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CDU: Spahn wirbt für Dienstpflicht
DPA

Dem Staat ein Jahr des eigenen Lebens geben, für soziale Arbeit: Die Idee einer Dienstpflicht erhält durch Gesundheitsminister Spahn offenbar neuen Vorschub.

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nahatschalah 16.09.2018, 07:08
1. Blödsinn

Es solle sich jeder mal fragen, ob er im Alter von jemanden gepflegt werden will (oder seine Kinder beaufsichtigen lassen will), von einem jungen Menschen, der eine solche Tätigkeit weder ausüben WILL noch KANN. Nicht jeder ist halt zum Pfleger, Erzieher etc. geeignet.

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freidenker49 16.09.2018, 07:23
2. Stattdessen

sollten lieber alle Arbeitslosen verpflichtet werden, einen ihnen zumutbaren Zivildienst zu leisten als Gegenleistung für die Gelder und Geldwerten Vorteile, die sie erhalten. Besonders alle jungen Arbeitslosen. Sie brauchen auch Teilhabe am Arbeitsleben, denn das bringt Tagesstruktur, Anstrengung, Erfolgserlebnisse und soziale Einbindung. Das ist ähnlich wichtig wie Geld.

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K:F 16.09.2018, 07:35
3. Asoziale CDU

Der Wirtschafsflügel benötigt bilige Arbeitskräfte in der Pflege. Mit Zusammenhalt hat das Dienstjahr nicht zu tun. Die Pflege soll billig bleiben. Und die Betreiber wollen ihre Renditen sichern. Das ist alles.

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fknobel 16.09.2018, 07:37
4. Die Grund Idee ist gut...

Grundsätzlich ist die Idee eines Pflicht Dienstjahres für alle eine gute Idee! Dies sollte aber für alle gelten, egal ob Frau oder Mann... die Wahl wohin man möchte sollte man denn Leuten jedoch noch lassen. Um z.b. such Dinge wie Eigeninitiative zu fördern.

Bei einem Pflichtjahr, sollte es aber nicht darum gehen „billige“ Arbeitskräfte für das Sozial System zu bekommen! Sondern viel mehr darum, denn jungen Leuten die Werte und Funktionsweise einer demokratisch-sozialen Struktur Nahe zubringen. So das sie diese schätzen zu lernen und ihre Vorteile verstehen. Und so mit im Leben eben nicht nur die zum größtenteil „Egomane“ Natur der Freuen Marktwirtschaft kennenlernen....

Man könnte jetzt noch sehr viel mehr da zu schreiben... ist aber alles schon x-mal aufgeführt worden. ?

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demokrat2 16.09.2018, 07:38
5. Spahn verschweigt den wahren Grund ......

..... er will auf "billige Weise" sein Pflegeproblem lösen. So lsässt sich die Masse an Hilfskräften rekrutieren, die er braucht, um halbwegs den Pflegenotstand zu beseitigen. Billig deshalb, weil die jungen Leute während der Dienstpflicht nicht viel kosten werden. Außerdem können sie sich nicht enztiehen, weil der Dienst ja Pflicht werden soll. Gleichzeitig fällt auch was für die Bundeswehr ab. Das ist typisch für die Strategie der CDU/CSU. Danach müssten auch die blödesten Schulabgänger Dienst leisten. Die, die der Arbeitsmarkt, besser die Arbeitgeber, nicht ausbilden wollen, sollen jetzt Dienst fürs Vaterland machen. Die Argumentation Spahns ist schnell durchschaut. Plöztlich will die CDU/CSU etwas für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft tun, ja sogar etwas für ein besseres Zusammenleben mit den Flüchtlingen, die man eigentlich wieder loswerden will. Der Dienstpflicht sollte die SPD nur zustimmen, wenn die Pflege wieder durch staatliche Einrichtungen erfolgt, also das Abkassieren durch private Alters- und Pflegeheime beendet wird. Außerdem muss den Dienstpflichtigen nach dem Dienst ein Azsbildungs- oder Arbeitsplatz für ein Jahr angeboten werden, damit sich deren Berifschancen verbessern.

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hahewo 16.09.2018, 07:42
6. Spahn

Es gibt sehr viel wichtigere Dinge als mit Dienstpflicht geplapper eine neue Sau durchs Dorf zu jagen. Z.B. die Versorgung mit Medikamenten,wie Blutverdünner etc. aber davon soll dieses Geschwafel ablenken. Aber ganz offensichtlich lernt er von seinen Ministerkollegen sehr schnell, was das täuschen und tarnen von Problemen angeht.

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alpinium 16.09.2018, 07:44
7. Wer eine Allgemeine Dienstpflicht einführen möchte,

muss eine Allgemeine Dienstgerechtigkeit finden! Es kann nicht sein, dass es so läuft, wie zum Ende der Allgemeinen Wehrpflicht, dass nach Gutdünken einige Leute dienen müssen und andere gar nicht. Damals wurde nicht umsonst wegen mangelnder Wehrgerechtigkeit geklagt. Dies dürfte bei Einführung einer Allgemeinen Dienstpflicht heute nicht viel anders werden. Und bevor diese Frage nicht zweifelsfrei von der Politik gelöst wurde, braucht ein solches Gesetz gar nicht erst diskutiert zu werden. Im übrigen sollte sich die Union darüber klar sein, mit der allgemeinen Dienstpflicht enden Auslandsabenteuer der Bundeswehr, denn dienstverpflichtete dürfen nicht gegen ihren Willen in ein Krisengebiet befohlen werden. Dies hat grundsätzlich nur mit solchen Soldaten zu geschehen, die sich freiwillig für den Beruf als Soldaten entschieden haben. Im Bereich Dienst in Sozialeinrichtungen muss gelöst sein, wie sich das finanziell äußert für Menschen, die in diesen Einrichtungen professionell arbeiten. Nicht dass diese dann durch "billige Dienstpflicht-Sklaven" ersetzt werden und sogenannte Sozialeinrichtungen, ich denke hier z.B. an Pflegeheime, ein staatliche Mittel bekommen ihre Kosten zu senken, aber die Preise für die Pflege lustig hoch für den eigenen Profit bleiben. Missbrauch, Intransparenz und schlechte Bezahlung gibt es in der Branche immer noch viel zu viel.

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Pkl 16.09.2018, 07:49
8. Warum ?

Lieber Herr Spahn, wenn es in der Pflege eine vernünftige Entlohnung geben würde, hätten wir mehr ,die diesen Beruf ergreifen würden.
Aber solange es private Pflegefirmen und auch so etwas wie DRK, Caritas, ASB, usw. gibt, die die Pflegebedürftigen abzocken und ihre Mitarbeiter für ein Apfel und Ei arbeiten lassen, würden man nicht von Pflegenotstand sprechen müssen. Sorgen Sie doch dafür , das die Entlohnung gerechter wird, wir hätten bestimmt keine Nachwuchs sorgen mehr. Im übrigen, dann wird doch bestimmt wieder eine Lücke gefunden um die Dienstpflicht zu umgehen, Ehrenämter, Freiwillige Feuerwehr, Jugendtrainer,Sportverein, Landwirtschaft usw. Hat nicht eine CDU/CSU die Wehrpflicht abgeschafft? Also wieder keine Versprechen gehalten. In meiner Jugend brauchte keiner zur Bundeswehr der nur einige Kühe auf dem Hof stehen hatte.

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udo l 16.09.2018, 07:51
9. Was für ein durchschaubarer Vorschlag,

so bekommt man den Pflegenotstand in den Griff, ohne vernünftige Löhne zahlen zu müssen, im Gegenteil, die Kosten würden sogar sinken. Dies ist wohl sein Kalkül, einfach ein "toller Typ".
Aber auf die Idee Menschen die einen solch, für die Gesellschaft, wertvollen Job machen, sehr gut zu entlohnen, kommt er ja nicht. Unsere Gesellschaft wird wohl unter anderem daran zerbrechen, dass wir bereit sind denjenigen die unser Geld betreuen ein fürstliches Gehalt zuzugestehen und denjenigen die unsere Kinder, Kranken und Alten beteuen möglichst wenig zu geben bereit sind.

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