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CDU: Kramp-Karrenbauer dämpft Merz' Ambitionen auf Ministerposten
HAYOUNG JEON/EPA-EFE/REX

Kühle Absage an Friedrich Merz: Die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sieht ihren Konkurrenten nicht als Minister - anders als er selbst. Ihre Wortwahl hat es in sich.

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lschulz 26.12.2018, 13:05
120.

Zitat von ingo.adlung
... und für das CDU Präsidium kandidiert hätte und Bereitschaft gezeigt hätte in der CDU Verantwortung zu übernehmen, dann hätte er sich alle Optionen offen gehalten, selbst eine auf einen Ministerposten. Aber er ist abermals beleidigt vor der Verantwortung geflüchtet und möchte nun Minister werden. Bravo, tolles Vorbild!
Auch die "unterlegenen" Parteimitglieder sollten sich im Interesse der Partei mit spalterischen Äusserungen zurückhalten. Insbesondere solche die aus Brüssel nicht gewollte Kommentare abgeben zu glauben müssen! Herr Merz hatte seine Chance, er hat sie nicht genutzt.
Der Erfolg für die CDU/CSU liegt in Geschlossenheit hinter der mehrheitlich gewählten Parteivorsitzenden. Wer Kanzlerkandidat wird, sollte ebnso wie die Wahl der Parteivorsitzenden demokratisch erfolgen. Mehrere Kandidaten, warum nicht? Jedenfalls sollte die unsägliche Diskussion der Parteibesserwisser endlich aufhören. Wohin man damit kommt zeigt die SPD überdeutlich. Sie zerfleddert und wird sich schwerlich bis zur nächsten Bundestagswahl neu formiert haben.

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schmidt.it 26.12.2018, 13:05
121.

Zitat von accie
Alle Versager machen Werbung für F. Merz. Merz ist weder als Kanzler noch als Minister gewünscht. Er ist verlängerter Arm der Wirtschaft und wir wissen genau wo es endet. Harz Gesetze lässt sich Grüßen. Nein Danke.
Schwätzer

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schmidt.it 26.12.2018, 13:07
122.

Zitat von warmbruster
kommt vor dem Fall. Eine alte Weisheit. AKK wäre gut beraten Friedrich Merz in ihre Überlegungen mit einzubeziehen. Merz hat knapp verloren als es um den Parteivorsitz ging. Er hat eine goße Gruppe der CDU Mitglieder hinter sich und ist meines Erachtens bestens geeignet, als Kanzlerkandidat eine Chance zu bekommen.Das würde die CDU einigen. Ich kann mir Merz auch gut als Gesprächspartner für schwierige Machthaber (z.B. Trump) vorstellen, der mit Nachdruck deutsche Positionen gut vertreten könnte. Ein Mann mit Welterfahrung und Wirtschaftskompetenz. Aber das ist jetzt Sache der CDU. Wenn man in dieser Partei weitere Abstürze bei Wahlen verhindern möchte sollte man klug handeln. Wie sagte der Bundespräsident "Wir müssen miteinander reden und zuhören lernen" Leider nur eine Floskel die von Politikern negiert werden darf ?
AKK wird sich noch wundern wenn Sie in den Osten fährt.

Sie sollte den Mund nicht zu voll nehmen.

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tpro 26.12.2018, 13:07
123.

Zitat von h.gedau
...hat Karrenbauer schon drauf: die Partei. Fehlt das Merkel-Wir. Keine Bange! Sie hat drei Jahre bis zur Meisterprüfung. Dann ist sie Merkelklon mit Meisterbrief und kann Merkels Deutschland übernehmen. Honeckers Nachlass mit Blockparteien, Medienkontrolle, Planwirtschaft und Stasi sind bis 2021 wieder wie neu. Merkel schafft das.
"...Dann ist sie Merkelklon mit Meisterbrief und kann Merkels Deutschland übernehmen. ..."

Sie hat es nicht geschafft, das Saarland erfolgreich zu führen. Warum sollt es denn mit D funktionieren?

"...Schon vor dem Parteitag sorgte er in der Sendung "Maischberger" für Aufsehen, als er die frühere saarländische Ministerpräsidentin als bessere Bürgermeisterin bezeichnete........Als Ökonom und Wirtschaftsjournalist schaue er auf die fundamentalen Zahlen - und die seien für das Saarland miserabel. "Die Verschuldung, da liegen sie in der Spitze nach den Stadtstaaten sofort ganz vorne. Bruttosozialprodukt: Es ist armselig, Frau Kramp-Karrenbauer", so Steingart...."

https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/politik_wirtschaft/faktencheck_akk_anne_will_saarland100.html

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lab61 26.12.2018, 13:08
124.

Zitat von wmb58
Merz wollte das Amt des CDU-Vorsitzenden als Sprungbrett aufs Kanzleramt. Nun wäre auch ein Ministerposten eine Option für die Kanzlerkandidatur in 2 Jahren. Das wissen auch Merkel und AKK. Da auch die Kanzlerin Frau Kramp-Karrenbauer favorisiert, wird Herr Merz wohl, was den Ministerposten betrifft, in die Röhre gucken. Nichtdestotrotz wird er sich in 2 Jahren zum Kanzler aufstellen lassen... Und wird auch Chancen haben.
ER wird sich aufstellen lassen?
Aufstellen tut immer noch die Partei auf einem Parteitag.
Und traditionell hat der/die Parteivorsitzende das Recht des ersten Zugriffs.

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Europa! 26.12.2018, 13:09
125. Das Merkelchen

AKK macht genau da weiter, wo Merkel bald aufhören wird. Sie ist zickig, arrogant, machtgeil und antidemokratisch. Im Gegensatz zu Merkel macht sie allerdings gar keinen Versuch, das hinter einer Pseudo-"Mütterlichkeit" zu verbergen. Sie tut so, als hätte sie schon irgendwelche Erfolge hinter sich. Das könnte tatsächlich zutreffen: Die Wahl zur CDU-Vorsitzenden dürfte ihr erster und letzter Erfolg auf Bundesebene gewesen sein. Eine Spalterin braucht die CDU nicht an der Spitze.

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espace 26.12.2018, 13:10
126. Die (einzige?) Kompetenz des Herrn Merz ist,

sich geschickt zu vermarkten. Dabei nutzte er seine "connections" als früherer Politiker genauso aus wie auch Gerhard Schröder. Das ist insbesondere der "Zugang" zur Regierung, nur dies hat für Blackrock etc. einen wirtschaftlichen Wert. Ist ja nicht verboten. Weder Merz noch Schröder noch all die anderen weggelobten Ex-Politiker sind vorher durch juristische oder ökonomische Kompetenz aufgefallen. Lediglich das wertvolle Addressbüchlein war der Schatz, mit dem sie wuchern konnten/können.
Bei Merz kommt wohl hinzu, dass kaum mehr einer seiner alten Gefährten mehr Verantwortung trägt, seine Telefonnummern sind nichts mehr wert (evtl. noch die von Schäuble?). Darum muss er seinen Fuß in die Tür bekommen, die ihm zwischenzeitlich verschlossen wurde. Als Minister, Kanzler, Vorsitzender, Hausmeister ... egal.

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mentor54 26.12.2018, 13:10
127. Ideen des Merz

Zitat von jo125
Bloß nicht Kramf-Karrenbauer als Kanzlerin. Die Merkel-Jahre haben mehr als gereicht. Da braucht es keinen zweiten Aufguss. Friedrich, sieh zu!
Genau! Was wir stattdessen dringend brauchen, ist ein marktradikaler Neoliberaler als Kanzler, der mit bereits krachend gescheiterten Konzepten der 90er Jahre die soziale Spaltung des Landes weiter vorantreibt. Aber im Nachhinein bitte nicht beschweren.

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felix.milla 26.12.2018, 13:12
128. Was für ein Schwachmat!

An Stelle der Merz- und AKK-Kritiker würde ich mir mal eine andere Projektionsfigur als diesen Merz wählen, dessen trübes Licht als - Verlierer (Fraktionsvorsitz), "Schmoller", Lobbyist, Null-Kompetenzler in politischer Exekutive, nationaler und internationaler Politik (Nein, überwintern in Aufsichtsräten und Kommandieren von Kellnern in Restaurants ersetzt keine politische Erfahrung) und als personifizierte Arroganz ("Nein, ich mache mir nicht die parteipolitischen Hände schmutzig und will lieber gleich der König von Deutschland werden), doch langsam auf sie selbst zurückfällt.

Stattdesse gebe man doch mal eine Stellenanzeige auf, die genau nach den genau gegenteiligen Eigenschaften fragt, deren wichtigste für mich die Bereitschaft für das Stehen an den Info-Tischen in den Fußgängerzonen wäre (statt beim Sektempfang für Milliardäre).

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gruffelo 26.12.2018, 13:13
129. Was soll diese Diskussion überhaupt?

Warum sollte man jetzt einen Ministerposten für Herrn Merz räumen? Er ist vor Jahren aus der Politik ausgeschieden, war dann mehr schlecht als recht in der Wirtschaft unterwegs und ist jetzt nicht zum Parteivorsitzenden gewählt worden. Welchen Anspruch sollte er auf einen Ministerposten geltend machen? Herr Merz ist kein Ministeraspirant, Punkt! Und die lieben Mit-Foristen sollten sich überlegen, bevor sie immer gleich unaufgefordert über AKK herziehen und sie als Minimerkel diskreditieren - AKK hat einiges mehr auf dem Kasten als hier manch einer gerne wahrhaben will... - im übrigen ist Weihnachten und unaufgefordertes Hetzen sowieso fehl am Platz...

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