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CDU beerdigt Pläne: Vorschlag zu CO2-Steuer fliegt aus Klimapapier
FOCKE STRANGMANN/ EPA-EFE/ REX

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer beugt sich dem Wirtschaftsflügel: Eine C02-Steuer soll es nach Informationen des SPIEGEL mit der Union nicht geben.

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Realist111 03.05.2019, 15:10
130. Eine Mehrheit der Deutschen, ...

Zitat von mibeisert
Eine Mehrheit der Deutschen ist für den Klimaschutz! Wenn die Regierungsparteien keine Umsetzung schaffen, sollten sie von den Bürgern dazu gebracht werden. Bis zum 6. Mai kann man noch die Bundestags-Petition 92294 zur Verabschiedung eines verbindlichen, sektorübergreifenden Klimaschutzgesetzes unterzeichnen.
... nämlich 80 %, ist gegen eine auf Deutschland beschränkte Einführung einer CO2-Steuer.
Und nun?

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Realist111 03.05.2019, 15:14
131. Haben Sie ...

Zitat von vera gehlkiel
Endlich musste man den Namen und das Gesicht dieser Person mal eine Weile nicht mehr hören und sehen, wo man stand und ging. Jetzt kommt die erste Zurückmeldung gleich wieder frisch aus dem Saarbrücker Dorfkrug, gleich rechts der erste Stammtisch. Kuschen vor ein paar Lobbyisten, verbraemt durch mildtaetige Furchteinfloessung. Ergo Inkaufnahme weiterer Radikalisierung, damit wir auch bloß einer Handvoll Rechtsausleger auf breitester Schleimspur hinterherkriechen. Die SPD sollte es wohl bald beenden.
... das gleiche geraucht wie der Herr, der kürzlich übers Sozialisieren schwadronierte?

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christinewerthmann 03.05.2019, 15:14
132.

Verantwortungslos. Völlig egal, ob irgendwas der Wirtschaft schadet... wenn der Planet weg ist, dann auch die Wirtschaft ;)

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tommesch 03.05.2019, 15:16
133. Liebe Annegret Kramp-Karrenbauer,

ich nehme an, dass Sie oder Ihre Mitarbeiter ab und zu eine Presseschau halten und dabei auch den Spiegel nicht übersehen werden. Um es kurz zu machen, ich freue mich, eine weitere Frau an der Spitze der CDU zu sehen und hatte immer gehofft, gerade christiliche Frauen würden in der Lage sein, einen, auch global nachhaltigen Weg in die Zukunft zu weisen und auch ein Deutschland zu fördern, das nicht für das Sterben von Menschen, oft auch Christen, mitverantwortlich ist. Scheinbar wurde ich schon wieder enttäuscht. Bitte zeigen sie uns, dass Ihnen unsere Kinder, die Kinder anderer und ihre Zukunft wichtig sind. Und Ja, ich denke wir alle wissen, das es das nicht umsonst gibt! Es wird und darf etwas kosten, gern auch meinen persönlichen Wohlstand. Und eine aufgescheuchte Industrie-Lobby wäre ganz einfach das beste Zeichen, dass sie unser langfristiges Wohl, das des Volkes, ihres Arbeitgebers und seiner Kinder ernst nehmen. Eine CO2-Steuer könnte so ein Zeichen sein! Auch wenn ich dann meine Auto-Fahrten in Frage stellen müsste oder mein Flugkontingent nur noch alle paar Jahre bis nach Australien reicht. Ich glaube, das was uns jetzt teuer zu stehen kommen wird, wird eines Tages unbezahlbar sein. Ich will keine Geschenke, keine Versprechen, ich wünsche mir eine vorstellbare Zukunft!

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reflashed 03.05.2019, 15:16
134. Eh zu spät.

Lasst gut sein mit dem Umweltschutz, wir sind eh zu spät dran. In den paar Jahren schaffen wir es nicht mehr die Gesellschaft zu verändern. Unsere Kinder und Enkel müssen warten, bis auch der letzte Leugner gestorbenen ist, doch dann bleibt ihnen wohl auch nur noch auf unsere Gräber zu spucken.
Also, bleibt kinderlos und haut nochmal richtig rein mit dem Ego-Konsum. Je schneller wir Menschen endlich ausgestorben sind, je schneller kann die Natur einen 2. Versuch starten.

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MtSchiara 03.05.2019, 15:16
135. vielleicht beugt sich AKK ja auch der Vernunft,...

... denn die meisten "Ideen" aus der linksgrünen Ecke sind zwar hipp, aber meist vorpubärtär - unvernünftig.

Ich fasse zusammen:
1) die wichtigsten zwei Forderung an ein Steuersystem sind Einfachheit und Gerechtigkeit. Eine sogenannte CO2-Steuer on Top erhöht aber die Komplexität und macht das Steuersystem ungerechter.

2) Wenn man der Meinung ist, daß CO2 ein Problem ist und will den Ausstoß signifikant reduzieren, dann geht dies nur über einen Stopp des Bevölkerungswachstums weltweit und durch den weltumfassenden Einsatz von Kernenergie zur Strom- und Treibstoffproduktion. Es geht nicht über eine CO2-Steuer, solange es keine Alternativen zu Kohle, Öl und Gas gibt.

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c.hauss 03.05.2019, 15:22
136. Wenn die Sommer über 40grad ...

heiß werden, muss man nur die Klimaanlage höher drehen, oder? Da freut‘s die Wirtschaft, weil noch habe ich nur eine im Auto...
Oder anders gefragt, sollten wir nicht langsam ernsthaft etwas bzgl. unserer CO2-Bilanz in die Hand nehmen?
Vermutlich vergaß ich, dass diejenigen, die heute entscheiden, in 20 Jahren nicht mehr auf dieser Erde weilen - sondern darunter - bzw. so abgesichert sind, dass der Umzug in eine Gated Community in klimatisch angenehmen Gefilden problemlos bewerkstelligt werden kann
- bzw. , und warum erscheint mir das nur am wahrscheinlichsten, können unsere Volksvertreter nur bis zur nächsten Wahl denken und ihre Meinungen nur an Umfragen orientieren...

@ politics: Packt die Probleme endlich an, habt eine Meinung und steht dazu! Dass es nicht mehr ohne Einschnitte geht, sollte jedem, der seine Sinne beisammen hat, langsam aufgegangen sein. Ihr seid nicht als Selbstzweck gewählt!

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burgundy 03.05.2019, 15:25
137.

Zitat von Realist111
... "die Steuer darf gar nicht sozialverträglich sein"? Jedenfalls nicht innerhalb der deutschen Grenzen, oder? Was wird beispielhaft bzgl. Treibstoff geschehen, wenn die Preisschere sich im Vergleich zu unseren Nachbarländern weiter öffnet und der einzelne Autofahrer den Treibstoffpreis für sich wieder "sozial verträglich" machen will? Hier in D verschwinden Steuereinnahmen sowie Arbeitsplätze in grenznahen Tankstellen und Shops, und um uns herum freut man sich auf neue Kundschaft. Mit um uns herum meine ich die grenznahen Gebiete im Bereich Niederlande, Belgien, Frankreich, Polen, Tschechien, ... die dann von Hunderttausenden deutschen Autofahrern angefahren werden zum Zwecke des günstigen Tankens. Ob das darüber hinaus zur Verminderung von CO2-Ausstoß beiträgt, kann sich jeder selbst ausmalen ... Fazit: Jeder (erneute) deutsche Alleingang ist nicht zielführend - auch nicht unter dem (Schein-)Argument, wir Deutschen müssten mal wieder voran gehen ...
Nein, nein, nein, natürlich muss das in europäischem Kontext erfolgen, damit alle gleich zum Klimaschutz beitragen dürfen, aber dann geht die Luzie ab...

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litholas 03.05.2019, 15:27
138.

Zitat von Realist111
... mit "Handeln"??? Eine Steuer einführen, deren Einnahmen am Jahresende wieder ans Volk zurück gezahlt werden? Welche Lenkungswirkung hätte die denn? Weshalb würde denn dann weniger CO2 produziert?
Weil CO2-lastige Produkte dann teurer würden, wohingegen CO2-arme Produkte gleich teuer bleiben.

Trotzdem ist die Diskussion um die CO2-Steuer nichts Anderes als eine populistische Massnahme, um Umwelt- und Klimaschutz unpopulär zu machen. Um Umwelt- und Klimaschutz voranzubringen müsste als allererstes die gesetzliche 600MWp-Zubaudeckelung bei den Freiflächen-Solargrossanlagen abgeschafft werden. Diese Anlagen erzeugen den Strom billiger als jede andere Technologie, egal ob erneuerbar, fossil oder nuklear.

In diesem Segment wurden im Jahre 2011 bereits 6.000MWp zugebaut, und der gesetzliche Deckel vernichtete in der Branche mehr Arbeitsplätze als es in der Kohle insgesamt gab. Obwohl bereits zu diesem Zeitpunkt die Anlagen schon so billig waren, dass selbst ein moderat immer weiter beschleunigter Ausbau kaum weitere Mehrkosten verursacht hätte. Mit einem solchen Ausbau hätte Deutschland heute doppelt so viel Solarstrom, würde die Klimaziele von 2020 schaffen, hätte weniger Arbeitslose, und der Strom würde inzwischen um 100 Millionen Euro pro Jahr weniger kosten.

Der Zubaurückstand ist auf Jahrzehnte nicht einzuholen, beträgt inzwischen 40.000MWp, und wird voraussichtlich auf 100.000MWp wachsen. Diese Anlagen würden nach 20 Jahren, wenn sie amortisiert sind, den Strom extrem billig erzeugen, so dass die verpasste Stromkostenersparnis insgesamt sicherlich weit über 100 Milliarden Euro betragen wird. Wahrscheinlich wird sie sogar grösser sein als die gesamten aufaddierten zeitweiligen Mehrkosten durch den EE-Ausbau.

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Realist111 03.05.2019, 15:28
139. Sie müssten ...

Zitat von tommesch
ich nehme an, dass Sie oder Ihre Mitarbeiter ab und zu eine Presseschau halten und dabei auch den Spiegel nicht übersehen werden. Um es kurz zu machen, ich freue mich, eine weitere Frau an der Spitze der CDU zu sehen und hatte immer gehofft, gerade christiliche Frauen würden in der Lage sein, einen, auch global nachhaltigen Weg in die Zukunft zu weisen und auch ein Deutschland zu fördern, das nicht für das Sterben von Menschen, oft auch Christen, mitverantwortlich ist. Scheinbar wurde ich schon wieder enttäuscht. Bitte zeigen sie uns, dass Ihnen unsere Kinder, die Kinder anderer und ihre Zukunft wichtig sind. Und Ja, ich denke wir alle wissen, das es das nicht umsonst gibt! Es wird und darf etwas kosten, gern auch meinen persönlichen Wohlstand. Und eine aufgescheuchte Industrie-Lobby wäre ganz einfach das beste Zeichen, dass sie unser langfristiges Wohl, das des Volkes, ihres Arbeitgebers und seiner Kinder ernst nehmen. Eine CO2-Steuer könnte so ein Zeichen sein! Auch wenn ich dann meine Auto-Fahrten in Frage stellen müsste oder mein Flugkontingent nur noch alle paar Jahre bis nach Australien reicht. Ich glaube, das was uns jetzt teuer zu stehen kommen wird, wird eines Tages unbezahlbar sein. Ich will keine Geschenke, keine Versprechen, ich wünsche mir eine vorstellbare Zukunft!
... gar nichts in Frage stellen, denn die von Ihnen entrichtete CO2-Steuer würde Ihnen nach den Vorstellungen ihrer Befürworter am Jahresende doch wieder zurück erstattet.
So what?

Und inwiefern eine solche Konstruktion für eine Verminderung des CO2-Ausstoßes sorgen würde, habe ich bislang noch immer nicht verstanden. Klären Sie mich auf ... bitte!

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