Forum: Politik
CDU in NRW: Rüttgers' Rückzug auf Raten

Er hoffte bis zuletzt auf eine Last-Minute-Rettung seiner Karriere, doch daraus wurde nichts: Noch-Ministerpräsident Rüttgers wird im NRW-Landtag nicht gegen SPD-Herausforderin Kraft antreten. Damit vermeidet er eine Niederlage gegen Rot-Grün - und bereitet wohl den Abschied aus der Landespolitik vor.

Seite 1 von 2
avianusfabulus 19.06.2010, 17:35
1. er sollte sich aufs altenteil zurückziehen,

zu unsolide alles gemacht, zuviel an den hacken und zu sehr ego-player.

Beitrag melden
Trivalent 19.06.2010, 19:00
2. zu spät

Rüttgers ist nicht Koch. Zu spät realisiert, Abflug. Ob sich in Berlin die Pleitewelle von Schwarz-Gelb fortsetzt?
Fortgesetzte FDP/CSU Eskapden wären der sicherste Weg.

Beitrag melden
rkinfo 19.06.2010, 19:11
3. Wenig Substanz bei Rüttgers

Zitat von avianusfabulus
zu unsolide alles gemacht, zuviel an den hacken und .
Rüttgers hätte sich locker der Wahl stellen können.

Die SPD / Fr. Kraft sind auf problematischen Kurs per Minderheitsregierung.

Und der Fall Hessen / Koch zeigt wie das zügig wieder umpendeln kann beim Bürger.

Politik ist (heute) nicht nur ein stetes nach oben.
Auch ein Ministerpräsident muss einen Abstieg einstecken können. Es zeigt aber wie wenig Substanz kener Rüttgers eigentlich hat.

Beitrag melden
frkt 19.06.2010, 20:33
4. Tschüss

Er hat mit seinem Festhalten an der Macht auch den Weg von Koalitionen seitens der CDU verbaut.

Er sollte sich wenigstens mit Anstand sich von der Politischen Bühne verabschieden.

Er hat sich verzockt und die gerechte Strafe heisst jetzt, ind der Versenkung verschwinden.

Prima, noch ein Mitstreiter von Frau Merkel weg.

Beitrag melden
rabenkrähe 19.06.2010, 21:36
5. Chancen überwiegen

Zitat von rkinfo
Rüttgers hätte sich locker der Wahl stellen können. Die SPD / Fr. Kraft sind auf problematischen Kurs per Minderheitsregierung. Und der Fall Hessen / Koch zeigt wie das zügig wieder umpendeln kann beim Bürger. Politik ist (heute) nicht nur ein stetes nach oben. Auch ein Ministerpräsident muss einen Abstieg einstecken können. Es zeigt aber wie wenig Substanz kener Rüttgers eigentlich hat.
......

Die CDU zaubert bestimmt jemanden aus dem Hut, der sich dieser Wahl stellt. Es spricht für Rüttgers, daß er diese taktischen Ränkespiele nicht mehr mitmacht.
Die Minderheitenregierung könnten eine große Chance sein, erlaubt sie doch unterschiedlich, sachbezogene Mehrheiten.
Was allerdings Offenheit und Gesprächsbereitschaft auf allen Seiten voraussetzt.
Allerdings werden dabei die Blockierer auch auffallen, und das kann für die nächste Wahl, auf die sicher nicht lange gewartet werden muß, erhellend sein.
rabenkrähe

Beitrag melden
Prophet 19.06.2010, 23:10
6. "God be thank - we are him los"

Zitat von frkt
Er hat mit seinem Festhalten an der Macht auch den Weg von Koalitionen seitens der CDU verbaut. Er sollte sich wenigstens mit Anstand sich von der Politischen Bühne verabschieden. Er hat sich verzockt und die gerechte Strafe heisst jetzt, ind der Versenkung verschwinden. Prima, noch ein Mitstreiter von Frau Merkel weg.
Das ist natürlich geklaut. Außerdem stimmt es nicht, solange er den Vorsitz der CDU nicht abgibt und im Vorstand noch Applaus bekommt, ist die CDU nicht auf dem richtigen Weg. Das System Rüttgers muss mit Stumpf und Stil ausgeräumt werden. D. h., dass weder Krautscheid noch Laschet Nachfolger werden dürfen. Wahrscheinlich müsste die gesamte Wasserstraße entkernt werden.

Und eine Anmerkung: Er war mit Sicherheit kein Mitstreiter von Frau Merkel. E r hält sich bestimmt auch heute noch für den besseren Kanzler.

Beitrag melden
bauesel 20.06.2010, 08:53
7. Hinkende Vergleiche, gepaart mit Vergesslichkeit

Zitat von rkinfo
Rüttgers hätte sich locker der Wahl stellen können. Die SPD / Fr. Kraft sind auf problematischen Kurs per Minderheitsregierung. Und der Fall Hessen / Koch zeigt wie das zügig wieder umpendeln kann beim Bürger. Politik ist (heute) nicht nur ein stetes nach oben. Auch ein Ministerpräsident muss einen Abstieg einstecken können. Es zeigt aber wie wenig Substanz kener Rüttgers eigentlich hat.
Nach Gauweiler ist ein Vergleich richtig gut, wenn er mächtig hinkt. Der Vergleich mit Koch ist aber voll daneben, da seinerzeit in Berlin noch eine vom Bürger wegen der von der SPD geleisteten Kernerarbeit geliebte Merkel regierte, von der sich aber jetzt im schweren Fahrwasser zeigt, dass sie doch nicht regieren kann, was Schröder schon am vorletzten Wahlabend richtig erkannte.
Im Übrigen viel Stoff für Journalisten, die auf jedwede Lösung heftig eindreschen können. Insgesamt sind die Sachverhalte noch wesentlich komplizierter als dass sie hier kurz beschreiben werden könnten

Beitrag melden
Monsieur Rainer 20.06.2010, 11:02
8. Na endlich ist dieser Advokat weg in NRW

Zitat von sysop
Er hoffte bis zuletzt auf eine Last-Minute-Rettung seiner Karriere, doch daraus wurde nichts: Noch-Ministerpräsident Rüttgers wird im NRW-Landtag nicht gegen SPD-Herausforderin Kraft antreten. Damit vermeidet er eine Niederlage gegen Rot-Grün - und bereitet wohl den Abschied aus der Landespolitik vor.
Was bleibt? Der Herr wird schon bald bei Frau Dr. Merkel auf der Matte stehen und ein Amt einfordern. Ohne ein Amt ist der Mann nichts, sondern nur ein Advokat aus Pullheim! Mir fällt im Moment bloss kein Posten im Kabinett ein, dessen Niveau Herr Rüttgers noch unterbieten könnte.

Beitrag melden
saul7 20.06.2010, 11:36
9. ++

Zitat von Monsieur Rainer
Mir fällt im Moment bloss kein Posten im Kabinett ein, dessen Niveau Herr Rüttgers noch unterbieten könnte.
Vorschlag: Er sollte die glücklose und von Frau Merkel protegierte Frau Schavan beerben. Im Bildungsresort konnte er bereits unter Kohl Erfahrungen sammeln....

Beitrag melden
Seite 1 von 2
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!