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CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer: "Unsere offenen Gesellschaften stehen unter
DPA

Ihre erste Auslandreis im neuen Amt führte Annegret Kramp-Karrenbauer in die USA. Die CDU-Generalsekretärin glaubt weiter an das gute Amerika - aber vor der Methode Trump fürchtet sie sich auch in Deutschland.

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m.m.s. 26.07.2018, 14:32
10. Offene Gesellschaft - Bevorrechtung des Individuums

Ich glaubte zuerst das falsch gelesen zu haben, denn es geht ja gerade darum die Offene Gesellschafft zu erhalten, und nicht einigen ideologischen Parteien den Menschen alles Mögliche, sogar die Sprache vorschreiben zu lassen. Es kam ja gerade wegen der Inflexibilität und Ideologie der auch SPD zu den derzeitigen Umbrüchen. Menschen wurden von dieser Haltung geächtet, nur weil diese eigenen Meinungen entwickelt hatten, ohne sich als Individuum weiter bevorrechten zu lassen. Das ging natürlich gar nicht gut, wenn dann diese Menschen als Pack, Rechts, etc. abgekanzelt wurden, oder sogar den Arbeitsplatz verloren. Nur deshalb ist es soweit gekommen, gerade weil es keine Offene Gesellschaft mehr gab. Ich glaube daher nicht, dass diese Frau als Kanzlerin geeignet wäre.

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10prozentfett 26.07.2018, 14:32
11.

Zitat von wahrsager26
"Für die Abschaffung von Nationalstaaten zu sein ,weil man für eine offene Gesellschaft eintritt,entpuppt sich als populärer Irrtum, denn gerade in der globalisierten Welt erweisen sich Nationalstaaten als Hauptpfeiler von Demokratie und offener Gesellschaft! Ich denke, bevor wir wirklich mit Erfolg agieren können,müsste sich unsere Politkaste und auch Frau KKb neu ausrichten ..."
Wer will denn die Nationalstaaten abschaffen (außer ein paar Linke)? Und mal ehrlich - die EU funktioniert doch besser als andere vorher!

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Profdoc1 26.07.2018, 14:33
12. Ich glaube nicht, dass Nationalstaaten ....

Zitat von wahrsager26
Druck wie nie! Das kann wohl sein......denn man ist nicht bereit ,folgendes einzusehen: Für die Abschaffung von Nationalstaaten zu sein ,weil man für eine offene Gesellschaft eintritt,entpuppt sich als populärer Irrtum, denn gerade in der globalisierten Welt erweisen sich Nationalstaaten als Hauptpfeiler von Demokratie und offener Gesellschaft! Ich denke, bevor wir wirklich mit Erfolg agieren können,müsste sich unsere Politkaste und auch Frau KKb neu ausrichten .....da unsere 'Gewissheiten' nicht tragfähig sind! Danke
die Antwort auf eine globalisierte Welt sind. Denn der Blick ist dann nach innen gerichtet, nahezu cocoonhaft. Dieses führt - wie zu besichtigen - auf eine eigene zumeist eingeschränkte Welt. Wenn diese dazu noch mit rechten Nationalismen belegt wird, vgl. Ungarn, Polen und so sich die LN etabliert, auch Italien, haben wir den Salat. Das ist dann genau die Situation, die zu lösen ist, und das sicherlich nicht mit Nationalstaaten. Wir sehen doch, was 3 Wochen Gepoltere in inakzeptable Sprache in Bayern ausgelöst haben, schön unter dem Deckmäntelchen "Mir san mir". Das ist sicherlich keine Alternative.
Allerdings müssen sich demokratische Parteien und ihre PolitikerInnen Mutlosigkeit und Inkonsequenz vorwerfen lassen. Zumeist liegt das daran (Unterstellung), dass wir es in der Politik nicht mehgr mit Überzeugten zu tun haben, sondern mit Wiedergewähltwerdenwollenden, also ausschließliche BerufspolitikerInnen. Die helfen uns aber in kritischen Situationen nicht weiter, weil hauptsächlich auf ihr eigenes Fortkommen fixiert. Das ist die Crux.

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schorsch_69 26.07.2018, 14:34
13. Och Joh!

"Unsere offenen Gesellschaften stehen unter Druck wie nie"!

Dem stimme ich vollumfänglich zu. Ich halte allerdings keineswegs den aufkommenden Rechtspopulismus hierfür ursächlich.
Ist es nicht vielmehr die geradezu verblödete Wohlstandsselbstverständlichkeit, selbst dem kriminellsten Clan Aufnahme via "Asyl" zu geben, die noch nie ein echtes Interesse an Integration hatten, lediglich an einer neue "Wirkungsstätte", nahezu völlig frei von jeglicher stringenter Strafverfolgung.

Einmal mehr verkehrt auch die Wohlstandssesselpuperin AKK hier eindeutig Ursache und Wirkung!

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kodu 26.07.2018, 14:34
14. Die Gretchenfrage:

Wie schützt man offene Gesellschaften gegen ihre Feinde? Und ist eine geschützte Gesellschaft dann noch offen?
Dieser Widerspruch muss aufgelöst werden, wenn uns an Freiheit und Wohlstand etwas gelegen ist.

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freekmason 26.07.2018, 14:35
15.

Zitat von wahrsager26
"[...]denn gerade in der globalisierten Welt erweisen sich Nationalstaaten als Hauptpfeiler von Demokratie und offener Gesellschaft!"
aha. und wo? in der realität erweist sich ja gerade überall das gegenteil. die besonders nationalen staaten bauen die demokratie gerade ab und wenn es eine gab auch die offene gesellschaft, siehe usa, ungarn, türkei. und der handelsstreit mit der tollsten, nationalsten nation zeigt eindrucksvoll, dass nur international dagegen gehalten werden kann und gerade die supranationale EU wichtiger ist denn je. kooperation, einigkeit und verbinung sind angesagt, nicht konkurrenz, trennung und isolation.

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wahrsager26 26.07.2018, 14:36
16. An Herbert. Nr4

Ich stimme zu! Die offene Gesellschaft ,so denke ich ,ist nicht wehrlos,ist aber auch nicht mit offenen Grenzen gleichzusetzen:Als Bürger verlange ich Schutz für meine Freiheit und für die Freiheit anderer.Auch möchte ich nicht Menschen ausgeliefert sein,die die besseren Waffen und die größeren Fäuste haben! Kurz: ich möchte vor Angriffen geschützt sein .Der Zweck unseres Staates! sollte nicht aus dem Blick geraten,nämlich den Schutz jener Freiheit bieten ,der anderen keinen Schaden zufügt in der Gesellschaft .Danke

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sotomajor 26.07.2018, 14:37
17. offene Lobbypolitik

Frau Kramp Karrenbauer`s offene Gesellschaften erfüllen nur den taktischen Plan, vom Lohndumping durch billige willige Arbeitskräfte und den Gewinnen aus der Wohnungsnot. Auch die Kriminalität schafft ihre neuen Gesetze, damit die Freiheiten durch immer mehr Gesetze "geschützt" werden können! Sie haben immer noch nicht kapiert das sie nur benützt worden sind, die Grünen und die Sozialisten. Nach der nächsten Wahl sind sie dann schlauer!

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qoderrat 26.07.2018, 14:37
18. Es geht nur gemeinsam.

Sehr schöne Ansicht. Und noch schöner wäre, wenn man die Politik auch versuchen würde darauf auszurichten.

Also nicht die Gesellschaft zu spalten in arm und reich, in Globalisierungsgewinner und -verlierer, in neue und alte Bundesländer, in Stadt und Land.

Es gibt viele Gründe warum gerade jetzt die offene Gesellschaft unter Druck kommt. Eine offene Gesellschaft funktioniert eben auch nur, wenn sie sich halbwegs über das Ziel einig ist. Und genau das ist verloren gegangen, über viele Jahre hat man über Angst vor Jobverlust und sozialem Abstieg die sozialen Unterschiede in der Gesellschaft in eine immer extremere Teilung getrieben, und jetzt sind die Ängste so gross geworden, dass man sie nicht mehr einfangen kann. Was eigentlich in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation absurd ist.

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opus_111 26.07.2018, 14:38
19. Ziemlich viel Dampfplauderei, gespickt mit Widersprüche

Also, Frau K-K möchte keine politische Auseinandersetzungen öffentlich ausgetragen haben. Soll das heissen alles soll in den Hinterzimmern der Regierung, EU-Kommission bzw. Interessensverbände geklärt werden, am besten vielleicht sogar noch an das Parlament vorbei? Andererseits haben angeblich die Amerikaner eine wache Zivilgesellschaft. Wie bitte soll eine Zivilgesellschaft wach sein wenn sie im Dunkeln gehalten bzw. nur mit präparierter Information versorgt wird (Wenn die Russen das machen, nennt man es Propaganda). Oder sollen nur die Amerikaner wach sein (wovon ich übrigens herzlich wenig merke)? Sie sind ja weit genug weg und stören die hiesige Politik nicht. Und wieder diese ausschließliche Beschäftigung damit was die Amerikaner wollen oder tun oder von uns wollen. Ich lese kein Wort über ein stärkeres Engagement mit unseren Europäischen Nachbarn. Ihre Bewunderung von Lincoln, "Ein Haus, das in sich geteilt ist, kann nicht bestehen." ? ohne zu merken (oder vielleicht wird es nur ignoriert weil es nicht passt) wie das auf die vielen Integrationsverweigerer zutrifft. Um die "vielen" eine Zahl zu geben, wohl mehr als das Saarland überhaupt Einwohner hat. Nein, mit Frau K-K wird sich nichts ändern. Es wird weiter gemurkselt. Sie ist genau so wie die Bundeskanzlerin, nur jünger ....

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