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CDU-Chefin gegen YouTuber: Die Selbstentblößung der @AKK
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Da hilft auch kein Zurückrudern: Mit ihren beleidigten Gedankenspielen über "Meinungsmache" und deren Kontrolle bestätigt Annegret Kramp-Karrenbauer die Kritik der jungen YouTuber - und offenbart ihr autoritäres Denken.

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Affenhirn 28.05.2019, 05:35
130. Traurig

Wenn man nicht versteht, dass Demokratie nicht Kontrolle von Wählern und Medien bedeutet, sondern umgekehrt Kontrolle von Politikern und Parteien.

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spon_4_me 28.05.2019, 05:36
131. Ohne AKK

mehr als nötig verteidigen zu wollen oder das Beispiel der UTuber für ein besonders relevantes zu halten: Die Frage, welche Form der Meinungsmache im Netz erlaubt sein soll, ist nicht ganz so einfach mit Art. 5 GG abzufertigen. Anders als z.B. SPON unterliegen Beiträge auf UTube oder Facebook nicht dem Presserecht oder einer redaktionellen Verantwortung. Wollen Sie also jede nicht direkt kriminelle Äußerung künftig durch das Wort Meinungsfreiheit immunisiert sehen? Ich verwette mein Spiegel-Abo darauf, dass Sie beispielsweise einen vergleichbaren Aufruf AfD-naher Gruppen nicht ganz so wohlwollend unter Ihre liberalen Fittiche nehmen würden. Es ist bedauerlich, wie schlecht mittlerweile das Personal großer Parteien im Umgang mit digitalen Themen geschult ist. Es stimmt wenig hoffnungsfroh, dass die vermeintlich nächste Kanzlerin keinen Schritt nach vorne machen kann, ohne danach nach links, rechts und hinten zu gehen. Aber wie und in welchem Umfang wir eine im wahren Sinne des Wortes einseitige und monologisierende Kommunikation zulassen, in welche Verantwortung wir die sozialen Medien mit ihren Werbealgorithmen und psychologischen Verstärkern zulassen wollen, ist in meinen Augen eine sehr viel komplexere und anstrengendere Frage, als es Ihr Kommentar nahe legt.

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naklar261 28.05.2019, 05:37
132. Untragbar

Diese Frau ist untragbar. Ich hoffe sie wird sich freiwillig aus der Politik zurückziehen...das wäre sicher für alle das Beste.

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gegengegen 28.05.2019, 05:37
133. Regeln

Ich bin alles, nur kein Fan von AKK. Aber sie hat nicht unrecht, wenn sie sagt, dass tendenziöse Berichterstattung oder klare Stimmungsmache kurz vor Wahlen problematisch sind.

Die peinliche Form des Rezo Clips einmal beiseite geschoben, muss klar sein, dass derartige Aufrufe, wie der der "70" eben nicht immer mit demokratischen Strukturen kompatibel sind. Warum?

Das hat etwas mit Demographie aber auch politischen Präferenzen derjenigen zu tun, die sich bestimmter Medien bedienen und der in der Regel größeren Gruppe derer, die diese Medien konsumieren.

Es entsteht die Möglichkeit der Einflussnahme von außen. Der "fucking krasse" Rezo hat eines gezeigt und das Feld für die "70" zunächst bestellt:

Die Möglichkeiten der Beeinflussung ganzer demokratischer Wahlen und damit Staaten, funktioniert auch noch nach den Warnschüssen, die zur Wahl von Trump geführt haben; auch und noch!

Und ein deutscher Journalismus, der sich über die Konsequenz für die aktuell betroffenen Parteien und Politiker freut, versäumt es, auf die erkennbaren grundsätzlichen Gefahren für die Demokratie hinzuweisen, die die jüngsten Ereignisse erkennen lassen.

Es bleibt ein Fader Beigeschmack und die Frage: Wird irgendwann bekannt werden, dass es sich tatsächlich um eine Art Guerilla-Kampagne der Grünen gehandelt hat. Schritt 1 (Rezo) Aufmerksamkeit erzeugen, Schritt 2 zuschlagen ("70")?

Was wenn das Schule macht? Was, wenn es von fremden Staaten initiiert und gesteuert wird? Was, wenn es nicht für das dunkelrotgrüne sondern das braunblaue Spektrum funktioniert?

Antworten auf diese "fucking krassen" Fragen liefert vielleicht"soon" ein Youtuber. Der Spiegel, scheint sich den Problem nicht annehmen zu wollen.

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rosinenzuechterin 28.05.2019, 05:38
134. Und jetzt bitte Neuwahlen!

Man staunt, wie sehr sich die CDU Mühe gibt, den Ergebnissen der SPD hinterherzueilen.

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baron-bob 28.05.2019, 05:39
135. Was ist den bitte Meinungsmache?

Die CDU Vorsitzende kann doch nicht allen Ernstes kritisieren, dass über Medien Meinungen kommuniziert werden. In welchem Tonfall in dem Video gesprochen wird, zeugt von einer gekränkten Person, der nicht gefällt, was andere über sie sagen. Man stelle sich vor, alle Medien würden vor der Wahl aufrufen nicht demokratiefeindlich zu wählen. Wäre dies dann auch Meinungsmache? Ich denke ja. Aber dann vermutlich die "richtige" in ihren Augen.

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Markus Dicks 28.05.2019, 05:44
136. ...ds sind ungeheuer entlarvende Aussagen ...

die auch verdeutlichen, daß Sie implizit die "Meinungsmache" bei den ÖRs "steuern" können.
Sorry, aber nach solchen Aussagen MUSS Sie fast schon zurücktreten. Und ja es wird natürlich auch klar, daß das die Methoden von AM sind, die hier kopiert bzw. als selbstverständlich angenommen werden.
In diesem Kontext sind die "regierungstreuen" Anne Will, Maybrit Illner, Markus Lanz, etc. natürlich gut verständlich.
Ich sehe das übrigens als einen grösseren Skandal an, als in Österreich. Denn hier wird natürlich gar nichts passieren.
Facebook & Youtube ist ein Segen für die Meinungsfreiheit und ungefilterte Information, und den "dort" vorhandenen Müll müssen wir als Preis akzeptieren.

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ohracel 28.05.2019, 05:45
137. Traurig,

das Sie es nicht bereift
Dabei hatte es geholfen, nicht nur auf Volkes kosten das siebzigjährige bestehen des GG medienwirksam zu feiern, sondern auch mal darin zu lesen.

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fabi.c 28.05.2019, 05:46
138. Frau Annegret Kramp -...

Frau Annegret Kramp-Karrenbauer möchte sich eine Neue Welt aufbauen ohne recht auf Meinungsfreiheit.
Sie ist nicht irgendwer in dieser Republik und möchte Bundeskanzlerin werden,und sollte Artikel 5 des Grundgesetzes lesen.

Art 5. (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Möchte sie das ändern,dann ist sie nicht als Kanzlerin geeignet.

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barbara.schaepers 28.05.2019, 05:49
139. AKK, geh das doch dann mal offensiv an.

Aber bitte nicht mit beleidigten Phrasen sondern mit politischen Entscheidungen. Denn das ist Ihr Job. Und ja, noch haben wir eine Demokratie und Sie sollten besser auf Ihre Bürger hören.

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