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CDU-Politiker Hirte: Ostbeauftragter wirft eigener Partei massive Fehler vor
Christian Spicker/ imago images

Migration, Mobilität, Klimaschutz: Mit ihrer Politik in diesen Feldern habe die CDU im Osten Wähler enttäuscht, sagt der Ostbeauftragte Hirte (CDU). Das habe die Europawahl gezeigt.

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graf koks 12.08.2019, 12:47
1. nichts neues

Nach jedem Wahldesaster heißt es: "Wir haben verstanden", "ein weiter so darf es nicht geben". Und dann gibt es doch genau dieses Weiter so. Wenn ständig die persönlichen Eitelkeiten unserer Politiker mit den Interessen der Wähler kollidieren, knirscht es halt. Und solange CDU/SPD stur bleiben, werden ihre Werte weiter sinken.

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biba_123 12.08.2019, 12:49
2. Der Mann spricht die Wahrheit

Mal sehen, wann er entlassen wird.

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didel-m 12.08.2019, 12:50
3. Das hätte zur Abspaltung der Ost-CDU geführt

Wenn man es ernst genommen hätte. Hat man sich aber nicht getraut. Dann macht die AfD eben den Job. So einfach ist das.

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Peer Pfeffer 12.08.2019, 12:52
4. Hey

Wenn nun auf alle Besorgnisse des Ostens bezüglich Migration und Mobilität eingegangen und ganz genau zugehört wird, dann fühle ich mich als Westdeutscher allmählich von der Politik abgehängt.

Warum soll man immer nur den AfD-affinen zuhören, aber nicht denen, die nicht Flüchtlinge als Feindbild haben, sondern eine neoliberal verzerrte Marktwirtschaft?

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amun76 12.08.2019, 12:55
5. Verfehlte Migrationspolitik im Osten ..???

Kleiner Witz wa :D !!!
Im Osten gibt es im Gegensatz zum Westen kaum Migranten!! Das vorzuschieben ist nicht nur lächerlich sondern schlichtweg falsch.
Genauso hat der Osten ein rechtes Problem nicht der Westen !!!!

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neue_mitte 12.08.2019, 12:57
6.

Die Europawahl hat vor allem gezeigt, dass objektive Daten überhaupt nix bedeuten, wenn die Emotionen hochkochen. In den kulturell und auch wirtschaftlich stark fränkisch geprägten südthüringischen Landkreisen Sonneberg, Hilburghausen, Schmalkalden-Meininingen holte die AfD rund 25 % der Stimmen. Auf der "echten" fränkischen Seite der Landesgrenze holte sie nur rund 10%. Das mag am Konkurrenzangebot der CSU liegen, dass die Thüringer nicht hatten. Aber so wie die CSU zuletzt gelitten hat, mag ich das nicht glauben.

Wieso wählen also kulturell und wirtschaftlich verbundene "Geschwister" so dermaßen unterschiedlich? Es bleibt die Vermutung, dass die 40 Jahre DDR auch 30 Jahre nach deren Ende immer noch nicht verdaut sind. Und das ist doch dann ein sehr persönliches Problem der (Süd)Thüringer, mit dem sie gefälligst mal klar kommen sollen! Das sage ich als gebürtiger Mittelthüringer!

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newline 12.08.2019, 12:59
7. Wenn die CDU

im Osten zu einer AfD-Light verkommt, dann ist sie für mich auch im Westen nicht mehr wählbar.

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ernstmoritzarndt 12.08.2019, 13:00
8. Herr Hirte hat durchaus Recht ....

…... insbesondere da seine Kritik nicht in der Weise daherkommt, wie jene von Herrn Maass. Als CDU - Wähler geht man in den vergangenen Jahren regelmäßig nur mit der geballten Faust in der Tasche in das Wahllokahl. Richtig: Wir wählen regelmäßig mit schlechtem Gewissen, da wir nicht wählen was wir wollen, sondern das, was die kleinsten Beanstandungen aus der jeweils individuellen Sicht bietet. Die SPD hat das Problem, daß ihr die Wähler davonlaufen, weil die Führungskader keinen Kontakt mehr zu dem sprichwörtlichen Kleinen Mann haben. Die Union ist bisher noch weitestgehend verschont geblieben, auch wenn ihre Hochzeiten (ab 35 % aufwärts) seit langer Zeit dahin sind. Auch hier muß man feststellen, daß sich die Parteiführung den Greta - Hype zu Eigen macht und dabei nicht merkt, daß das normale Parteivolk diese Verhaltensweise missbilligt - und zwar heftig. Die Göre stellt sich mit maskierten Straftätern zum Interview, sie bekommt den Special Ryde nach Amerika (die Fahrt mit einem derartigen Segelboot wäre für mich ein Traum) und behauptet, daß das alles ökologisch sei. Frage: Wie ist die junge Dame zurück nach Europa gekommen? War da vielleicht Ikarus beteiligt, oder die Transportstaffel der Bundesregierung mit ihrem flügellahmen Großgerät? Es muß doch auch Frau kramp-Karrenbauer ("AKK") klar werden, daß etwas verkehrt ist, wenn der Spitzenmann der Grünen die Union in den höchsten Tönen lobt. Die Union verstößt gegen grundlegende Anforderungen eines konservativen Profiles, indem sie nicht wägt und prüft, um dann eine Entscheidung zu treffen, sondern jedem aktuellen Hype hinterläuft.

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citizen01 12.08.2019, 13:01
9. Späte Erkenntnis. Das waren wohl vorher Tabuthemen.

Könnte sein, daß die Analyse ein paar Jahre zu spät kommt.

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