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CDU mit neuer Führung: Durchgeschüttelt, nicht geeint
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Mit Annegret Kramp-Karrenbauer und Paul Ziemiak hat die CDU ein neues Führungsduo. Ob es ihm gelingt, die Partei zu einen? Die Anhänger von Friedrich Merz sind enttäuscht. Einige streuen wilde Gerüchte.

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David Dennison 08.12.2018, 20:09
1. Generalsekretär Ziemiak

Dass Kramp-Karrenbauer und Ziemiak sagen, sie hätten sich erst am Freitagabend verständigt ist die volle Unwahrheit. Er wurde bereits auf dieses Gerücht am frühren Nachmittag, vor der Abstimmung, in einem Interview mit Anna von Bayern angesprochen. Politikertypisch hat er sich natürlich mehrfach um eine klare Antwort herumgewunden, was bestätigt, dass er davon wusste. Ansonsten hätte er klar "NEIN" sagen müssen!

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Kanalysiert 08.12.2018, 20:13
2.

Komisch nur, dass Jeder im „Real Life“ sagt, dass sie froh sind, dass nicht der Aktienprotz gewonnen hat.

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UncleJack 08.12.2018, 20:13
3. Machiavelli lässt grüßen

Wer von dieser Parteiführung noch irgendetwas Substanzielles erwartet, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
Wozu Werte oder Inhalte, wenn man doch Posten verteilen kann.
Die CDU nimmt freudestrahlend den Weg der SPD.

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Ein_denkender_Querulant 08.12.2018, 20:14
4. Alles gut gelaufen

Merz und seine Unterstützer zeigen damit, dass sie die Partei niemals hätten einigen können. Darum ist die Wahl gut gelaufen. Sie SPD ruiniert sich selber und die nächste große Koalition wird zwischen Grünen und CDU verhandelt werden. Mit Merz wäre das nicht machbar.

Alles läuft gut in diesen unruhigen Zeiten.

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dirkcoe 08.12.2018, 20:17
5. Der Verlierer? - Die CDU

Da geht es mit Merz ein kurzes Strohfeuer von Aufbruchstimmung und der Hoffnung auf Veränderung - alles geht weiter wie bisher. Die Mitglieder auf den Regionalkonferenzen haben in großer Mehrheit auf Veränderung durch Merz gehofft - jetzt geht es im Schlafwagen weiter mit AKK. Das die Partei - und besonders die Basis das nicht einfach schluckt und kuscht dürfte klar sein. Das eine AKK keine weggelaufen Wähler zurückholt, dürfte klar sein. Das AKK ohne ein Bundestagsmandat keine Chance hat sich zu profilieren, dürfte auch klar sein. Das Merkel versucht im Koma weiter zu dillitieren wie bisher, dürfte klar sein. Arme CDU - dumm gelaufen.

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Poli Tische 08.12.2018, 20:18
6. Konstruktive Kritik......

..auch innerhalb einer Partei kann sehr fruchtbar und weiterführend sein. Was sich aber in der CDU/CSU an Dauerstreitereien in den letzten Monaten abgespielt hat, war nur destruktiv. Das Verhalten von Merz nach seiner Niederlage lässt befürchten, dass es auch in Zukunft nicht um die Sache, sondern um gekränkte Eitelkeiten gehen wird - zum Schaden der CDU und der Großen Koalition.

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Newspeak 08.12.2018, 20:18
7. ....

Nur so als Idee...vielleicht sollten die richtigen Leute einfach mal die Partei wechseln. Die Seeheimer von der SPD zur CDU oder FDP...die Mittelständler von der CDU zur FDP...die Erzkonservativen von der CDU zur NSAfD...die linken in der SPD auch wirklich zur Linken. Das ganze Theater mit dem Zusammenhalt wäre sehr viel einfacher, wenn nicht jede Partei in der vermeintlichen Mitte wäre und alle ansprechen wollte und dabei letztendlich niemanden mehr repräsentiert.

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DummerNutzer 08.12.2018, 20:20
8. Ins Nachbarland schauen ...

... wo die Steine fliegen, geworfen von der untergehenden Mittelschicht. Und die Hälfte der CDU trauert einem Neoliberalen Kanzler-Anwärter aus der Finanzwelt hinterher.

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trex#1 08.12.2018, 20:21
9. Und was wird aus Merz?

Das ist eine spannende Frage. In den Bundestag kann er in den nächsten drei Jahren nicht kommen, danach ist er zu alt.
In der Bundesregierung unter Merkel als Staatssekretär oder Minister zu dienen ist eine Demütigung.
Er könnte Laschet in NRW ablösen, damit NRW politisch nicht länger wie gelähmt ist. Laschet könnte dann einen Job bei der Konrad-Adenauer-Stiftung erhalten. Aber auch das ist eher unwahrscheinlich.
Er könnte Schatzmeister der CDU werden. Davon versteht er etwas. Aber das wäre nicht genug.

War es das dann also schon? Der Martin Schulz der CDU?

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