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CDU-Chefin bei "Anne Will": Kramp-Karrenbauer entschieden gegen Zusammenarbeit mit Af
OMER MESSINGER/EPA-EFE/REX

Wer sich der AfD annähern will, "soll nur mal kurz die Augen schließen und sich Walter Lübcke vorstellen": CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer lehnt eine Kooperation mit der Partei kategorisch ab - und kritisiert Ex-Verfassungsschutzchef Maaßen.

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WolfThieme 24.06.2019, 02:41
51. Alles klar?

Man wird sehen, ob AKK ihre schwarzen CDU-Schäfchen zusammenhalten kann oder ob das Thema vom rechten Schwippschwager AfD wieder hochkocht und wir in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen unser braunblaues Wunder erleben.

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pfeiffffer 24.06.2019, 03:03
52. AKK hat's offensichtlich immer noch nicht kapiert.

Wenn sich alle Parteien in der Mitte tummeln, sind die Ränder frei.

Wenn die CDU da bleiben will, wo AKK sie verortet, Mitte, dann ist keiner außer der AfD da, die das ursprüngliche Potential der CDU, Konservative, bedient.

Wie sagte schon Franz-Josef Strauß: Rechts von der CSU ist nur noch die Wand.

Dabei hatte er sich schon etwas gedacht.

Offensichtlich ist das heute vergessen.

In der Mitte tummeln sich momentan die CDU, SPD, Grüne, FDP, etwas links abgeschlagen die LINKE.

Aber die Ränder sind unbesetzt, bis auf ein bißchen die AfD.

Von daher prophezeihe ich, daß wenn die AfD mit ihrem Säuberungsprozess durch ist, daß sich am rechten Rand eine weitere, extrem rechte Partei, oder zumindestens eine Bewegung, ein Netzwerk bilden wird (NSU anyone?).

Selbiges auch für den linken Rand, oder ist es in Form des Schwarzen Blocks vielleicht schon da?

Aber heute regiert ja anscheinend der Zeitgeist, pseudo links und Öko, aber Hauptsache laut und jung und bunt und konsumgeil, und, ganz wichtig, Haltung zeigen, bloß auf Lösungen für irgendwas wartet man vergeblich.

Oh, doch, den Tagebau Garzweiler erstürmen und Bahnlinien zu Kraftwerken blockieren, ist natürlich eine echt geile Demo und setzt aber sowas von einem Zeichen.

Dumm nur, daß das an einem Wochenende war, wo eh keiner da arbeitet, aber hey, Hauptsache Haltung gezeigt, das wird die Welt schon retten.

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!

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sven2016 24.06.2019, 03:17
53. Diese Haltung wird sich nach der

Mehrheitslage in den Landtags- und Kommunalwahlen noch flexibel anpassen; da bin ich bei Frau Kramp ziemlich sicher.

Die CDU zerlegt sich in einen rechts-liberalen und einen nationalistischen Teil. Beispiel Laschet vs. Kramp.

Wie sich die bislang unpolitischen Merkelanhänger da entscheiden, wird interessant.

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plainchampagne 24.06.2019, 03:48
54. Mal langsam

Wurde neben Frau AKK’s Haus ein Flüchtlingslager gebaut? Nein!? Dann sollte sie besser ihre vorlaute Klappe halten.

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nach-mir-die-springflut 24.06.2019, 03:55
55. Die Annexion der DDR

"Wer sich der AfD annähern will, 'soll nur mal kurz die Augen schließen und sich Walter Lübcke vorstellen'".

Die Frau manövriert sich selbst ins Abseits der potentiellen Kanzlerin, so sehr nett eingefädelt es auch war mit ihr. Der AfD eine Mittäterschaft zu unterstellen ist billigster Populismus. Als der Tatverdächtige Stephan E. als Rechtsextremer in Erscheinung getreten war, gab es die AfD noch gar nicht. Da war der heute AfD-Wähler noch strammer CDU-Wähler. Angelas Klon-Konzept sieht die CDU bei 40 %, Scholz sieht die SPD den Kanzler stellen, unter 100 % Zustimmung steigt ein Schulz erst gar nicht vom Sofa auf - und sie wundern sich bei ihrer Instinktschädigung, dass sie Wähler verlieren. Merkel hat eben keinen Geist, in dem sich Nachfolger hätten entwickeln können. Es geht bei Merkel um Macht und sie selbst oder niemanden. Das Dilemma tritt zu Tage, wenn sie abtreten muss. Also heute, jetzt, so überfällig, Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen. Es kann sie niemand beerben. Die Guten hatte sie weggebissen, die Stiefellecker waren geblieben, sind aber von der Qualität her dritte Reihe. Wann werden die Historiker den Zeitpunkt setzen, als die Form Merkel brach wie eine Tonschale, die leckgeschlagen war, 2014? Beim Hören des Liedes mit "Einigkeit, Recht und Freiheit" fängt sie unkontrollierbar an zu zittern. Was schon vor Jahren gesagt wurde, tritt ein, die politische Mitte erodiert zugunsten der Ränder. Die Hauptkonkurrenten deutscher Politik heißen 2019 Grüne vs. AfD, die Utopisten vs. die Reaktionären. Grüne weiblich, AfD männlich, Grüne Synthese, AfD Analyse, Grüne soft power, AfD hard power. Dass Nahles weg ist, ist wie, wenn der Nachbar mit dem Klappenauspuff weggezogen ist.

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Mondmann 24.06.2019, 03:59
56. Damit macht sie sich und der CDU keinen Gefallen,

denn die AFD deckt Teile der Mitte und rechts der Mitte ab. Extrem rechte Kraefte unterstuetzen die AFD, so wie extrem linke Kraefte die Gruenen und die SPD unterstuetzen. Das sollte aber nicht Masstab sein, ob man mit der AFD oder den Gruenen oder der SPD zusammenarbeiten kann. Da liegt sie mit Ihrer Festlegung falsch.

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Rheingold (Goldwäsche) 24.06.2019, 04:05
57. Die Merkelpartei

Sehr geehrt Frau Kramp-Karrenbauer,
hätte Ihre Partei in der vergangenen Dekade CDU-Politik betrieben dann gäbe es die AFD nicht in ihrer jetzigen Form. Es wäre bei einer Luke oder Petry - Partei geblieben und das AFD-Personal befände sich heute in der Werteunion. Es gäbe demnach auch keinen Konkurrenzkampf um die konservativen Wähler, bei dem offensichtlich auch an den Rändern gefischt werden muss, um auf ordentliche Zahlen zu kommen. (Franz Josef Strauß: „Rechts von uns ist nur noch die Wand.) Das machen die Grünen und die SPD übrigens auch, nur auf der anderen Seite vom Spektrum. Mit mit den Rechtskonservativen jedoch konnte die in der DDR sozialisierte Angela nichts anfangen, aber -Kohls Mädchen- wollte trotzdem dingend an die Macht. Bei Merkels Matriarchat ging es fortan um einen internen Machtkampf, bei dem alle fähigen Köpfe die dem Establishment gefährlich werden konnten abgesägt oder weggelobt wurden. (Champignon Prinzip: Die Mitarbeiter im Dunkeln lassen, gelegentlich mit Mist bestreuen und sobald sich ein heller Kopf zeigt: abschneiden!) Außerdem war die Führungsebene zu feige, selber politische Trends zu setzten oder Regierungsarbeit aktiv zu gestalten, was in der DDR nach der revidierten Verfassung von 1974 ebenfalls vollkommen normal war. Das Risiko überließ man lieber untergeordneten Leuten, denen man sein Vertrauen aussprach (Norbert Röttgen, Franz Josef Jung und viele andere Mitglieder), den anderen Parteien (Agenda 2010, Atomausstieg, Klimawandel) oder der EU (Wärungs-, Migrationskrise, TTIP usw.) der man sich traditionell ebenfalls gerne komplett untergeordnet hätte. Man schaute sich in Ruhe die Umfragen oder Wahlergebnisse an, erntete die Früchte und wenn etwas schief lief, wurde Alternativlosigkeit vorgetäuscht, Schuld delegiert oder jemand rausgeschmissen. Alles lief nach dem Prinzip nichts sagen, nichts falsch machen und die die Konkurrenz auflaufen lassen. Hat bislang alles prima funktioniert, aber das Dumme dabei ist: Man löst keine Probleme, verliert sein eigenes Profil und baut kein gescheites Personal für später auf. Und genau das fällt Ihrem Laden jetzt auf die Füße, wo Frau Merkel offensichtlich nicht mehr kann/will bzw. die von der CDU gepamperten Grünen in Umfragen vor Kraft strotzen und frech werden. Und weil man nun in seiner Wählerschaft aus oben genannten Gründen Menschen aus sämtlichen politischen Lagern versammelt hat, kann man auch nichts mehr verlustfrei entscheiden. Die Kanzlerschaft sollte künftig auf maximal zwei Legislaturperioden beschränkt und die Parteien weniger auf Personen ausgerichtet werden.

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bmvjr 24.06.2019, 04:17
58. Generalverdacht

und Verallgemeinerung sind nicht geeignet, die Spreu vom Weizen zu trennen. Ich bin grundsaetzlich gegen Radikalitaet, egal aus welcher Richtung sie kommt. Das Problem scheint mir, dass viele Symphatisanten sei es der Linken oder der Rechten, gesellschaftlich akzeptable Rosinen aus deren Programm oder Einstellung picken und damit als Mitlaeufer gelten. Zwischen dem unakzeptablen Unfug, dem sich die extrem Linke oder Rechte als Programm verplichtet fuehlt steckt hier und da etwas im Ansatz Brauchbares, dass durchaus gesellschaftlich relevant und manchmal sogar angemessen und notwendig sein kann. Solchen kleinen Ansaetzen durch generelle Ablehnung den Zugang zur naeheren Pruefung zu entziehen um den grauen Mittelstrom nicht zu verfaerben ist unklug. Abgrenzung, die zu einer Art Tunnelperspektive fuehrt ignoriert die Bandbreite der Anliegen, Sorgen und Beduerfnisse der gesamten Buergerschaft. Wozu das fuehrt kann man trefflich am Verkuemmern der sogenannten Volksparteien ablesen.

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Dani 24.06.2019, 04:34
59. Man könnte meinen....

.....der Mörder war Mitglied der AfD gewesen...und schlimmer noch, ein Ossi! War er aber nicht. Er war ein Hesse und in der NPD aktiv.
Wen will die Dame für dumm verkaufen?

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