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CDU: Sachsens Ministerpräsident Tillich tritt zurück
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Palle91 18.10.2017, 16:16
1. Die sächsische CDU...

Die sächsische CDU ist rechter als die bayrische Schwesterpartei und Tillich einer der inkompetentesten Ministerpräsidenten, die je ein Bundesland regiert haben. Eigentlich sollte man also glücklich sein. Leider mache ich mir trotzdem Sorgen, wer da nun nachfolgen soll und was jetzt genau die Konsequenzen daraus sind...

Zu Biedenkopf noch: Dieses Zeit-Interview ist eine Offenbarung über all das, was in Sachsen seit Jahrzehnten falsch läuft. Der Kerl und seine Frau halten sich noch immer für das tollste und beste, was Sachsen je passieren konnte. Den aktuellen Zustand Sachsens hat Biedenkopf erheblich mitzuverantworten.

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Palle91 18.10.2017, 16:21
2. Kretzschmer

Mit Kretschmer wäre eine CDU-AfD-Zusammenarbeit keine Frage des "ob" mehr, sondern des "wann". Konsequent rückwärts, das geht wirklich nur hier in Sachsen...

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herbi68 18.10.2017, 16:33
3. Tillichs Rücktritt

Zu Tillichs Arbeit in Sachsen kann ich nichts sagen, weil ich in S.-H. wohne.
Aufgefallen ist mir jedoch, dass Herr Tillich einer der ganz wenigen in der CDU war, der Frau Merkel nach der Bundestagswahl und ihrer Stellungnahme zu dem erzielten Ergebnis, ganz offen kritisiert hat.
Spekulation: Hat diese Kritik vielleicht etwas mit seinem Rücktritt zu tun?
Wenn es nur die Konsequenzen aus dem schlechten Abschneiden der CDU bei der Bundestagswahl sind, dann drücke ich ihm meine Hochachtung aus. Er realisiert, was die anderen Politiker Merkel, Seehofer und Schulz nicht erkennen oder machen wollten.

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a.knieling 18.10.2017, 16:37
4. Tillich

Natürlich trägt der Ministerpräsident Herr Tillich eine nicht unerhebliche Schuld an dem starken Abschneiden der rassistischen Partei AfD. Sein Versuch, die Bundeskanzlerin für das Abschneiden der AfD verantwortlich zu machen, war realitätsfern und der geradezu der untaugliche Versuch, die Schuld seines eigen Versagen auf andere abzuwälzen. Dessen ungeachtet hat Herr Tillich das Bundesland Sachsen wirtschaftlich nach oben gebracht. Sein Verdienst ist es auch, dass Sachsen in den PISA-Studien (fast-)immer den ersten Platz belegt. Sein Nachfolger wird sich daran messen lassen und gleichzeitig der (stärksten) politischen Kraft Paroli bieten müssen. Dies ist angesichts der unsäglichen Pegida, die das Demonstrationsrecht missbraucht auch notwendig.

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Markus Dicks 18.10.2017, 16:38
5. ...ist schon irre...

Tillich tritt zurück, aber die Ursache dieser gesamten deutschen Misere, ist und bleibt Merkel. Die spaltet nicht nur Deutschland, sondern Europa und provoziert und produziert rechte Parteien. Und bei Ihr gibt es "Business As Usual" - als wäre nix geschehen. Und alle machen mit, jetzt schon seit 2 Jahren. Irgendwie ist mir jetzt erst klar geworden wie träge und unbelehrbar - soll ich sagen dumm - die Deutsche Volksseele ist. Da haben uns die Österreicher schon einiges voraus - und zwar im Guten.

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spontanistin 18.10.2017, 16:39
6. @1

Den Zustand Sachsens haben in einem demokratischen Sachsen zunächst die dortigen Wahlbürger zu verantworten, die es ja auch zulassen, dass unkompetente Politiker in‘s Amt gelangen und sich mächtige Interessensgruppen bilden, die am Gemeinwohl vorbei agieren können.

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hausfeen 18.10.2017, 16:41
7. Seehofer, schau hin! Die Anbiederung an die AfD führt auch zu nix.

Dabei war Tillich gar übereifrig. Rechte Straftaten wurden mit Sprühsahne bekämpft. Jetzt leidet der moderne, liberale Teil Dresdens unter dem schlechten Image.

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clauswillypeter 18.10.2017, 16:41
8. Alle Achtung

Hut ab vor diesem konsequenten Handeln. Vielleicht war er einfach nur etwas zu blass. Das gute Abschneiden der AFD ist aber wohl in erster Linie als Protest gegen eine insgesamt verbrauchte CDU in Sachsen zu werten. Bin gespannt, ob es unter dem Nachfolger besser wird.

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kladderadatsch 18.10.2017, 16:46
9. Rücktritt setzt Merkel unter Druck

Zitat von herbi68
Zu Tillichs Arbeit in Sachsen kann ich nichts sagen, weil ich in S.-H. wohne. Aufgefallen ist mir jedoch, dass Herr Tillich einer der ganz wenigen in der CDU war, der Frau Merkel nach der Bundestagswahl und ihrer Stellungnahme zu dem erzielten Ergebnis, ganz offen kritisiert hat. Spekulation: Hat diese Kritik vielleicht etwas mit seinem Rücktritt zu tun? Wenn es nur die Konsequenzen aus dem schlechten Abschneiden der CDU bei der Bundestagswahl sind, dann drücke ich ihm meine Hochachtung aus. Er realisiert, was die anderen Politiker Merkel, Seehofer und Schulz nicht erkennen oder machen wollten.
Wenn ein Landesminister wegen eines schlechten Bundesergebnisses seiner Partei zurücktritt, wird sich jeder fragen, warum denn nicht die Bundesparteichefin zurücktritt. Ein kluger Schachzug von Tillich, der seine Kritik an Merkel damit nochmal Nachdruck verleiht.

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