Forum: Politik
CDU-Politiker: Jens Spahn hält Großstadt-Hipster für eine Gefahr
Getty Images

Jens Spahn wittert eine "neue Form der Parallelgesellschaft": Junge Menschen, die unter sich bleiben und auf Englisch verständigen. Für das CDU-Präsidiumsmitglied eine Zumutung.

Seite 8 von 39
buerger55 23.08.2017, 19:48
70. Der Spahn hat es nicht leicht

....der ist Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Finanzen und beim ewig gut drauf Schäuble macht er wohl kein Stich,so muß er wohl auf andere Felder ausweichen.Naja,die Union hat einige von diesen Koryphäen laufen,die sollte man nicht allzu ernst nehmen jedenfalls nicht so lange bis sie wirklich was zu sagen haben,da sei Gott vor.

Beitrag melden
rainerwäscher 23.08.2017, 19:48
71. Was sind Hipster?

In meiner Stadt gibt es sowas nicht. Ich wäre froh, wenn mein Paketzusteller, mein Busfahrer und der Taxifahrer wenigstens Englisch sprechen könnten.

Beitrag melden
JKStiller 23.08.2017, 19:53
72. Herr Spahn hat die EU nicht ganz verstanden

Seine Satire ist nicht annähernd so lustig wie der Film "Man spricht deutsh" (sic!) von Gerhard Polt aus dem Jahr 1988. Falls er in tolle deutsche Land nur Deutsch-Rap, German Poetry Slam, das neueste vom Wetter und anderen Small Talk - huch! - hören will, dann sei ihm eine Reise aufs Land gestattet. Ich als Preuße jedenfalls verstehe nach 25 Jahren Schwarzwald noch immer nur rudimentär, was die übrig gebliebenen Alemannen da so schwätzen. Seltsam nur, dass deren Enkel lieber Denglish pflegen und stolz drauf sind, die Texte der US-Rapper auswendig zu können. Da ist doch sicherlich eine Umerziehungsmaßnahme erforderlich. Oder nicht, Herr Spahn?

Beitrag melden
sysiphos@work 23.08.2017, 19:53
73. Falsch ausgedrückt?

Vielleicht hat sich Spahn einfach falsch ausgedrückt: Diese Hipster sind keine Gefahr, außer für sich selbst und den allgemeinen guten Geschmack. Die sind einfach nur hochnotpeinlich, besonders wenn sie über Amerika lästern, obwohl sie ja gerade Mode und Sprache aus dem Land nachäffen. Und wenn Bedienungen in Deutschland kein Deutsch können, bekommen sie eben kein Trinkgeld von mir... PS: Ich lebe zum größten Teil im Ausland und muss jeden Tag auf englisch kommunizieren.

Beitrag melden
lälleskopp 23.08.2017, 19:54
74. War im Urlaub in Bayern

nach der Definition von Herrn Spahn eindeutig eine Parallelgesellschaft. Sollte er dringend mal mit dem Horst drüber sprechen.

Beitrag melden
olli08 23.08.2017, 19:54
75. Lingua Franca

Ob der möchtegern-Boss der größten deutschen Provinzparztei (CDU) wohl schon mal auf die Idee gekommen ist, dass man aus Höflichkeit Englisch spricht, wenn sich am Tisch jemand befindet, der nicht die deutsche Sprache, sehr wohl aber "English" beherrscht?
Dies trifft auf bis zu ein Siebtel der Weltbevölkerung zu!

Beitrag melden
moistvonlipwik 23.08.2017, 19:55
76.

Zitat von rempfi
Recht hat, hat er Recht!!!!
Problem: er hat nicht Recht.

Beitrag melden
stagedoor 23.08.2017, 19:55
77. Leider

erneut ein eher armseliger Beitrag von Herrn Spahn mit dem weniger intelligenten Versuch stark konservative Wähler um nicht zu sagen Rechte einzusammeln. *Gähn*

Beitrag melden
Mr T 23.08.2017, 19:56
78.

Zitat von tobi1971
Versucht doch mal in Paris etwas auf Englisch zu bestellen...
Ich habs auf Franzoesisch probiert und der franzoesische Kellner fing sofort an , Englisch mit mir zu sprechen... Beim naechsten auf englisch habe ich meine onion soup sofort bekommen

Beitrag melden
Cyman 23.08.2017, 19:58
79. Amüsant!

Ich sehe zwar im Text nicht, dass irgendwo etwas von Angst vor Hipstern oder einer (Hipster-)Parallelgesellschaft geschrieben steht, von daher finde ich die Überschrift etwas daneben.
Allerdings finde ich die Probleme des Herrn Spahn einerseits amüsant, andererseits hat er auch gewissermaßen Recht, auch wenn ich es ungern zugebe.
Ich spreche zwar selbst die meiste Zeit Französisch und Englisch (was allerdings in Québec auch zu erwarten ist), aber habe vorher in Berlin auch öfter Zeit an Orten verbracht, wo junge Neu-Berliner auch nach Jahren nicht in der Lage waren, eine Konversation auf Deutsch zu führen. Es ist schließlich auch zu bequem, wenn es so viele Englisch-Sprecher gibt, dass man i.d.R. gar nicht mit den anderen Menschen zu tun haben muss - aber wehe, wenn dann mal ein Brief vom Amt kommt - dann wird auf einmal überall in den sozialen Medien nach Hilfe gefragt, was denn der Inhalt des Briefs zu bedeuten hat.
Letztlich ist es mir allerdings egal, denn am Ende müssen diese Menschen zusehen, wo sie bleiben - ich denke, dass wenn man auswandert, man auch die Sprache des Gastgeberlandes zumindest versuchen sollte zu lernen - ansonsten kapselt man sich vom Rest der Gesellschaft ab und das finde ich bemitleidenswert!

Beitrag melden
Seite 8 von 39
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!