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CDU: Kramp-Karrenbauer dämpft Merz' Ambitionen auf Ministerposten
HAYOUNG JEON/EPA-EFE/REX

Kühle Absage an Friedrich Merz: Die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sieht ihren Konkurrenten nicht als Minister - anders als er selbst. Ihre Wortwahl hat es in sich.

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nord105 26.12.2018, 10:55
10. keine Überraschung

Diese Meldung beweist zwei Dinge. Erstens sind Posten in der Politik des 21. Jahrhunderts viel wichtiger als Inhalte. Und zweitens verläuft durch die CDU seit dem 7.12.2018 genau in der Mitte ein satter Riss. Das gilt in jedem Fall auch für ihre Anhängerschaft. Bin gespannt, ob sich die CDU in den kommenden 2-3 Jahren infolgedessen selbst zerlegt?!

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micspiegelforum 26.12.2018, 10:57
11. Interessant ...

… der neue Hoffnungsträger hat noch keine Wahl gewonnen, nicht mal die letzte in der eigenen Partei. Verlor nichtsahnend im Ränkespiel seinen Fraktionsvorsitz kampflos. Schmollt seit dem parteipolitisch vor sich hin. Lässt sich von Herrn Schäuble reaktivieren und instrumentalisieren. Stammelt vor sich hin, liest Reden ab, die inhaltlich falsch und 18 Jahre alte sind. Wenn jemand mit dieser Weisheit und Weitsicht Minister oder gar Kanzler werden will, na dann CDU, vielleicht habt ihr keine geeigneteren. Mag sein und auch interessant.

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Pardone.it 26.12.2018, 11:01
12. Wer‘s glaubt...

Erstens bin ich davon überzeugt, dass AKK sehr wohl in die Planungen der Frau Merkel eingebunden war. Und zweitens war es Frau AKK selbst, die die Spiegelreporterin als erstes über den Nicht-Wiederantritt informiert hat.
Stimmt’s Frau Amann?
Das Ganze ist doch eine abgekartete Sache,seit AKK nach Berlin gewechselt ist.

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haarer.15 26.12.2018, 11:02
13. Klingt souverän ...

... und ist es wohl auch. Das Heft hat die AKK jedenfalls gut in der Hand. Und das Zusammenspiel funktioniert zwischen ihr und Merkel. Deshalb wäre es eine weise Entscheidung des Herrn Merz, wenn er sich schleunigst wieder aus der Politik zurückzöge. Die CDU braucht alles andere als eine Rückwärtswende. Sein Posten beim Vermögensverwalter Blackrock ist für Merz ganz sicher die authentischere und klügere Lösung. Dort muss er sich auch nicht verbiegen.

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Rheinanwohner 26.12.2018, 11:03
14.

Also AKK macht alles richtig, um die CDU weiter Richtung 20% und möglichst darunter zu führen. Dahin, wo sie nach der Politik der letzten Jahre hingehört. Insofern bin ich voll auf der Seite von AKK und kann auch eine gewisse Schadenfreude nicht verhehlen.

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nadelstich 26.12.2018, 11:06
15. Kk

ist das personifizierte "Weiter so" bzw "alternativlos" von Merkel.

KK wird bei der Union dauerhaft Wahlergebnisse von unter 30% etablieren. Langfristig dürfte das die deutsche Gesellschaft weitet polarisieren und die Union in eine Spaltung treiben. Damit haben wir dann noch mehr "kleinparteien" und die Bundesrepublik dürfte zukünftig von schwachen Chaos-Regierungen geführt. Und Probleme anstatt gelöst mit Schulden zugekleistert werden.

So wie Italien.
60 Regierungskoalitionen in 70 Jahren oder so ähnlich...

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MyMoon 26.12.2018, 11:07
16. Lobbyist

Wenn Merz irgendein Ministerium in die Finger bekommt sitzt da Blackrock, Goldmann Sachs etc. mit am Kabinettstisch.
Dann dauert es nicht lange bis wir gezwungen werden eine private Rentenversicherung, Krankenversicherung, Immobilienkredit... abzuschließen und die private Finanzwirtschaft den größten Reibach ihrer Geschichte macht, natürlich auf Kosten des kleinen Mannes und subventioniert mit Steuergelder.
Das Hr.Merz kein wirkliches Interesse hat in der kräftezehrenden Tagespolitik mitzuarbeiten hat er bewiesen als er in die Privatwirtschaft abgewandert ist. Aber klar , direkt als Kanzler einsteigen da ist sich der Herr aber nicht zu schade. Da ist mir schon fast HR. Span sympathisch da er sich wenigstens in die Parteipolitik einmischt und einbringt.

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arago 26.12.2018, 11:07
17. Selbstdarsteller oder Sachdarsteller?

In der Politikerszene dominieren wohl die ersteren, die zweiten sind in der Minderzahl. Die beiden CDU-Frauen (AM und AKK) würde ich zu der zweiten Gruppe zählen.

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mimas101 26.12.2018, 11:08
18. Hmm Tja

Da geht es aber mächtig hinter den Kulissen zu wenn man mit lobbytreuen NeoCons Politik machen will. Und die brüsseler EWG pfuscht ebenfalls schon im Lobbyisten-Theater herum ohne das man sie gefragt hätte oder sie dazu befugt wäre.
Merz hat sich ja schon geoutet: Kauft Aktien und schon ist die Rente sicher. Ich befürchte die Aktienkäufe werden nicht nur bei Rentensicherungen gerne gesehen sein. Also reines idiotisches Abkupfern des amerikanischen Wirtschaftsmodells das hier nicht funktionieren kann (in den USA übrigens auch nicht).

Merz hat zwar eine scharfe Zunge und ist bestimmt auch nicht dumm, aber er scheint nicht mehr in die heutige Zeit zu passen denn das neoliberale Wirtschaftsmodell hat bereits abgewirtschaftet. Das sollte man dem Mann vielleicht auch mal sagen.

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Frida_Gold 26.12.2018, 11:08
19.

Zitat von jo125
Bloß nicht Kramf-Karrenbauer als Kanzlerin. Die Merkel-Jahre haben mehr als gereicht. Da braucht es keinen zweiten Aufguss. Friedrich, sieh zu!
Es braucht aber auch keinen Mitte 60er, der seine politischen Themen aus der Zeit von vor 10 Jahren zieht.

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