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CDU: Kramp-Karrenbauer dämpft Merz' Ambitionen auf Ministerposten
HAYOUNG JEON/EPA-EFE/REX

Kühle Absage an Friedrich Merz: Die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sieht ihren Konkurrenten nicht als Minister - anders als er selbst. Ihre Wortwahl hat es in sich.

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carlitom 26.12.2018, 12:55
110.

Zitat von achim j.
Wie kommen die Leute immer darauf, Merz sei mit Sicherheit ein guter Wirtschaftsminister? Er hat keinerlei Erfahrung in der Volkswirtschaft. Was er kann, sind Partikularinteressen in Aufsichtsräten zu vertreten. Und die haben meistens damit zu tun, wie man das Geld des Arbeitnehmers in die Taschen von Anlegern umsteuert. Könne sie sich eine Volkswirtschaft nach solchen Vorgaben vorstellen? ich schon. Und die möchte ich nicht!
Das kommt daher, dass viele zu doof sind zu begreifen, was ein Aufsichtsrat macht und glauben, ein Mensch, der in der Wirtschaft (sei es in der Finanzwirtschaft und nur als Aufsichtsrat ohne jegliche Lenkungsfunktion) arbeitet, verstünde etwas davon. Das ist, wie zu behaupten, ein Briefträger sei ein super Logistiker. Oder ein jeder kleine Vereinsfußballer sei ein großartiger Trainer.

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Leserecho 26.12.2018, 12:55
111. Oettinger schob nur den Vorhang zur Seite

Oettinger hat schon seinen Beitrag zum Niedergang der CDU in Baden-Württemberg geleistet, hat seine Rettung vor dem dortigen persönlichen Absturz ins Amt eines gut bezahlten EU-Kommissars in Brüssel nur Angela Merkel zu verdanken, weil er sonst über kurz oder lang weg vom politischen Fenster gewesen wäre. Er ist wahrlich auch dort keine große Leuchte, sondern verdankt sein Amt (das ihm Leuchte verschafft) der hohen Einflussnahme Deutschlands und deren Bundeskanzlerin in der EU. Habe mich gerade noch einmal über seine Vita via wikipedia informiert, besonders aufschlussreich ab dem Abschnitt „Sonstiges Engagement“. Die Eintragungen dort zeigen: Oettinger ist ein durch seine Ämter sehr vermögend gewordener einflussreicher und erzkonservativer Mann, fällt immer wieder mal mit abwegigen Äußerungen auf (die bei anderen ins politische Abseits führen ) und ist verbunden mit dem Geldadel und den sogenannten Eliten von Wirtschaft und Finanzen in Deutschland und Europa, die mit ihm einen Bundeskanzler namens Friedrich Merz, der aus ihrer Mitte kommt, anstreben. Ob Finanzen, Wirtschaft, Umwelt, Soziales, Verteidigung, Familien, Entwicklungspolitik u.v.m. von einem Bundeskanzler Merz regiert werden, entscheidet mit der evtl. Nominierung die CDU und auch die CSU (die Flügel werden darüber heftig ringen bis zur Zerreissprobe oder zum Riss). Entscheidend ist aber, wen der Deutsche Bundestag mit Mehrheit zur Bundeskanzlerin bzw. zum Bundeskanzler wählt. Ein Wirtschaftsabschwung könnte den Ruf nach dem sogenannten „starken Mann“ auf Wirtschaft und Finanzen, aber auch aus dem breiten Volk befördern. Die Rufe nach einem solchen angeblich „starken Mann“ nehmen ja hierzulande und in Europa immer mehr zu und hinter die Kulissen dieser Männer (zu denen auch Oettinger und Merz als gut bezahlte Darsteller und Akteure gehören) wird nur wenig geschaut. Was ist eigentlich „stark“ an ihnen, diesen Halbstarken, die von jeder guten, intelligenten und kompetenten Frau (und eine solche ist zum Beispiel AKK) ersetzt werden können, die nicht so lärmend ist, wie diese Halbstarken, die sich als Millionäre in der oberen Mittelklasse verorten und sich politisch als ganz große Klasse gebärden und aufplustern? Stark und einflussreich ist die Macht, die hinter ihnen steht und dies in einer Demokratie, in der wie in allen politischen Regierungsformen gilt „Geld regiert die Welt“. Die wahre Politik wird hinter den Kulissen gemacht. Oettinger schob nur ein wenig den Vorhang zur Seite und trat als mehr oder weniger prominentes Sprachrohr auf, der die nachrichtenarme Zeit zwischen den Jahren nutzte. AKK dämpfte die merzschen und anderer Erwartungen auf den Zugang des Merz zur Bundesregierung, denn es ist doch offensichtlich: Merz und seine Kreise aus Finanzen und Wirtschaft wollen diesen Zugang als Zwischenschritt zum Bundeskanzleramt, AKK dort verhindern und Merz dort einziehen lassen. Es wird sich zeigen, welche Seite sich durchsetzt. Teil 1, der CDU-Vorsitz, wurde knapp von AKK gewonnen. Es wird sich zeigen, was geschieht.

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7eggert 26.12.2018, 12:56
112.

Zitat von leiendeu
Diese Dame ist genauso machtbesessen wie ihre Freundin im Kanzleramt. Anstatt jetzt mit ihren bisherigen Gegnern partnerschaftlich nach Lösungen zu suchen, schießt sie diese ab - genau nach dem Muster ihrer Vorgängerin Merkel. Die Wähler werden es ihr 'danken' indem sie sich anderen Parteien zuwenden. Die CDU wird der SPD folgen und im Niemandsland landen.
Soso, sie und nicht Merz wurde also gewählt, damit sie die Positionen von Merz und nicht ihre eigenen vertritt?

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flo_bargfeld 26.12.2018, 12:56
113. Merz sollte Minister werden.

Aber nicht Bundesminister, sondern Minister in einem CDU-geführten ostdeutschen Landtag, in dem im nächsten Jahr gewählt wird. In dieser Position könnte Merz seine Aussage bestätigen, dass es ihm gelänge, viele Wähler von der AfD zurück zur CDU zu holen.

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carlitom 26.12.2018, 12:58
114.

Zitat von 7363073
Hmm . . . Und die "Anhänger" von Frau AKK sind keine "Gläubige"? Was hat Frau AKK denn geleistet als Generalsekretär der CDU? Welche Impulse z. B. einer Erneuerung hat Frau AKK denn gegeben?
Das ist kein Argument für Merz. Denn was immer AKK getan hat, es war in jedem Fall tausend Mal mehr als Merz in den vergangenen Jahren für die Partei oder für Deutschland geleistet hat.

Von Merz bleibt nur der Bierdeckel, aber selbst den würde niemand wohl als "Impuls" bezeichnen.

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al-obaidi 26.12.2018, 13:00
115. nur ein neues Disaster

Nur ein neues Wahldisaster mit Erfolg für die AfD oder ein neuer terroristischer Anschlag könnten Merz wieder ins Spiel bringen. Dass nicht nur Merkel sondern auch AKK nicht verstehen wollen, dass auch die CDU Veränderungen in der Politik will (Merz hatte 48 % der Delegierten hinter sich), ist ein Symptom für die verfahrene Situation in Deutschland.

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claus7447 26.12.2018, 13:01
116.

Zitat von jo126
Sie wissen schon, dass die besser Verdienenden auch die meisten und höchsten Steuern zahlen? Wo sollen denn die ganzen Wohltaten für die "unteren Schichten" herkommen? Dazu braucht es eine funktionierende Wirtschaft und starke Unternehmen. Nur mit mimimimi wird das nichts. Die Sozialkosten machen bereits jetzt die Majorität der Staatskosten aus. Es gibt wohl kaum ein anderes Land, dass ein so sicheres und großzügiges soziales Netz unterhält.
Dass die Besserverdienenden einen hohen Anteil bezahlen ist richtig. Es stellt sich aber die Frage ob dieser Anteil der Sozialleistung entspricht. Es gab mal 48% als obersten Steuersatz, war der verkehrt? Warum soll ein Grossaktionär weniger Steuern prozentual bezahlen als ein Facharbeiter (Wenn man Sozialabgaben hinzu rechnet fast das doppelte), muss man 2-stellige managergehälter ungekürzt Steuerabzugsfähig haben?

Es gibt eine ganze Reihe von Expertise, die das aktuelle steuersystem, nicht nur unseres, als Sprengstoff für die Zukunft betrachten.

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haarer.15 26.12.2018, 13:03
117.

Zitat von ellenlm
Die Kittelschürzen Annegret gibt uns den Rest, so wird dass nichts mit der CDU... Ich hoffe die gehen bei den nächsten Wahlen in den Keller.. Sie hat gerade mal ein paar Stimmen mehr bekommen uns hat es nicht verstanden dass die andere Hälfte sie nicht will.....
So wird das nix mit der CDU - stimmt. Immerhin hat die AKK noch ein bisschen mehr Gespür für das, was die Bodenhaftung ausmacht. Und das ist ein entscheidender Vorteil. Aber es hätte für die CDU ganz andere Kandidaten als die Aufgebotenen gebraucht. Wirklich gute Leute mit Format sind eben auch in dieser Partei Mangelware.

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böseronkel 26.12.2018, 13:03
118.

Zitat von jo125
Bloß nicht Kramf-Karrenbauer als Kanzlerin. Die Merkel-Jahre haben mehr als gereicht. Da braucht es keinen zweiten Aufguss. Friedrich, sieh zu!
Der liebe gute Friedrich hat zwar von wirtschaftlichen Zusammenhängen null Ahnung aber umso mehr von Produkten der Finanzindustrie. Er weiß also ziemlich genau wie man Sparern Produkte unter jubelt und damit die Ersparnisse der kleinen Leute in die Taschen der Finanzfachleute wie Friedrich umsiedelt. Er ortet sich ja als Einkommensmillionär der untersten Kategorie. Eine groteske Veralberung christdemokratischer Wähler.

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pansenhans75 26.12.2018, 13:05
119. Blackrock

Wird nicht aufgeben seinen Kandidaten an die Macht zu führen, Minister, Kanzler.....egal
Wirtschaftskentniss? Klar, er war aktiv beteiligt an excum Geschäften und ist aufgrund seiner Tätigkeit bei der weltweit größten Heuschrecke mehrfacher Millionär, will mehr für die Eliten und weniger Sozialstaat.... genau das brauch Deutschland jetzt.... ich freue mich drauf

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