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CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer: Aufgehalten
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Geradezu unaufhaltsam schien ihr Weg ins Kanzleramt - doch nun ist CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer in den Mühen des Alltags angekommen. Was ist da passiert?

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japhet 19.03.2019, 18:07
1. Was AKK falsch macht

Der Hauptfehler von AKK ist, dass sie Prinzipien hat und diese in ihre Meinungsäußerungen einfließen lässt. Das unterscheidet sie klar von Merkel. Merkel hängt ihr Fähnchen nach dem Wind, verlängert etwa Laufzeiten von AKWs, um diese kurz danach stillzulegen.

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index77 19.03.2019, 18:23
2. Wenig Zuversicht

Außer konservativer als die Kanzlerin zu sein hat sie noch nichts gezeigt. Die Flugzeugträgeridee ist so daneben, dass sie schon mal verteidigungspolitisch kein Vertrauen erweckt. Das ist aber eine schlechte Kombination, wenn gleichzeitig der Russe an die Wand gemalt wird. Der Toilettenwitz war flach, doof und unsensibel. Ihre Reaktion auf die Kritik war bockig. Ob sie mit ihrer Art andere Staatsoberhäupter überzeugen kann... da wären wir wieder beim Flugzeugträger...

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quark2@mailinator.com 19.03.2019, 18:24
3.

Ich könnte damit leben, daß man mal ein paar Tage nichts von Frau KK liest. Statt dessen wäre es ggf. schön, wenn man was über die potentiellen anderen Kandidaten lesen würde. Dann wäre es am Ende vielleicht mehr eine demokratische Wahl statt einer Akklamation ohne Alternative.

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einwerfer 19.03.2019, 18:31
4. Sehr einseitig sozialisiert

AKK hatte 'kein Leben' außerhalb ihrer Partei, der CDU (darin ähnelt sie A. Nahles). Nach Abschluß des Studiums 1990 war sie von 1991 bis 1998 Grundsatz- und Planungsreferentin der CDU Saar, 1999 persönliche Referentin von Peter Müller, späterer Ministerpräsident des Saarlandes. Und ab 1999 bis 2018 Mitglied des saarländischen Landtages. Gott schütze uns vor so einer Parteipflanze als Bundeskanzlerin.

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HanzWachner 19.03.2019, 18:49
5. Manche Leute in der CDU...

...haben halt über die Entscheidung, auf dem Parteitag AKK als neue Gallionsfigur gewählt zu haben, nochmal nachgedacht. Gerade weil sich die Frau aus dem Saarland gleich als Kanzlerkandidatin aufspielte und damit einige Leute in ihrer Partei etwas provoziert hat, kriegt sie jetzt berechtigten Gegenwind. Auch sonst war ihr Auftreten bisher in der Öffentlichkeit nicht unbedingt eine Empfehlung für das Kanzleramt.

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claus7447 19.03.2019, 18:50
6. Liebe Freunde der CDU

Jetzt bekommt ihr live mit, wie es sich anfühlt wenn einem die Führungsfiguren zerredet werden. Man hat ja als Anhänger der etwas weiter links von der CDU liegenden Partei, die von euch gerade regelrecht zum verlassen einer Koalition aufgefordert wird, schon so manches Tal der Tränen durchschritten und schreitet weiterhin. Aber es wäre ja zu schade, wenn ihr nicht auch mal basisdemokratie erleben würdet. Bisher wurde ja immer schön alles durchgesunken. Es ist schon ein schweres Schicksal wieder konservativ den Stillstand zu verteidigen.

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j.oder 19.03.2019, 18:57
7. In Sachen zukünftiger Bundeskanzlerin

"Natürlich hat sie weiterhin gute Chancen auf die Nachfolge von Merkel im Kanzleramt: Entweder noch vor Ablauf der Legislaturperiode oder als Spitzenkandidatin 2021 im Falle eines Wahlsiegs. Aber einen Automatismus gibt es natürlich nicht." ---- Na Gott sei Dank, oder wie einst schon ein Partei-Kollege von AKK richtig fesgestellt hat : "Bedauerlicherweise entscheidet nicht alleine die CDU darüber, sondern die Wähler entscheiden darüber."

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g.raymond 19.03.2019, 18:59
8. Ohne Merkel

Meine Prognose: Ohne Merkel wird die CDU in jedem Fall verlieren. Wahrscheinlich landet sie bei 25 Prozent. Das breite Bürgerspektrum, das Merkel abgedeckt hatte, könnten höchstens Lachet oder Daniel Günther bedienen. Die sogenannte konservative CDU, ob Merz oder Alexander Mitsch, wird dagegen absacken. Da muss KK aufpassen.

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Hörbört 19.03.2019, 19:02
9. Zweijährige Bewerbungstour

Anfangs gewann man bei KraKa den Eindruck, dass sie nach Art us-amerikanischer Präsidentschaftskandidaten eine sorgsam geplante Promo-Tour durch die Lande macht und dabei ausschließlich für sich selbst arbeitet. Im Unterschied zu den US-Aspiranten kann sie sich aber nicht vom politischen Tagesgeschehen abkoppeln und die Agenda selbst bestimmen. Immerhin ist sie Parteivorsitzende. Und so kam es dann auch, dass sie von der selbst arrangierten und inszenierten Wahlkampftour-Bühne in die Niederungen des Alltagsgeschäfts hinabsteigen musste - und prompt an Format verlor. Es ist halt doch ein Unterschied, ob man selbst Regie führt oder von Dritten ohne Script und Drehbuch in die Pflicht genommen wird.

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