Forum: Politik
CDU-Politiker Hirte: Ostbeauftragter wirft eigener Partei massive Fehler vor
Christian Spicker/ imago images

Migration, Mobilität, Klimaschutz: Mit ihrer Politik in diesen Feldern habe die CDU im Osten Wähler enttäuscht, sagt der Ostbeauftragte Hirte (CDU). Das habe die Europawahl gezeigt.

Seite 5 von 15
Zuspitze 12.08.2019, 14:00
40. @ gottseidank.de Nr. 13 und diverse Liker

Ich muss es einfach nochmal wiederholen: "Die Politik hat nicht bei Migration versagt. Sondern dabei mal ganz oben die Milliarden und Millionenvermögen abzuschöpfen. Immer die gleiche Frage warum verdient eine Krankenschwester 1.200€ netto, ein Banker aber 2.000.000€. Nehmt es Ihnen weg, sorgt für gerechtere Lebensumstände. Dann lässt auch der Hass auf Migranten nach." Wenn man das liest, muss man nicht mehr reden oder schreiben. Wer das denkt und schreibt, dem kann man nicht mehr helfen. Hass in Kausalität mit Dingen zu setzen, die unvorstellbar weltfremd und unvorstellbar übertrieben dargestellt sind, ist für mich unvorstellbar. Und wenn dann noch die eigene Steuergerechtigkeit ins Spiel kommt, kann ich nur zustimmen. Dass Krankenschwestern und Polizisten den Aufbau Ost durch den Soli mitfinanzieren mussten, ist ein Skandal. Und das, obwohl beim Zwangsumtausch bei der Währungsunion sich doch Ostdeutsche, wie Verwandte von mir, mit einem Umtausch 1:1 durch Verteilung über Verwandte und Bekannte mit weit über 100.000 gesund gestoßen haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
k70-ingo 12.08.2019, 14:03
41.

Zitat von keine-#-ahnung
... verständnislos den Kopf schütteln" Pöhse Menschen würden das Denkverweigerung oder fehlende analytische Fähigkeit nennen. Aber sei es drum - als politisch durchaus nicht völlig desinteressierter Ossi (weiß, Mann, alt) habe ich heute IMHO zum ersten Mal zur Kenntnis nehmen dürfen, dass bei der Bundesregierung ein "Ostbeauftragter" existiert (hoffentlich bekommen das Kaczyński oder Putin nicht mit). Das der Mann dazu noch Hirte heisst, macht die Sache noch vergnüglicher ... Aber: "So sei der Osten deutlich ländlicher und viel kleinteiliger. Es fehlten die großen internationalen Unternehmen, die auch attraktive hochbezahlte Jobs anböten." viel begriffen hat der Mann, obwohl selbst Ossi, Mann, alt & weiss, denn doch nicht. Das ist ein Problem, fraglos - aber nicht das primäre. Mobilität - oder besser eingeschränkte Mobilität - für Plattlandbewohner wohl schon eher. Aber der grösste rosa Elefant ist und bleibt hier das Migrationsproblem - vermutlich nicht mal vordergründig der Migranten wegen, sondern wegen der Art und Weise, wie diese "Migrationswelle" vollzogen wurden ist. Und da ist m.E. nicht mehr viel zu reparieren ... aber "Versuch macht kluch.". Nur hat das bisher auch kein Mensch (aka Politiker der "etablierten" Parteien) auch nur versucht - und genau das macht (u.a.) m.E. die AfD so stark.
Nein.
Das Migrationsproblem ist kein rosa Elefant im Raum.
Es ist noch nicht einmal ein Problem, sondern eine Mücke, die von den Rechten in der Zone zum Elefanten gemacht wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-1310712841582 12.08.2019, 14:10
42. #13 nehmt es ihnen weg!

"Ein Banker verdient 2.000.000" Der Bankangestellte? Der Vorstand, Aufsichtsrat? Welcher Bank? Hat er vielleicht studiert, Auslandserfahrung..... Klasse Perspektive für Unternehmensgründer: läuft es gut nehmen wir den "Millionären" das erarbeitete Geld?, den gut laufende Betrieb? das teure Auto? einfach weg. Läuft es nicht so doll kann er den Laden behalten? Sorry, machen Sie doch mal ein Unternehmen auf, studieren Sie doch mal und werden "Banker" - was immer das sein soll. Der blanke Neid gegenüber Leuten, die - sorry - den Arsch hoch gekriegt haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fred_m 12.08.2019, 14:10
43. Verstanden ?

Zitat von graf koks
Nach jedem Wahldesaster heißt es: "Wir haben verstanden", "ein weiter so darf es nicht geben". Und dann gibt es doch genau dieses Weiter so.
Die Europawahl hat es gezeigt: wer eine Woche vor der Wahl berechtigte und einwandfrei belegte Kritik als "Pseudofakten" bezeichnet (jawohl, das war der Paul Ziemiak), der soll sich nicht wundern, wenn er eine Tracht Prügel bekommt.

Und weil Herr Ziemiak immer noch im Amt ist, wird sich wohl nicht viel ändern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Vanagas 12.08.2019, 14:11
44. Greta- Retter stande pede

Da hat #9 ernstmoritzarndt wohl Majestätsbeleidung begangen das sich soviele Greta- Retter bemüßigt fühlen die Dame zu verteidigen. Währenddessen man sich in diesem Forum hier hemmungslos an Donald Trump abarbeiten darf. Tss, tss, tss!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
k70-ingo 12.08.2019, 14:13
45.

Zitat von gottseidank.de
Danke Peer Pfeffer! Die Politik hat nicht bei Migration versagt. Sondern dabei mal ganz oben die Milliarden und Millionenvermögen abzuschöpfen. Immer die gleiche Frage warum verdient eine Krankenschwester 1.200€ netto, ein Banker aber 2.000.000€. Nehmt es Ihnen weg, sorgt für gerechtere Lebensumstände. Dann lässt auch der Hass auf Migranten nach.
Warum um alles in der Welt werden es die Migranten in der Ostzone besser haben, wenn in sozialistischer Manier den Reichen genommen und den Geringverdienern gegeben wird?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
k70-ingo 12.08.2019, 14:14
46.

Zitat von Zuspitze
"Als Beispiel nannte Hirte die Migrationspolitik, aber auch die Themen Mobilität und Klimaschutz, mit denen sich viele Menschen im Osten - insbesondere im ländlichen Raum - schwer täten. Dies seien "Punkte, wo Bürger sich in den letzten Jahren nicht nur aufgehoben gefühlt haben bei der CDU"... Stimmt, das regelt Trump eindeutig besser. Verbal...und selbstverständlich die Alternativen Heilsbringer. Auch verbal. Und es siedeln sich keine großen Unternehmen im Osten an... Warum eigentlich? Weil Unternehmen das im Osten nicht wollen? Oder weil es sich für Unternehmen nicht lohnt? Hm. Aber das muss natürlich die Politik richten. So wie in der DDR-Planwirtschaft, in der hunderte von marode, am Weltmarkt nicht lebensfähige, Unternehmen mit Westdevisen am Leben gehalten wurden. Und zwar ausschließlich so. Und wenn es die scheinbar heile DDR-Welt nicht zurück gibt, dann halt eine unter brauner Flagge.
Die Frage, warum keine Großkonzerne im Osten residieren -null DAX-Konzerne, null Banken, null Versicherungen- ist einfach zu beantworten:
weil sie nach 1945 von der SMAD und nach 1949 von der SED vertrieben wurden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mostly_harmless 12.08.2019, 14:17
47.

Zitat von sfk15021958
..aber ich unterstelle mal, dass ein Teil der Ost-Wähler weiter denkt als die Wähler im Westen! Diese Wähler, eingelullt in die Thesen des Merkelschen Küchenkabinetts und ruhiggestellt durch Haushaltsüberschüsse denken im Westen, es geht immer so weiter. Jetzt wo es etwas enger wird [...]
Tja, und ich unterstelle, dass ein Teil der Ost-Wähler gar nicht denken, verdummt durch die rechte Filterblase und hysterisiert durch die Lügen der rechten Rattenfänger.
Und "eng" wird hier - entgegen der vom rechten Rand geschürten Hysterie - gar nichts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mauerfall 12.08.2019, 14:19
48.

@ burlei

Die Ostdeutschen hören müssen? Die Zeiten als das Gebiet angeblich ein monolithischer Block war, in dem alle dasselbe wollten, sind seit 1989 vorbei!

Zudem liegen Sie um mehr als eine Million daneben, was die Bevölkerungszahl im Osten betrifft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sponleser22 12.08.2019, 14:20
49.

"Wenn Sie sich etwa die Europawahl anschauen, kann man ja kaum behaupten, dass wir politisch alles richtig gemacht hätten"
Falscher, wirklichkeitsfremder Ansatz. Der Fehler liegt nicht in der CDU-Politik, sondern - insbesondere im Osten - bei der Unfähigkeit der Bürger, richtig zu wählen. So äußerten sich jedenfalls CDU-Funktionäre nach der Wahl.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 15