Forum: Politik
CDU: Sachsens Ministerpräsident Tillich tritt zurück
Seite 8 von 8
carlitom 18.10.2017, 20:19
70.

Zitat von Bhur Yham
Vor 28 Jahren haben die Sachsen Honecker zum Abdanken gezwungen, jetzt ist es Tillich, der geht. Und auch Merkel weiß genau, daß sie auf einem Sessel von Sachsens Gnaden sitzt.
Hahaha. Das ist diese charmante Art der überkandidelten Sachsen, die ihre Macht total überschätzen und glauben, was Sie wollen, will auch der Rest. Bringt Ihr erstmal Euren eigenen braunen Stall in Ordnung. Wenn Ihr das geschafft habt, dann dürft Ihr Euch an größere Dimensionen wagen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
christianehinger 18.10.2017, 20:20
71. Und wann folgt die CDU-Spitze?

Ich warte schon seit der Wahl auf den Rücktritt von unser schweigsamen Kanzlerin und Ihrer verbliebenen Altherrenriege, angeführt von Herrn Kauder.
Wäre doch mal was Neues, wenn die künftigen Koalitionspartner die Vertrauensfrage an die Kanzlerin stellen würden.
Also, mutig voran, auch wenn der Eine oder Andere dann nicht Minister wird.
Ihr werdet doch hoffentlich einen neuen/neue Kanzler/-in finden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karl-felix 18.10.2017, 21:51
72. Tja

Zitat von christianehinger
Ich warte schon seit der Wahl auf den Rücktritt von unser schweigsamen Kanzlerin und Ihrer verbliebenen Altherrenriege, angeführt von Herrn Kauder. Wäre doch mal was Neues, wenn die künftigen Koalitionspartner die Vertrauensfrage an die Kanzlerin stellen würden. Also, mutig voran, auch wenn der Eine oder Andere dann nicht Minister wird. Ihr werdet doch hoffentlich einen neuen/neue Kanzler/-in finden.
leider pfeifen Sie laut und alleine im finsteren Tann.
Es gab seit dem Bestehen der Bundesrepublik Deutschland noch nie einen Kandidaten , der seinen Konkurrenten so deklassierte wie Frau Merkel Herrn Schulz.
Über Wahlen werden wir diese Frau nie los . Sie haben recht , es geht nur über einen Putsch der eigenen Leute .
Wir sind da machtlos.
Es ist nicht zu fassen . In den letzten 20 Jahren hat die CDU keine 2,5% verloren während der Gegner SPD 20% verlor.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
saldek 19.10.2017, 00:12
73.

Ich wohne in Görlitz/Sachsen und denke, so mein Eindruck, dass ausschließlich die Flüchtlingspolitik für das schlechte Abschneiden verantwortlich war. Die CDU hat hier immer sehr gute Ergebnisse eingefahren, früher sogar oft die absolute Mehrheit. Die Wirtschaft entwickelt sich sehr dynamisch (besser als in allen anderen 16 Bundesländern), gerade der Maschinenbau ist stark, das Schulsystem gehört bundesweit zu den erfolgreichsten, der Haushalt ist solide. Jetzt zu behaupten die AfD hätte gewonnen wegen "Lehrermangel" (den es wirklich gibt) halte ich für naiv. Die Sachsen sind zu nicht unwesentlichen Teilen rechtskonservativ eingestellt und z.B. vielen Bayern damit nicht unähnlich. Nur das a) das Einkommensniveau deutlich niedriger liegt b) es mehr Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen gibt und c) viele Menschen durch die DDR-Geschichte nie großartig mit Migrationsbewegungen und Multikulturalität in Berührung gekommen sind, es gibt schlicht mehr Vorbehalte ggü. Migranten, Islam etc. Auch weil der Altersdurchschnitt viel höher ist, als in den wirtschaftsstarken Regionen Deutschlands. Viele junge Leute gehen weg und es bleiben die eher konservativen, weniger liberalen älteren Bevölkerungsgruppen zurück. Da muss man nicht drumherum reden oder andere Gründe wie Lehrer oder Polizei vorschieben. Ich spreche mit vielen Leuten und der Frust über die aufgezwungene Willkommenskultur war enorm. Herr Tillich kann da, meiner Ansicht nach, nicht viel dafür.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
g_bec 19.10.2017, 09:55
74. Abgefahren.

Zitat von FischerKielSchwerin
Vielleicht sollte "man" von politischer Seite einmal anfangen, für Sachsen, MV usw. mehr Geld auszugeben für Projekte "gegen Rechts", politische Bildung, sowie die ländlichen Bereiche der Länder zu stärken. Man sollte den blau-brauen, Hetzern, Hassern, Pedigisten nicht das Land/die Länder einfach mal ratlos überlassen. Wie wäre es mal mit Engagement?
Der Zug ist abgefahren. Seit ca. 20 Jahren haben sich da Strukturen verfestigt und Meinungen bis tief "in die Mitte" etabliert, die einen manchmal grausen lassen. Unter tätiger Mithilfe der jeweiligen Landesregierungen, die auf einem Auge blind waren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 8 von 8