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CDU: Kramp-Karrenbauer dämpft Merz' Ambitionen auf Ministerposten
HAYOUNG JEON/EPA-EFE/REX

Kühle Absage an Friedrich Merz: Die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sieht ihren Konkurrenten nicht als Minister - anders als er selbst. Ihre Wortwahl hat es in sich.

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BettyB. 26.12.2018, 11:24
30. Oettinger als Promotor

Das ist der Knaller des Jahres. Oettinger als Racheengel. Damit will er Merkel angreifen, beschädigt aber zusätzlich Merz, der über die Empfehlung wohl entsetzt ist, denn schlimmer hätte es für Merz wohl nicht kommen können.

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#besserwisser 26.12.2018, 11:24
31. @quark2

Wer oder was wird Ihrer Meinung nach "umgangen"?
Der/Die Kanzler(in) schlägt die Minister vor, der Bundespräsident bestätigt sie, und sie selbst leisten dann den Eid.
Natürlich ist es - in einer der besten Demokratien der Welt - das Kanzleramt, das ein Kabinett vorschlägt. Sonst wäre der Dissenz doch vorprogrammiert.
Und mal ehrlich - es ist schon auffällig, wie sich die alten Granden der CDU für ihr Alphatier Merz aus dem Fenster lehnen, der bisher doch nur durch eine Schnaps-(Bierdeckel-)Idee aufgefallen ist und sich dann in die Schmollecke zurück gezogen hat.
Deutschland braucht aktuell keine "wirtschaftsliberale", gehobene Mittelständler. Ein bisschen soziales Engagement täte der deutschen Politik sehr gut!

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Ökofred 26.12.2018, 11:26
32. Weihnachten ist vorbei!

Zitat von ingo.adlung
... und für das CDU Präsidium kandidiert hätte und Bereitschaft gezeigt hätte in der CDU Verantwortung zu übernehmen, dann hätte er sich alle Optionen offen gehalten, selbst eine auf einen Ministerposten. Aber er ist abermals beleidigt vor der Verantwortung geflüchtet und möchte nun Minister werden. Bravo, tolles Vorbild!
Alle Geschenke wurden verteilt. Wenn Herr Merz nichts abbekommen hat, soll er sich nicht wundern. Warum er nicht ins Präsidium eingezogen ist würde mich schon interessieren. So sehr beleidigte Leberwurst kann man doch gar nicht sein, um sich diese Chance zu verbauen.

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macfan 26.12.2018, 11:29
33. AKK oder wer?

Zitat von jo125
Bloß nicht Kramf-Karrenbauer als Kanzlerin. Die Merkel-Jahre haben mehr als gereicht. Da braucht es keinen zweiten Aufguss. Friedrich, sieh zu!
Immer noch besser AKK als rückwärts mit Merz.

Aber es ist Zeit für eine neue Koalition. Die letzten Jahre mit Groko und Schwarzgelb haben gereicht.

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wmb58 26.12.2018, 11:31
34. Kampf ums Kanzleramt

Merz wollte das Amt des CDU-Vorsitzenden als Sprungbrett aufs Kanzleramt. Nun wäre auch ein Ministerposten eine Option für die Kanzlerkandidatur in 2 Jahren. Das wissen auch Merkel und AKK. Da auch die Kanzlerin Frau Kramp-Karrenbauer favorisiert, wird Herr Merz wohl, was den Ministerposten betrifft, in die Röhre gucken. Nichtdestotrotz wird er sich in 2 Jahren zum Kanzler aufstellen lassen... Und wird auch Chancen haben.

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carlitom 26.12.2018, 11:33
35.

Zitat von adam01
würde Schwung in diese langweilige Truppe bringen. Nun ja, die Umfragenwerte werden weiter nach unten gehen. Schade um diese ehemalige Volkspartei.
So viel Schwung, wie Mittsechziger mit uralten Ideen eben so bringen können...
Ja, die Umfragewerte würden mit Merz weiter nach unten gehen. Die normalen Bürger fühlen sich von einem Lobbyisten mit Sicherheit nicht vertreten. Das ist kein Typ, dem man sein Schicksal anvertrauen möchte.

Im Übrigen ist es für die heutige Zeit eine normale Entwicklung, dass bei allen Volksparteien die Werte nach unten gehen. Alles hat seine Zeit. Die der Volksparteien scheint im Moment nicht zu sein. Statt dessen die der Extreme. Tja,...

Aber ein Merz wird an dieser Entwicklung (die im Übrigen international ist) nichts ändern. Er ist nicht der Messias, sondern ein rachsüchtiger Feigling, der sich immer und immer wieder aus der Verantwortung gestohlen hat.

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mikelinden 26.12.2018, 11:34
36. Weder - noch!

Zitat von quark2@mailinator.com
Wer beruft eigentlich Minister ? Die Partei, die Fraktion, der Bundestag, das Kabinet oder die Kanzlerin ? Immer lustig, wenn die Mechanismen der Demokratie nach Lust und Laune umgangen werden.
Der Bundespräsident ernennt bzw. entlässt die Minister/-innen, auf Vorschlag des/der Bundeskanzler/-in. Das dabei die Partei bzw. die Fraktion ein gewichtiges Wort mitreden, versteht sich von alleine. Immer wieder lustig, wie so manche Foristen sich über das angeblich mangelnde Demokratieverständnis der Regierenden echauffieren, ohne die leiseste Ahnung vom Grundgesetz zu haben.

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carlitom 26.12.2018, 11:35
37.

Zitat von leiendeu
Diese Dame ist genauso machtbesessen wie ihre Freundin im Kanzleramt. Anstatt jetzt mit ihren bisherigen Gegnern partnerschaftlich nach Lösungen zu suchen, schießt sie diese ab -
Genau. Wie schrecklich. Wo doch der Mediator Merz samt seiner Freunde Schäuble und dem Andenpakt für ihre Kompromissfähigkeit und die Fähigkeit, liebevoll ihre Gegner einzubinden und die Macht zu teilen, geradezu berühmt sind. Wie wunderbar harmonisch wäre die Einbindung AKKs im Falle von Merz' Sieg wohl gelaufen und hätte die überhaupt jemand gefordert? Tja, so viele Fragen...

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avelyn 26.12.2018, 11:35
38. AKK ist eine liebenswürdige Frau,

aber in ihrer Funktion völlig unbrauchbar und als Kanzlerkandidatin erst recht eine Fehlbesetzung. Gleich nach ihrer Wahl zur Parteichefin hätte AKK sofort Signale der Änderung setzen und Vorgaben machen müssen. Von mir aus gemeinsam mit Merkel. Deutschland braucht jetzt Perspektiven und die Union zuallermeist! Der Anfangsschwung ist schon verpufft und die extrem schwache Regierung hätte eine Umbildung bitter nötig gehabt. Merz als Wirtschaftsminister....oh Gott, wie kann man diese Chance nur vergeigen?

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AlexZatelli 26.12.2018, 11:35
39. Der Multi-Aufsichtsrat

"Aufsichtsräte: Wenn's gut geht, braucht man sie nicht; wenn's schlecht geht, nützen sie nichts." Merz hat null Exekutiv-Erfahrung, weder in der Politik noch in der Wirtschaft. Er ist ein klassischer Schönschwätzer.

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