08:36
5. Bringt nichts.

Zitat von Leser161
Wie wäre es mal mit einer Volksabstimmung zu Gorleben? Vielleicht kommt da wie bei Stuttgart21 was überraschendes raus?
Vielleicht passiert aber auch das gleiche wie bei S21: Das Volk spricht und die Protestler interessiert es nicht. Scheint ja in Stuttgart genau so zu kommen.

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Beansidhe 28.11.2011, 08:39
6. Ich verstehe das Ganze irgendwie nicht....

... dieser Müll ist unser. Zurückschicken an Frankreich können wir ihn nicht. Wo soll er denn hin? Soll die Transportfirma ihn irgendwo auf offener Strecke stehenlassen, oder was soll mit dieser Art von Blockade erreicht werden?! Daß es Widerstände gegen das Zwischenlager gibt, Risiken - alles keine Frage, und gegen diese Proteste ist auch nichts einzuwenden. Aber eine praktische Lösung im Hinblick auf den gerade im Transport befindlichen Atommüll hätte ich da gerne mal... wenn man ihn nämlich woanders hinfährt, ist der Protest genauso groß. Irgendwie scheinen mir solche Proteste immer eng mit dem St. Florians-Prinzip zusammenzuhängen... nur nicht bei mir!

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grana 28.11.2011, 09:00
7. viele Möglichkeiten, aber Gorleben ist keine Lösung

Zitat von Beansidhe
... dieser Müll ist unser. Zurückschicken an Frankreich können wir ihn nicht. Wo soll er denn hin? Soll die Transportfirma ihn irgendwo auf offener Strecke stehenlassen, oder was soll mit dieser Art von Blockade .....
Naja, Gorleben war eine politische Entscheidung und hatte wenig mit den dort (geologisch) vorherschenden Bedingungen zu tun.
Eigentlich ist ja Schleswig-Holstein eines der ruhigsten geologischen Gebiete in Deutschland, wenn man jetzt ncoh eine wirklich Wasserdichte Schicht findet, könnte man es vielleicht dort vergraben. Oder aber, man baut eine Pyramide auf den untertunnelten Stuttgart 21 Gelände und fährt dort alles rein ;-)

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greeneye 28.11.2011, 09:00
8. Warum gegen Castortransporte?

Ich verstehe, daß man grundsätzlich gegen Atomkraft demonstriert, daß man gegen ein Zwischen- /Endlager an einer bestimmten Stelle ist. Und ich bin sehr froh darüber, daß wir alle die Möglichkeit haben, unsere Meinung frei kund zu tun.
Was ich aber nicht versehe ist, daß man den Transport und die Zwischenlagerung unseres Atommülls, denn WIR für UNSERE Engerieerzeugung geschaffen haben so dermaßen behindert und boykottiert.
Kann mir jemand erklären, warum sich Demonstanten auf den Gleisen festketten, um den Castortransport zu behindern oder bestenfalls zu verhindern? Welchen Sinn ergibt das jetzt noch?

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!!!Fovea!!! 28.11.2011, 09:05
9. Mathe 6, Setzen!

Zitat von komparse
Wer kann mir von den Atomgegner sagen, wer denn den deutschen Atommüll ihrer Meinung nach nehmen soll?
Vor allem, das Zeug strahlt länger als ein normales Menschenleben.
Ich verstehe irgendwie nicht, diese Art von Protest, schafft man das Zeug woanders hin, strahlt es da vor sich hin, Hauptsache nicht vor der eigenen Haustür.

Der Hintergrund des Protestes ist eigentlich nach diversen Castortransporten lächerlich, da die Behälter, die bereits eingelagert sind, auch noch x-tausende Jahre strahlen, ich bin versucht zu sagen, "ob einer mehr oder weniger".......

Ich würde mir wünschen, wir würden mehr für andere Dinge demonstrieren, die auch die ganze Bevölkerung angehen, Steuergerechtigkeit, Abschaffung von H4, u. v. m.

Aber da bleibt man ja lieber hinter dem bekannten Ofen sitzen, gelle?!

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