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CDU: Oettinger kann sich Merz als Kanzlerkandidaten vorstellen
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Die Wahl zum CDU-Chef hat Friedrich Merz knapp verloren, trotzdem könnte er Kanzlerkandidat werden - sagt EU-Kommissar Oettinger. Für Annegret Kramp-Karrenbauer gebe es "keinen Automatismus".

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skeptikerjörg 26.12.2018, 09:26
30. Vorstellen kann man sich alles

Sogar, dass die Merz-Fanboys sich noch mit einer Niederlage in einem demokratischen Prozess abfinden können und ihren "Superstar" immer wieder ins Gespräch bringen müssen.
Zeigt auch, wie personell abgehalftert die CDU sein muss, dass man einen politisch Toten nach über 10 Jahren wieder aus dem Grab holt und darin die Zukunft sieht. Die Sehnsucht nach der Vergangenheit muss unendlich groß sein.
Und ich dachte bisher, das sei ein SPD-Problem .

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Peletua 26.12.2018, 09:27
31. Ausgerechnet Oettinger

Ausgerechnet Oettinger! Die Meinung eines derart profilierten Kopfes muss natürlich auch den schärfsten Merz-Kritiker überzeugen...

Wenn die Unionsparteien weiter auf dem Rückzug bleiben wollen, sollen sie ruhig einen Kanzlerkandidaten aufstellen, der seine Hand über kriminelle Praktiken wie Cum-Ex gehalten hat und für noch größere soziale Ungleichheit sorgen wird als es die Kohl-Schröder-Merkel-Ära geschafft hat.

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Lak Moose 26.12.2018, 09:29
32. Ja, vorstellbar ist wohl vieles...

"Fast die Hälfte", ja, aber eben nur fast. Also nicht ganz die Hälfte.
"Und ein CDU Vorsitzender ist auch immer ein möglicher Kanzlerkandidat", ja sicher, aber CDU Vorsitzende ist eben AKK und nicht Herr Merz. Siehe Punkt eins. Realitätscheck.
Herr Öttinger agiert hier nach dem Motto, vier ist bestanden, bestanden ist gut, und gut ist fast ne 1.

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haresu 26.12.2018, 09:30
33. Nachher ist vorher

Es war ja klar, dass Merz schnell wieder angeschoben werden würde und man hätte auch leicht darauf wetten können, dass Oettinger damit loslegt. Gerade wichtig genug, dass man ihn hört, aber zu unwichtig um ihm zu widersprechen. Andere werden natürlich folgen. Nett von Oettinger übrigens auch, dass er Merz rät die politische Arbeit nicht zu übertreiben und sich lieber in den Vorstandsetagen warmzuhalten. Auch das war vorhersehbar, entspricht es doch auch Merz Neigungen. Der lässt ja gerne den Eindruck erwecken, er stünde bereit, will aber in Wirklichkeit nichts weniger als sich in Partei- oder Regierungsarbeit zu verbrauchen. Nur so bleibt man ja Hoffnungsträger, aber wahrscheinlich wird man auch nicht mehr. Abgesehen davon, dass die ganze Sache einfach nur langweilig ist, ärgert es doch, dass mit diesen Spielchen doch nur wieder noch mehr enttäuschte Wähler produziert werden.

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patschel 26.12.2018, 09:30
34. Der Bock zum Gärtner...

...wäre erfolgreich verlaufen, wenn dies zutreffen würde. Blackrock wäre dann kurz vor der Übernahme nicht nur finanzielle Ziele, sondern sie hätten dann auch politisch ein Land in Geiselhaft, vorausgesetzt der Bock wird dann auch noch Kanzler.

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Dr. Klötenbröhmer 26.12.2018, 09:34
35. Oettinger?

Ist das der Englisch Lehrer? Das soll offensichtlich zur Verhinderung des Kandidaten führen, Oettinger sich für
ihn ausspricht.

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wikla 26.12.2018, 09:43
36. Finde ich gut!

Ich freue mich über die CDU Granden! Wie sehr müssen die alten Männer unter Angela Merkel gelitten haben. Friedrich Merz, der Heilsbringer der entmachten, alten Männer wird noch Jahre durch die CDU geistern. Wenn die CDU in den letzten Jahrzehnten etwas richtig gut gemacht hat, dann die Konflikte nicht öffentlich auszutragen, Gräben zuzuschütten und nicht zu polarisieren. Das wird jetzt anders. Ich habe Hoffnung. Für die SPD und die Grünen. Für die FDP könnte auch noch was Abfällen.

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Mertrager 26.12.2018, 09:43
37. Warum nicht ?

Was spricht dagegen, dasz D auch einmal wieder einen intellektuellen Kanzler bekommen sollte. Nur weil er in der cdu ist ?

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der Bulle 26.12.2018, 09:44
38. Ist ja irre

relevant, wen sich unser Oettilein so als Kandidaten vorstellen kann. Nach seiner Performance auf dem CDU Parteitag und seinen unsäglichen Auftritten vor den Kameras sollte die CDU Ihn wieder zu Blackrock ziehen lassen.
Isch over Merz!

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pacificatore 26.12.2018, 09:46
39. Oettinger lässt nicht locker.

Die Niederlage von Herrn Merz auf dem Wahlparteitag war knapp, viel knapper als in den Umfragen vorher signalisiert, aber es war eine!

Diese Niederlage kann Herr Oettinger nicht negieren! Frau Kramp-Karrenbauer bekommt ihre Chance, dass will die Mehrheit der CDU-Parteimitglieder.

Wir brauchen derzeit angesichts der Risiken durch die US-Außenpolitik die KANZLERIN.

Zum Beisspiel: Der Regimewechsel in Russland darf auf keinen Fall mit der US-Brechstange organisiert werden. Für eine entsprechende Politik steht Frau Merkel und steht vermutlich auch Kramp-Karrenbauer. Übrigens: Warum bohrt Herr Oettng jetzt schon. Glaubt er, dass das Holz jetzt noch weich ist?

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